1. Das Planum ist der verdichtete Untergrund – er muss schon das Entwässerungsgefälle aufweisen, sonst staut sich unbemerkt unter dem Pflaster Wasser.
2. Auf das Planum folgt die Tragschicht. Sie ist nach allen Seiten etwa 60cm breiter als der Weg (Wegebau allgemein) oder die Terrasse.
Auf diesen Überstand werden vor der Pflasterung der Fläche die Randsteine mit Landschaftsbau-Beton aufgesetzt.
Die Tragschicht/Schotterschicht besteht in der Regel aus grobem Splitt (Kiessand / Gräderplaner) mit einer Körnung von 0/32 mm, das heißt es ist kein ausgesiebter Schotter.
Die Tragschicht wird in Lagen [(ax. 20 cm Höhe) mit der Rüttelplatte verdichtet. Eine 40 cm hohe Tragschicht muss also in zwei Stufen verdichtet werden.
- Die Höhe der Tragschicht beträgt bei reinen Fußwegen und bei Terrassen 20 cm,
- bei Flächen und Wegen (Garageneinfahrten), die mit PKW befahren werden = 30 cm
- und bei Wegen, Einfahrten, Straßen oder Plätzen, die mit LKW befahren werden = 40 cm
Der Bord ist wichtig!
3. Als Begrenzung und Einfassung der Pflasterfläche werden nun die Bord- oder Randsteine gesetzt, indem man mit Hilfe einer Schnur die Höhe (Niveau) festlegt und mit Landschaftsbau-Beton Ausgleich und Befestigung schafft.
An Stelle der Bordsteine können auch Pflastersteine zur Anwendung kommen, indem man sie als einfache oder doppelte Pflasterschnur setzt. Die Außenseite der Randsteine wird zusätzlicher mit etwas Beton stabilisiert (Rückenstütze).
4. Auf die Tragschicht kommt eine Bettungsschicht (Ausgleichsschicht), die aufgeschüttet und anschließend mit einem Brett abgezogen wird. Das Material sollte wenn möglich gebrochener Stein sein (kein Sand) in der Körnung 0/5 mm.
Großsteinpflaster wird in 0/8mm Bettung verlegt. Ungünstig ist Splitt ohne Feinanteile zum Beispiel in der Körnung 2/5 mm. Wenn keine Feinanteile im Splitt vorhanden sind, wird das Fugenmaterial durch die Bettungsschicht ausgespült.
Deshalb benötigen die Splittmaterialien sogenannte "Nullanteile" (0/5 mm).
Die Höhe der ausgleichenden Bettung sollte bei ca. 4cm liegen – nicht viel mehr oder weniger. Nun wird die Fläche abgezogen, indem man mit einem hochkant aufgestellten Brett, das seitlich auf Führungshölzern aufliegt, das Material der Bettungsschicht glättet.
Verlegung der Steine:
5. Auf die abgezogene Fläche, die nicht betreten werden darf, können nun recht leicht Betonpflaster oder Platten verlegt werden. Von der fertigen Fläche aus, die nun betreten werden darf, kann die Pflasterfläche fertiggestellt werden.
Naturstein-Pflastersteine werden nicht wie das Betonpflaster nur aufgelegt sondern Stein für Stein mit dem Pflasterhammer in die Bettungsschicht eingearbeitet und etwas festgeklopft. Hier kann die Bettungsschicht auch 5 cm hoch gewählt werden.
Übrigens sind die so eingearbeiteten Natursteinpflasterbeläge viel stabiler als nur "aufgelegte" Pflasterungen mit Betonsteinen oder Platten, da sie sich mit der Bettungsschicht förmlich verzahnen.
6. Als Fugenmaterial wird Sand oder Gesteinsmehl verwendet. Hat man eine Pflasterung gewählt, die grobe Fugen aufweist (Wildpflasterung), kannst du auch das gleiche Material nehmen, dass für die Bettungsschicht verwendet wurde.
Das Fugenmaterial wir trocken eingebracht. Je ordentlicher verfugt wurde und je öfter in den Folgejahren Fugenmaterial nachgefüllt wird, desto stabiler bleibt das Pflaster. Also: Immer etwas Fugensand für die spätere Fugenpflege aufheben!
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099_d_domo-x_Gärten selbst gestallten 10 - Terrassen und Wegebau_1a.pdf
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099_d_domo-x_Gärten selbst gestallten 11 - Terrassen u. Wege aus Steinplatten Pflastersteine_1a.pdf
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099_d_domo-x_Gärten selbst gestallten 15 - Selbstbau einer Holzterrasse aus Dielen +++ (1A)_1a.pdf
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099_d_domo-x_Gärten selbst gestallten 20 - Überdachte Terrassen +++ (1A)_1a.pdf
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099_d_domo-x_Handbuch für Selbermacher 09 - Überdachte Terrassen_1a.pdf
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099_d_domo-x_Handbuch für Selbermacher 10 - Holz-Terrassen +++_1a.pdf
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2017-03-06 09_55_10-Terrasseplatten Verlegemuster - Google-Suche.jpg
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2017-03-13 13_37_07-DesignCAD 20 - [Haidestrasse 11A Steinterrasse im Garten_3a.dcd _ Hauptansicht_].jpg
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300_a_christof-x_TERRATEC WPC-Dielen - Terrassen Montage-Anleitung_1a.pdf
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300_a_fritz-x_HORNBACH Faltblatt Anleitung - - Holzterrasse bauen - Schritt für Schritt_1a.pdf
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300_a_fritz-x_K&R Leitfaden Terrassenbau V2.0 - korrekter Aufbau eines Terrassendecks_1a.pdf
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F:\2016 OpenOffice FRITZ doc & xls
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300_a_fritz-x_K&R Leitfaden Terrassenbau V2.0 - korrekter Aufbau eines Terrassendecks_1a.pdf
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300_a_fritz-x_Leitfaden Terrassenbau - Der korrekte Aufbau eines Terrassendecks_1a.pdf
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300_a_fritz-x_OBI Ratgeber - Terrasse anlegen - Schritt für Schritt Anleitung_1a.pdf
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300_a_fritz-x_OSMO Montageanleitung MULTI-DECK Holzterrasse_1a.pdf
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300_a_fritz-x_Terrassenbau Zubehör - Unterkonstruktion für Boden- und Terrassendielen im Außenbereich_1a.pdf
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300_a_SPAX-x_SPAX-D SPAX-Terrasse - Preisliste 2014_1a.pdf
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300_b_seca-x_seca Verlegeempfehlung für Holz-Terrassen_1a.pdf
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300_b_Terrasse-x_Verlegen von Granit-Pflastersteinen - Verlegetipps 2017 (26 Seiten)_1a.pdf
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300_d_SIHAG-x_Terrassenaufbau mit dem SenoFix - Aufbauanleitung_1a.pdf
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300_d_SIHGA-x_SenoFix Befestigungssystem für den Terrassenbau - Konformitätsbewertung_1a.pdf
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300_d_Trex-x_TREX Terrassen aus Sägemehl (Genutete Terassen-Dielen) - Verlegeanleitung_1a.pdf
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300_d_werzalit-x_werzalit Terrassenprofil terraza - Verlegeanleitung -1_1a.pdf
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300_d_werzalit-x_werzalit Terrassenprofil terraza - Verlegeanleitung -2_1a.pdf
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300_d_werzalit-x_werzalit Terrassenprofil terraza - Verlegeanleitung -3_1a.pdf
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333_b_Holz-x_VÖH Verlegeempfehlung für Terrassenbeläge aus Lärchenholz - Lärchenterrasse_1a.pdf
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907_a_Wandern-200Hm-2,5h-7km_Grünburg, Linde- und Hallerwaldweg, Auf der Sonnenterrasse des Steyrtales KW07_1a.pdf
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F:\2016 wandern.at\Wander-Tips .pdf\Wander-Tips 2007 Zeitung
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908_a_Wandern-000Hm-0,0h-00km_M05.Aigen-Schlägl, Ulrichsberg, Kulturterrassen Ödenkirchen_1a.doc
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F:\2016 wandern.at\Spazierwege .doc\Wandererlebnis Ob. Öst. Schutzgebiete
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999_b_MEYER-x_FANO Terrassen-Holz - Outdoor-Katalog 2015 (40 Seiten)_1a.pdf
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Angebot - Granit-Terrasse - Fa. Stoagarten - Sattledt - 2017-04-06_1a.pdf
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Garten - Haidestrasse 11A Betonstein-Terrasse_4a.dcd
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C:\Users\fritz\Documents\DesignCAD 25 64-bit
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Garten - Haidestrasse 11A Granit-Terrasse_4a.dcd
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C:\Users\fritz\Documents\DesignCAD 25 64-bit
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Haidestrasse 11A Steinterrasse im Garten_3a.dcd
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HB_Anleitung_Holzterrasse_bauen_0913_DE.pdf
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F:\2016-schalt.at\HORNBACH Faltblätter
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HB_Anleitung_Kombinierte_Holz_und_Steinterrasse_bauen_0314_DE.pdf
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HB_Anleitung_Terrassenplatten_verlegen_0913_DE.pdf
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F:\2016-schalt.at\HORNBACH Faltblätter
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leitfaden terrassenbau version 2.0.pdf
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Terrasse Litzlberg 2014_1d.SKF
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F:\2016 PROGRAMME- neu\2016 AutoSketch .skf
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Terrasse Stoagarten Sattledt_2a.jpg
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Tipps_zum_Verlegen_von_Eichendielen_Terrasse.PDF
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F:\2016 OpenOffice FRITZ doc & xls
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x870_b_FRANZIS-x_3855-7 Terrassen und Wege selbst pflaster und beleuchten (129 Seiten)_1a.pdf
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F:\2016-schalt.at\2016 e-book\Heimwerker & Garten e-books
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~300_b_fritz-x_Konsta Holzterrassen Verlegeanleitung für WPC-Dielen mit Montage-Clip_1a.pdf
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~307_a_e.biasi-x_bewegliche Windschutzwände (WindStop) für Terrassen_1a.pdf
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~307_a_fritz-x_Garten Holzterrasse selber bauen (Holzarten, Balkenabstand) ÖNORM EN350-2_1a.pdf
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~307_a_holz-x_Konstruktions-Holz füe den Bau einer Terrassenüberdachung (Holz-Abmessungen)_1a.pdf
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F:\2016-schalt.at\DIVERSES 2012-02
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~309_a_selbst-x_HORNBACH Holzterrasse bauen_1a.pdf
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F:\2016-schalt.at\selbst-Arbeitsanleitungen
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~309_a_selbst-x_HORNBACH Terrassenplatten verlegen_1a.pdf
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F:\2016-schalt.at\selbst-Arbeitsanleitungen
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Granit Pflastersteine verlegen - so geht's
http://www.wohnnet.at/garten/gartenbau/pflastersteine-verlegen-21761
Grundwissen Pflastern
http://www.selbst.de/tipps-wissen-artikel/grundwissen/grundwissen-pflastern-156309.html
Terrasse aus Klinkersteinen
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/betonsteinpflaster-verlegen-14-143963.html
Garten-Terrassen aus Pflaster-Klinker
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/garten-terrassen-aus-pflaster-klinker-143947.html
http://www.diy-info.de/know_how/anleitung/terrasse-pflastern.html
Terrasse mit Betonplatten
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/terrassenbau-betonplatten-selber-verlegen-105623.html
Zuschnitt von Betonplatten
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/zuschnitt-von-betonplatten-105624.html
Terrasse aus Betonsteinen selber anlegen
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/terrasse-aus-betonsteinen-selber-anlegen-103466.html
Naturstein-Terrasse
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/naturstein-terrasse-pflastern-108075.html
Betonstein-Pflaster
http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/verlegemuster-von-betonstein-pflaster-143979.html
Steinterrasse pflastern
http://www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/terrasse-aus-betonstein-pflaster-143977.html
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/betonsteinpflaster-verlegen-14-143963.html
Natursteinplatten / Polygonalplatten verlegen
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/naturstein-terrasse-anlegen-146973.html
Terrassenbau: Niveau stets ausgleichen!
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/terrasse-balkon/steinterrasse/terrassenbau-niveau-stets-ausgleichen-103467.html
Pflastersteine verlegen, Pflastern
http://www.derselbermacher.de/bauen/terasse/pflastern.php
Granit-Terrasse selber pflastern
http://www.hausgarten.net/arbeit-im-garten/terrasse/terrasse-selber-pflastern.html
Beton-Pflastersteine richtig verlegen – Anleitung
https://www.hausbaumagazin.at/pflastersteine-richtig-verlegen-unsere-anleitung/
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Weissenböck Anleitung zur Verarbeitung
Verlegung von Granitsteinen / Natursteinen
Technische Notwendigkeiten haben dabei Vorrang vor Gestaltungsfragen!
1. Was Sie zum Verlegen von Natursteinplatten brauchen:

Schotter ca. 0-63 mm für die Frostschutzschicht laut den einschlägigen Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau RVS 08.18.01 und ÖNORM B 2214 bzw. EN13242.

Pflasterdrainbeton (statt Unterbeton). Frostsicheren trasshaltigen Pflasterdrainmörtel und Trassmörtelkleber und frostsicheren Trass-Fugenmörtel. Alle diese Produkte finden Sie auch in unserer Preisliste und unserem Katalog.

Schaufel, Scheibtruhe, Besen, Schnur, 2-4 m lange Richtlatte, Bauwinkel, Wasserwaage, Kunststoffhammer und Weichholzleiste (für das vorsichtige
Zurechtklopfen der Platten und ev. der Rand- und Stufensteine in die gebundene Bettung), Mörtelkasten (idealerweise ein Rundtrog), Bohrmaschine oder Rührgerät mit
Mixeraufsatz je 1 für Mörtel und 1 für Kleber, Wassermessflasche, Malerbürste,
Zahnspachtel 8 oder 10 mm, Maßstab, Schwamm zum Nachwaschen, für flexible
Anschlussfugen und ev. Dehnfugen Gummischnur und Marmorsilikon.

Rüttelplatte > 150 kg oder Vibrationswalze, Steintrennsäge.

Eine Arbeitstemperatur von mind. +5 Grad Celsius und trockenes Wetter über mehrere Tage (Verlegungen auf gefrorenen Untergründen oder mit gefrorenen Materialien sind
unzulässig). Bei extremen Hitzeperioden, insbesondere in Kombination mit Wind,
sind die Verlegearbeiten auf kühlere Wetterperioden zu verschieben, um Hitzeschäden während der Verlegung zu vermeiden.
2. Aushub, Unterbauplanum und Frostschutzschicht:
Der Aushub sollte etwas größer als die zu belegende Fläche sein. Beim Unterbauplanum (Aushubsohle) ist ein Längsgefälle von mind. 0,5% (= 0,5 cm auf 1 m) und ein Quergefälle von 2,5% - 3% zu berücksichtigen.
Das Unterbauplanum ist standfest (bspw. mit Vibrationswalze) zu verdichten.
Bei im Untergrund anstehenden Lehm- und Mischböden (= bindiger und nichtbindiger Boden gemischt) ist auf die Aushubsohle ein Vlies zu legen, um späteren Frosthebungen und Nichtverfestigungen aufgrund von Gräderverlehmungen, welche den Gräder wasserdicht machen, vorzubeugen.
Eine seitliche Entwässerung ist über ein längs verlegtes Drainagerohr sicherzustellen, indem dieses mit Drainageschotter und Filtervlies umgeben ist.
Schotter 0-63 mm lagenweise einbringen und z.B. mit Vibrationswalze verdichten (max. 20 cm je Lage!).
Die Stärke dieser Frostschutzschicht sollte je nach örtlichen Gegebenheiten und zu erwartenden Belastungen 20-30 cm betragen und muss oberseitig das spätere Gefälle der Flächenoberkante berücksichtigen.
Dann gebundene obere Tragschicht bestehend aus 10-15 cm Pflasterdrainbeton (von einem Fachmann z.B. Pflasterer, da dieser ausreichend Kenntnisse über richtige Dimensionierung und Verarbeitung besitzt) herstellen.
Flexible Anschlussfugen an Gebäude und ca. alle 5 m Dehnfugen vorsehen. Wichtig: Gefälle mittels Richtlatte und Wasserwaage sicherstellen.
Werden die Platten im Mörtelbett verlegt, dann muss der darunter liegende Beton ein bestimmtes Mindestalter (i.d.R. 6 Monate) aufweisen, da es anderenfalls durch das Schwinden des Betons zur Loslösung des Mörtelbettes vom Beton kommen kann.
Die Verlegung der Platten erfolgt deshalb vorzugsweise im Pflasterdrainmörtel auf Pflasterdrainbeton, um Staunässe und Verfärbungen vorzubeugen. Im Bedarfsfall, bspw. bei unterkellerten Flächen, ist auch die Verlegung im Pflasterdrainmörtel auf herkömmlichen Dichtbeton möglich.
Die Platten werden später in beiden Fällen mittels Haftbreiemulsion (bspw. aus trasshaltigem Dünnbettkleber) im Pflasterdrainmörtel auf diese Betontragschichten verlegt und vorsichtig eingeklopft („gepflastert“).
Auf ausreichendes Gefälle (mind. 2,5%) und die fachgerechte Anordnung von Dehnfugen (analog zur gebundenen oberen Tragschicht) und flexiblen Anschlussfugen an starre Bauteile achten.
3. Verlegung:
Wenn eine kurzfristige Zwischenlagerung abseits der Anlieferungspaletten notwendig ist, stapeln Sie die Platten auf Holzleisten und Abstandhaltern aus Holz zwischen den Platten, um Beschädigungen oder Verfärbungen zu vermeiden.
Flexible Anschluss- und Dehnfugen mittels Gummischnüren im unteren Fugenbereich und Marmorsilikon im oberen Fugenbereich elastisch herstellen.
Bei großen Flächen empfiehlt es sich, statt Dehnfugen Entspannungszonen, vorzugsweise in den Randbereichen, einzubauen (das sind Bereiche welche in Brechsand-Splittgemisch-Bettungen verlegt und ungebunden verfugt sind – solche Lösungen halten dauerhaft besser als mit Dehnfugenmassen ausgebildete Dehnfugen).
Die Fugenbreite zwischen den Platten ist ca. 10 mm. Bauen Sie keine Platten mit sichtbaren Mängeln (Transportschäden etc.) ein.
Für Anpassarbeiten an Schächte, Mauern etc. sind die Platten mit dafür geeigneten Geräten (bspw. Steintrennsäge) zuzuschneiden.
Aus Gründen der Optik und der Stabilität der Flächenränder – und damit der gesamten Fläche – sollte am Rand kein Flickwerk aus kleinen Riemchen und Zwickelplatten verlegt werden.
Die Seitenverhältnisse (Länge : Breite) sollten auch bei den Randplatten 2:1 nicht überschreiten.
Die verlegte Fläche darf erst nach ausreichender Aushärtung des Mörtels bzw. des Klebers vorsichtig begangen und frühestens 48 Stunden nach dem Verfugen belastet werden.
Produktkontrolle
Beachten Sie bitte, dass die Ware vor dem Verlegen zu prüfen ist. Kontrollieren Sie die Ordnungsmäßigkeit der Lieferung (Menge, Warenart, etc.) bei Empfang der Ware und bauen Sie keine Platten mit sichtbaren Mängeln (Transportschäden, etc.) ein. Beanstandungen auf bereits verlegte Ware können wir nicht anerkennen.
Wichtiger Hinweis:
Verlegen Sie die Platten immer mit der größeren Fläche nach oben!
Tipp:
Wenn vorhanden, entnehmen Sie bei der Verlegung die Platten abwechselnd aus verschiedenen Paletten, um eine gute Farbdurchmischung zu erreichen.
Verlegung im Mörtelbett (Dickbett):
Beginnen Sie in einer Ecke – nach Möglichkeit am tiefsten Punkt der Fläche und im rechten Winkel.
Für die fluchtgerechte Verlegung spannen Sie eine Schnur. Mörtelbett, ca. 4-6 cm stark, aus frostsicherem, trasshaltigen Pflasterdrainmörtel (= wasserdurchlässiger Drainagemörtel) in steifer bis erdfeuchter Konsistenz herstellen.
Richten Sie sich nur einen kleinen Mörtelbereich (= etwas mehr als 1 Platten-/Steingröße) her und verlegen Sie die Platten/Steine von der Unterbetonseite aus.
Dann Haftbrei auf der Platten-/Steinunterseite auftragen und vollflächig satt in das frische Mörtelbett legen.
Vorsichtig mit einem Kunststoffhammer nachrammen, bis die Platte/der Stein satt aufliegt, die gewünschte Höhenlage und Neigung (mind. 2,5 %) erreicht ist und Höhenunterschiede zwischen einzelnen Platten/Steinen angeglichen sind.
Wenn nach einigen Schlägen nicht die richtige Lage erreicht ist, Platte/Stein herausnehmen und Mörtelbett entsprechend anpassen. Achtung: unbedingt eine Weichholzleiste zwischen Hammer und Platte/Stein legen.
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Mörtelbett ca. 3 - 4 cm stark
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Haftbrei auf Platten-/Steinunterseite auftragen
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Platte/Stein vorsichtig in Mörtelbett legen
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4. Verfugen:
Die Fugen frühestens 1 Woche nach Verlegung mit frostsicherem Trassfugenmörtel bei kühlerer (aus Temperaturspannungsgründen!) Luft- und Plattentemperatur, z.B. am Morgen, verfugen.
Durch die einwöchige Arbeitsunterbrechung ist gewährleistet, dass die Bettung über die noch offenen Fugen gut austrocknen kann. Fugen auf volle Höhe mit Mörtel füllen.
Plattenoberfläche sofort von Mörtelresten reinigen. Verarbeitungshinweise des Fugenmörtel-Herstellers unbedingt beachten.
Bei extremer Hitze und Wind die Verlegearbeiten auf eine kühlere Wetterperiode verschieben oder die fertig verfugte Fläche beschatten statt benetzen, z.B. durch Abdecken mit heller Folie. 
Verlegemuster für Trustone:
Die aufeinander abgestimmten Pflattenformate ermöglichen zahlreiche Verlegemuster, hier ein Beispiel. Die Bedarfangaben ermöglichen Ihnen ein rasches Berechnen der benötigten Platten pro m².
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Bedarf Trustone für dieses Verlegemuster:
Format 84,5 x 56 cm ca. 0,68 Stk./m²
Format 56 x 56 cm ca. 1,37 Stk./m²
Format 56 x 27,5 cm ca. 0,68 Stk./m²
Format 27,5 x 27,5 cm ca. 1,37 Stk./m²
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Natursteinplatte Trustone in der Farbe
Glenmoor
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VÖB Richtlinie
Ein Betonstein-Pflaster richtig verlegen
300_b_VÖB-x_Anleitung für die Verlegung von Betonsteinpflaster_1a.pdf
Für gut geplante und verarbeitete Gestaltungsmaßnahmen mit unseren Produkten empfehlen wir unbedingt die Beauftragung von geschulten Profis.
Technische Notwendigkeiten haben dabei Vorrang vor Gestaltungsfragen. Bitte beachten Sie auch unsere ausführlichen Verlegeanleitungen, die Sie jederzeit kostenlos downloaden können.

Bei diesem Symbol finden Sie Tipps für stark beanspruchte Flächen.
Von stark beanspruchten Flächen spricht man dann, wenn ein häufiger dynamischer Lastwechsel und/oder hohe Lasten in kleinen Dreh- oder Wenderadien zu erwarten sind.
Stark geneigte Flächen (z.B. Steigungsstrecken) verstärken die Beanspruchungen zusätzlich.
Die neue diesbezügliche Werkvertragsnorm ÖNORM B 2214 für Pflasterarbeiten erschien 2005 neu.
Wir empfehlen darüber hinaus die ebenfalls 2005 novellierten Richtlinien RVS 08.18.01 und RVS 03.08.63 anzuwenden.
Unterbauplanum
Frostschutzschicht: 30-70 cm verdichtet, abhängig von örtlichen Gegebenheiten und Belastung, Schotter, Körnung ca 0/63 mm
Feinplanie: 10 cm verdichtet, Schotter, Körnung ca. 0 /32 mm
Seitliche Einfassung
Bettung: ca. 4-6 cm aufbringen (verdichtet sich später auf 3-5 cm), gewaschenes Brechsand-/Splittgemisch, Körnung 2/8 mm
Pflastersteine: Steindicke und Steinlänge abhängig von der Belastung wählen
Einsanden und Abrütteln
Was Sie zum Pflastern brauchen:
Schotter ca. 0-63 mm für die Frostschutzschicht laut den zuvor erwähnten Richtlinien.
Schotter ca. 0-31,2 mm für die Feinplanie laut den zuvor erwähnten Richtlinien.
Gewaschenes Brechsand-/Splittgemisch 2-8 mm für die Bettung.
Weissenböck Fugensand (Brechsand-/Splittgemisch 0-4 mm aus Dolomit-Edelbrechkorn) und Pflastersteine; Rand- und ev. Stufensteine, ggf. Pflasterdrainbeton für gebunden ausgeführte Bereiche.
Schaufel, Scheibtruhe, 2 Formrohre 4000/40/40 mm, Besen, Schnur, Alulatte, Bauwinkel, Wasserwaage; ev. abdruckfreien Kunststoffhammer für Rand- und Stufensteine, ausreichend langer Schlauch mit Brauseaufsatz, Wasseranschluss
Schwere Rüttelplatte für die Tragschichtenverdichtung. Rüttelplatte > 400 kg bei PKW-Belastung, bei Tragschichten für regelmäßige LKW-Belastung Vibrations-Straßenwalze verwenden (für die abschließende Endverdichtung auf der Oberfläche der Pflastersteine Rüttelplatte >250 kg bei PKW-Belastung und >400 kg bei LKW-Belastung verwenden, jeweils mit Kunststoff Gleitplatte), Steinspaltgerät (können von uns entliehen werden).
Eine Arbeitstemperatur von mind. +5 Grad Celsius über mehrere Tage (Verlegungen auf gefrorenen Untergründen oder mit gefrorenen Materialien sind unzulässig). 
Aushub, Frostschutzschicht und Feinplanie:
Der Aushub sollte ca. 30 cm breiter als die endgültige Pflasterfläche sein. Im Unterbauplanum (Aushubsohle) ist ein Gefälle von 2% für die Oberflächenentwässerung zu berücksichtigen.
Das Unterbauplanum (Aushubsohle) ist standfest (bspw. mit Vibrationswalze) zu verdichten.
Bei im Untergrund anstehenden Lehm- und Mischböden (= bindiger und nichtbindiger Boden gemischt) ist auf die Aushub-Sohle ein Vlies zu legen, um späteren Frosthebungen und Nichtverfestigungen aufgrund von Gräderverlehmungen, welche den Gräder wasserdicht machen, vorzubeugen und eine seitliche Entwässerung über ein längs verlegtes Drainagerohr sicherzustellen, indem dieses mit Drainageschotter und Filtervlies umgeben ist. Schotter 0-63 mm lagenweise einbringen und z.B. mit Vibrationswalze verdichten (max. 20 cm je Lage!).
Die Stärke dieser Frostschutzschicht sollte je nach örtlichen Gegebenheiten und Belastung der Fläche (Frosttiefe) 30 - 70 cm betragen und muss oberseitig im Gefälle der Pflasterfläche ausgeführt sein.
Darauf wird eine ca. 10 cm starke Feinplanie aus Schotter 0-16 mm aufgebracht und z.B. mit Vibrationswalze oder schwerer Rüttelplatte gut verdichtet. Die Oberfläche soll gegenüber dem anschließenden Bettungsmaterial filterstabil geschlossen sein.
Filterstabil heißt, dass der Bettungssand nicht in die Tragschichten einrieselt oder durch Wasser eingeschwemmt wird.
Die Feinplanie muss auf +/- 1 cm exakt hergestellt sein, damit das Sandbett eine annähernd gleiche Dicke von max. +/- 1 cm aufweist und ungleichmäßige Setzungen vermieden werden (Kontrolle mittels Alulatte; endgültige Höhe der Pflasterdecke = Frostschutzschicht + Feinplanie + Sandbett + Pflaster - 1 cm Verdichtungsmaß der Bettung).
Berücksichtigen Sie daher gegenüber Einbauten wie Kanaldeckel etc. vor dem Rütteln mind. 1,5 cm Überstand der Flächenoberkante, bei gewaschenem Brechsand-/Splittgemisch 2-8 mm.
Diese Überhöhung reduziert sich durch das Abrütteln und Nachverdichten der Bettung auf unter 5 mm.

Sie können die Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit einer Pflasterfläche beträchtlich erhöhen, wenn Sie sich die Gewölbewirkung zu Nutze machen und die Pflasterfläche in Gewölbeform ausbilden.
Der Effekt ist, dass in der Fläche hauptsächlich Druckspannungen auftreten, welche von der Konstruktion leichter als Zugspannungen aufgenommen werden können.
Diese Bauart bedingt eine Gewölbeausbildung ab der Oberkante des anstehenden Untergrundes, d. h. aller Tragschichten, der Bettung und der Steine. 
Seitliche Einfassung:


Eine seitliche Einfassung stellt sicher, dass die Pflastersteine am Rand nicht auswandern.
Ideal erfolgt sie im passenden Design mit Cotta Blocksteinen, Tegula Mauersteinen, Forum Minipalisaden oder Botanico Beeteinfassungssteinen.
Alle 4 Systeme bieten genügend Höhe für den anschließenden Rasen, damit dieser nicht verdorrt. Versetzen Sie die Steine in einen ausgehobenen Graben in 10-20 cm hoch eingebrachten Pflasterdrainbeton.
Alternativ dazu können Sie auch die Pave Edge Randschienen direkt in die Feinplanie und den Unterbau nageln. 
Herstellung der Bettung:

Legen Sie die Formrohre auf die Feinplanie und füllen Sie diese dazwischen mit dem Bettungs-Material auf.
Dann ziehen Sie die Alulatte über die Formrohre um ein gleichmäßig starke, höhengenaue Bettung herzustellen.
Nach dem Herausnehmen der Formrohre den dadurch entstandenen Hohlraum mit dem Bettungsmaterial auffüllen.
Die fertige Bettung weder verdichten noch betreten. Stellen Sie keine größere Bettung her, als Sie an einem Tag Pflastersteine verlegen können.
Wichtig: nur kalkarmes (beugt Setzungen und Ausblühungen vor), gewaschenes (beugt Frostschäden vor) und kornabgestuftes (ist filterstabil gegen Einrieseln oder Einschwemmen des Fugensandes in das Sandbett) Material verwenden! 
Verlegen von Pflastersteinen:

Beginnen Sie in einer Ecke – nach Möglichkeit am tiefsten Punkt der Fläche und im rechten Winkel. Für die fluchtgerechte Verlegung spannen Sie eine Schnur.
Verlegen Sie nun die Pflastersteine vor Kopf (= von der verlegten Fläche aus) ohne das Sandbett zu betreten.
Verlegen Sie quadratische oder maximal rechteckige Formate mit einem Seitenverhältnis von B:L = 2:<3 und H:L = 1:<4 diagonal zur Hauptfahrtrichtung.
Dies erhöht die Anzahl der Last übertragenden Steinseitenflächen, was zur Folge hat, dass die Steinspannungen innerhalb der Fläche niedriger sind und so die gleichen Steine belastbarer sind. Vermeiden Sie Kreuzfugen!
Achten Sie bei der Verlegung auf eine – je nach Steinsystem und Verlegeanleitung – 2-8 mm breite Rundumfuge.
Nur bei solchermaßen verlegten Steinen (ohne direkten Betonkontakt der Steine und der Abstandshilfen) bleibt die Möglichkeit erhalten, die selben Steine z.B. bei einem Rohrbruch unter der Pflasterfläche herauszunehmen und wieder zu verlegen.
Die vielfach an unseren Steinen seitlich angeformten ca. 2 mm erhabenen Abstandshilfen sind kein Vorgabemaß für die Fugenbreite, sondern helfen Situationen zu vermeiden, wo Steine vollflächig ohne Mindestfuge aneinander liegen.
Die Fuge überträgt und gleicht über deren Füllung auftretende Spannungen aufgrund von Lasten von Stein zu Stein aus – aber nur dann, wenn die Steine nicht knirsch verlegt werden und eine Fugenfüllung Platz findet!
Kontrollieren Sie alle 2-3 m mittels einer Schnur die korrekte Ausrichtung der Fugen und richten Sie ggf. die Steine nach.
Bauen Sie keine Steine mit sichtbaren Mängeln (Transportschäden etc.) ein. Für Anpassarbeiten an Schächte, Mauern etc. sind die Steine mit dafür geeigneten Geräten (bspw. Steinspaltgerät, Steintrennsäge) zuzuschneiden.
Aus Gründen der Optik – und der Stabilität der Flächenränder und damit der gesamten Fläche – sollte am Rand kein Flickwerk aus kleinen Riemchen und Zwickelsteinen verlegt werden.
Die kleinste Steinlänge und -breite der Randsteine soll mind. die Hälfte der Steinlänge und -breite des Hauptformates innerhalb der Fläche betragen.
Die verlegte Fläche darf für Verlegezwecke begangen werden. Wichtig: Gefälle mittels Alulatte und Wasserwaage sicher stellen.
Die Steinoberseiten mind. 1,5 cm über dem Niveau von Einbauten (Kanaldeckel, etc.) verlegen, bei gewaschenem Brechsand-/Splittgemisch 2-8 mm.
Diese Überhöhung reduziert sich durch das Abrütteln und Nachverdichten der Bettung auf unter 5 mm. 
Einsanden und Abrütteln:


Für die Fugenverfüllung ist ein ungebundenes Material zu verwenden.
Geeignet ist der Weissenböck-Fugensand oder für Pflasterbeläge mit größeren Fugenbreiten (z.B. Aquarin 16 mm), die für eine hohe Wasserdurchlässigkeit vorgesehen sind, ein Brechsand-/Splittgemisch von 2-8 mm.
Verwenden Sie grundsätzlich kalkarmes Fugenmaterial (z.B. Quarz-Brechsand), da dieses hilft Ausblühungen zu vermeiden.
Fugensand auf die Fläche schütten, gründlich einkehren, Oberfläche abkehren und mit reichlich Wasser einschlämmen und Trocknung der Steinoberfläche abwarten.
Im trockenen Zustand mit einer geeigneten Rüttelplatte (nicht mit Rüttelwalze!) mindestens einmal abrütteln.
Dabei entlang der Ränder beginnen und kreisförmig in Richtung Mitte der Fläche vorarbeiten.
Zum Schutz der Steinoberfläche vor Kratzspuren und Kantenabplatzungen
verwenden Sie einen Rüttler mit Kunststoffgleitplatte. Anschließend nochmals gründlich Fugensand einkehren, Oberfläche abkehren und einschlämmen.
Die Fläche ist sofort benütz- und befahrbar! 
Maschinelles Pflastern, Sonderbauweisen, Taumittel:

Für einfache Verlegemuster ab 500 m² empfehlen wir Fachfirmen mit einer rationellen Verlegemaschine inkl. Bedienung.
Ob ein Pflasterstein maschinell verlegbar ist, erkennen Sie an den Hinweisen bei den im Katalog abgebildeten Einzelsteinen.
Die Verlegemaschine kann auch zum Einkehren des Fugensandes verwendet werden.
Für große Flächen steht auch ein spezieller Sandbett-Hobel oder Fertiger zur raschen Erstellung großer Sandbettflächen zur Verfügung.
Die Verlegung von Pflastersteinen im Mörtelbett ist möglich. Bei fachgerechter Ausführung ist diese Methode jedoch sehr aufwändig.
Wir empfehlen deshalb die klassische Verlegung in die ungebundene Bettung aus einem gewaschenem Brechsand/Splittgemisch.
Berücksichtigen Sie diesen Umstand bereits in der Planungsphase und ersparen Sie sich so teure Betonierarbeiten bei Terrassen, Zufahrten, Gehwegen etc. Bei Fragen zu diesem Thema beraten wir Sie gerne.
Für die Verlegung von Dränpflastersteinen, Dränfugenpflastern sowie Rasenpflastern beachten Sie bitte unsere speziellen Hinweise in den Verlegeanleitungen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst: 02635-701.
Bitte verwenden Sie erst ein Jahr nach der Verlegung Taumittel und nur auf Pflaster der Verwendungsklasse B oder D. Verwenden Sie keinesfalls Taumittel, die den Beton angreifen (z.B. sulfathältige Taumittel).
Lesen Sie deshalb vor Taumittel-Einsatz aufmerksam dessen Produktbeschreibung durch, die Auskunft über den möglichen Einsatzbereich und seine Betonverträglichkeit („zementgebundene Oberflächen“) gibt.
Quelle:
http://www.weissenboeck.co.at/
Terrasse pflastern
https://www.hagebau.de/beratung/video-mediathek/heimwerker-tv-beratungsvideos/terrasse-pflastern/
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Unterkonstruktion von Steinterrassen
Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Steinterrasse beginnen, sollten Sie die Konstruktion bis ins Detail planen.
Zwei oder mehr helfende Hände sind während der gesamten Bauzeit hilfreich.
Verlegung auf Splitt
Soll die Terrasse auf einem bestehenden Betonuntergrund entstehen, hat man leichtes Spiel. Dann kann man direkt mit dem Terrassenbau beginnen.
Oft ist das aber nicht der Fall. Dann gilt es, für die Terrasse das richtige Fundament zu legen, wie hier mit einer wasserdurchlässigen Splittverlegung:
1. Unterbau:
Der Untergrund muss für eine einwandfreie Verlegung tragfähig und frostsicher sein – kürzlich aufgeschüttetes Erdreich und Lehmböden sind hierfür nicht geeignet.
Ein wasserdurchlässiges Erdplanum ist mit Gefälle zur Entwässerung oder Drainage herzustellen. Ist das maschinell verdichtete Erdplanum ausreichend wasserdurchlässig, kann auf den Einbau einer besonderen Frostschicht verzichtet werden.
2. Tragschicht:
In die zu verlegende Fläche ist auf der Frostschutzschicht eine mindestens 20 cm starke verdichtungsfähige und wasserdurchlässige Kies- oder Splittschicht (kapillarbrechende Schicht) aufzubringen.
Gräderplaner 0/32
Anschließend wird diese Schicht maschinell verdichtet (abrütteln).
Achtung:
Auch die Tragschicht muss ein Gefälle von mindestens 2 % aufweisen.
Das Gefälle muss auch beim Verlegen der Bodenplatten eingehalten werden.
3. Ausgleichsbett:
Auf die Tragschicht wird ein Splittbett von ca. 4..6 cm Stärke aufgebracht.
Kalkhaltige Splitte können zu Verfärbungen führen. Am besten geeignet ist ein Basalt- oder Granitsplitt ohne Eisenanteile der Korngröße 4/8.
Achten Sie darauf, dass durch andere Baumaßnahmen keine Fremdkörper wie Nägel, Eisenspäne etc. das Splittbett verunreinigen.
Diese können die Oberseite der Natursteinplatten verfärben. Ziehen Sie das Splittbett mit einer geraden Latte sauber ab.
Bei Belägen mit unterschiedlichen Stärken nehmen Sie die Durchschnittsstärke von 3 cm.
Das Splittbett wird dann während der Verlegung der einzelnen Platten verringert oder erhöht.
4. Verlegung der Bodenplatten:
Wegen natürlicher Farb- und Oberflächenschwankungen immer aus verschiedenen Paletten gleichzeitig verlegen.
Bei Natursteinen mit naturgespaltenen Oberflächen oder handgeschlagenen Kanten wird mit einer Fugenbreite von ca. 1 cm verlegt.
Bei den Einzelformaten in Travertinen kann die Fuge bis auf ca. 3 mm reduziert werden.
Bei den Römischen Verbänden ergibt sich der Fugenabstand durch das Verlegemuster.
Die Bodenplatten nicht maschinell abrütteln, sondern gegebenenfalls mit einem Gummihammer leicht anklopfen.
Die Fugen bleiben offen oder können mit Quarzsand (Körnung der Fugengröße anpassen z.B. 0,8/1,5) ausgekehrt werden.
Jeder Stein ist anders
Daher sind die unterschiedlichen Verlegetechniken nicht pauschal für alle Natursteinarten geeignet.
Für die Naturstein-Serien Rimini, Venezia, Roma, Modena, Siena, Bologna und Milano sind folgende Verlegungen möglich:
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Serie
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Splittbett
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Drainmörtel
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Mörtelbett
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Stelzlager
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Napoli
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Ja
|
Nein
|
Nein
|
Nein
|
|
Venezia
|
Ja
|
Nein
|
Nein
|
Nein
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Roma
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Ja
|
Nein
|
Nein
|
Nein
|
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Modena
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Ja*
|
Ja
|
Ja
|
Nein
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Siena
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Ja*
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Ja
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Ja
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Nein
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Bologna
15–30 mm
20–40 mm
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Nein
Ja*
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Ja
Ja
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Ja
Ja
|
Nein
Nein
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Milano
12–25 mm
25–40 mm
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Nein
Ja*
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Ja
Ja
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Ja
Ja
|
Nein
Nein
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Hier geht's zum Sortiment „Terrassenplatten & Gehwegplatten“
Verlegung auf Drainmörtel
Der Vorteil von Drainmörtel ist, dass das Ausgleichsbett an der Luft aushärtet.
Dadurch wird es fest, bleibt aber weiterhin wasserdurchlässig. Diese Verlegung ist besonders bei Natursteinbelägen mit unterschiedlichen Plattenstärken empfehlenswert.
Der Aufbau ist ähnlich wie bei der Splittbettverlegung. Hierzu bitte die Aufbauangaben des Drainmörtelherstellers beachten.
Der verwendete Drainmörtel muss für Naturstein (auf Trassbasis mit über 40 % Trassanteil) geeignet sein.
Um eine ausreichende Haftung zwischen dem Drainmörtel und den Platten zu erreichen, ist vor dem Einklopfen die Plattenrückseite mit sauberem Wasser abzuwaschen und eine Haftbrücke / Flexkleber aufzubringen.
Ziehen Sie immer nur so viel Drainmörtel auf, wie Sie Platten verlegen können, bevor das Aushärten des Mörtels einsetzt.
Die Fugen müssen wasserdurchlässig bleiben und dürfen daher nicht fest verfugt werden.
Verlegung auf Mörtelbett
Verlegt man Terrassenplatten in ein Mörtelbett, spricht man auch von einer gebundenen Bauweise. Wie die robuste Variante funktioniert, beschreiben wir hier.
1. Unterbau:
Der Untergrund muss für eine einwandfreie Verlegung tragfähig, wasserdurchlässig und frostsicher sein – kürzlich aufgeschüttetes Erdreich oder Lehmboden sind hierfür nicht geeignet.
Vor der Tragschicht sollte eine mind. 10 cm starke Schotterschicht (0/30 mm) mit einem Gefälle von mind. 2% zur Entwässerung oder Drainage eingebracht und maschinell abgerüttelt werden.
Diese Schicht trägt dazu bei, dass die Betontragplatte aus dem Bereich der Bodenfeuchtigkeit herausgehoben und dabei die Frostanfälligkeit der Terrasse vermindert wird.
2. Tragschicht:
Die Tragschicht wird aus einer ca. 15 cm dicken Betonplatte hergestellt. Die genaue Stärke, Armierung und eventuelle Dehnfugen richten sich nach der Größe der Fläche bzw. nach dem Untergrund.
Die Betonplatte sowie letztendlich die verlegten Bodenplatten müssen ein Gefälle von mind. 2 % von Gebäuden aus abfallend zur Drainage oder Entwässerung aufweisen.
Die Oberfläche der Betonplatte muss ohne Risse, sauber, haftfähig und ausreichend fest sein. Die Haftung zwischen Beton und Mörtelbett kann durch eine Kontaktschicht verbessert werden.
3. Ausgleichsbett:
Auf die Betonplatte wird ein Mörtelbett von ca. 3 cm Stärke aufgebracht.
Der verwendete Mörtel muss für Naturstein geeignet sein (auf Trassbasis mit einem Trassanteil von mind. 40 %).
Um eine ausreichende Haftung zwischen dem Natursteinverlegemörtel und den Platten zu erreichen, ist vor dem Einklopfen die Plattenrückseite mit sauberem Wasser abzuwaschen und eine Haftbrücke aufzubringen.
Ziehen Sie immer nur so viel Mörtel auf, wie Sie Platten verlegen können, bevor das Aushärten des Mörtels einsetzt. Achten Sie darauf, dass die Platten gänzlich im Mörtelbett aufliegen und sich unter den Platten keine Hohlräume bilden.
4. Verlegung der Bodenplatten:
Wegen natürlichen Farb- und Oberflächenschwankungen immer aus verschiedenen Paletten gleichzeitig verlegen.
Die Fugenbreite sollte nicht unter 5 mm sein.
Beläge mit naturgespaltenen Oberflächen bzw. handgeschlagenen Kanten benötigen eine breitere Fuge.
Die Fuge wird mit einem Fugenmörtel, der für Naturstein geeignet ist, geschlossen. Dehnungsfugen, die bereits in der Tragschicht vorkommen, müssen sich auch im Mörtelbett und im Belag fortsetzen.
Achtung: Entnehmen Sie Platten bem Verlegen immer verschiedenen Gebinden/Paketen, da bei einzelnen Platten produktionsbedingte Farbunterschiede auftreten können. In Summe erhalten Sie ein gleichmäßiges Verlegebild.
Achten Sie beim Verlegen von Terrassenplatten immer darauf, dass diese nicht verschmutzt werden.
Mit einer Folie können Sie bereits verlegte Platten schützen. Lagern Sie noch nicht verlegte Platten ebenfalls geschützt.
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HORNBACH Ratgeber
Terrassenplatten verlegen
Mach Deine Terrasse sommertauglich und leg mal 'ne neue Platte auf!
Wir zeigen Dir, wie Du Deine Terrasse mit neuen Platten aufmöbelst. Terrassenplatten verlegen - Schritt für Schritt mit der HORNBACH Meisterschmiede.
Vorbereitung
Markiere die Terrassenfläche mit einer gespannten Maurerschnur oder einem Markierungsspray. In Länge und Breite je 20 cm hinzurechnen.
Hebe die Fläche so tief aus, dass der gesamte Aufbau mit der Oberkante der Platten die gewünschte Höhe unter der Terrassentür hat.
Es wird ein Gefälle von 2 % benötigt, das vom Haus weg führt. Die Fläche mit der Rüttelplatte verdichten.
Die Randsteine werden – je nach Terrassenaufbau und Randsteinhöhe – auf der verdichteten Bodenfläche oder auf der Frostschutzschicht gesetzt.
Stecke mit Maurerschnüren das exakte Maß der Randsteininnenkanten mit Gefälle ab.
Rühre den Landschaftsbaubeton erdfeucht an und trage ihn als 4 bis 5 cm dicken Streifen für den ersten Randstein auf die Bodenfläche auf.
Den Stein setzen, mit dem Gummihammer in den Beton einklopfen und dabei mit der Wasserwaage ausrichten.
Forme mit der Kelle einen Betonkeil von ca. 10 cm Höhe und setze darauf weitere Randsteine entlang der gespannten Schnüre.
Abhängig vom Terrassenbelag kann nun in den Innenraum weiteres Frostschutzmaterial gefüllt und verdichtet werden.
Berücksichtige dabei, dass auf den Frostschutz noch eine 4 cm dicke Schicht Pflastersplitt kommt.
Falls die Terrassenplatten direkt auf der Splittschicht verlegt werden, muss sie planeben und mit Gefälle angelegt sein.
Bei der Verlegevariante mit Stelzlagern bestehen noch Ausgleichsmöglichkeiten durch die Höhenverstellbarkeit der Stelzlager.
Zum Herstellen einer ebenen Splittfläche werden Abziehlehren verlegt und auf die benötigte Höhe gebracht.
Am besten geht das, indem Du zuerst für jede T-Schiene einen Damm aus Splitt aufschüttest und jeweils eine T-Schiene in den Splitt drückst.
Jetzt anhand der Schnüre mit dem nötigen Gefälle die Abziehlehren gleichmäßig ausrichten.
Fülle den Raum zwischen den Abziehlehren mit Pflastersplitt auf und ziehe die Fläche mit einem Abziehbrett oder einer Setzlatte ab.
Dann auf einen weiteren Abschnitt Splitt auffüllen und wie zuvor abziehen. Danach können die Schnüre entfernt werden.
Gefälle einstellen
Spanne auf Höhe der fertigen Terrassenoberkante Schnüre und richte sie waagerecht aus.
Markiere den Randstein nach einem Meter Terrassenbreite 2 cm unterhalb der Schnur mit Klebeband.
Wiederhole diesen Schritt nach jedem weiteren Meter Terrassenbreite um weitere 2 cm bis zum Ende der Terrasse.
Befestige nun die Schnur in Höhe der Markierungen. So erhältst Du ein gleichmäßiges Gefälle von 2 %.
Prüfe vor dem Verlegen prüfen, ob es die richtigen Platten sind und ob sie beschädigt sind; bereits verlegte Platten können nicht reklamiert werden.
Beachte die Verlegehinweise des Herstellers. Die noch nicht verlegten Platten müssen geschützt gelagert werden.
Bei beschichteten Platten kann das Abdecken mit Folie zu Schwitzwasser führen, was Ausblühungen hervorrufen kann.
Beschichtete Platten deshalb bis zur Verarbeitung ohne Folie an einem geschützten Ort lagern.
Die Platte wird zuerst gewässert. Zeichne dann den Verlauf des Trennschnittes auf allen Seiten der Platte an.
Quelle:
http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/terrasse_bauen_und_gestalten/terrasse_bauen/terrassenplatten_verlegen/terrassenplatten_verlegen.html
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Natursteinplatten im Freien verlegen
Naturstein ist ein faszinierender Baustoff, der durch eine Vielzahl an Farben besticht.
Einige der Natursteinarten wie zum Beispiel Granit, Porphyr oder Schiefer werden auch zu Platten verarbeitet und eignen sich zudem für den Außenbereich. Was gibt es schöneres, als eine Terrasse, eine Einfahrt oder einen Gartenweg aus Natursteinplatten? Wir zeigen Ihnen, wie man sie verlegt.
Wir haben für unsere Anleitung Platten mit natürlichen Kanten verwendet. Wer es lieber gerade möchte, kann auch Platten mit gesägten Kanten nehmen. Doch Achtung: Marmor ist auch ein Naturstein, aber nicht frostbeständig.
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1.
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2.
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3.
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Frosttiefe beachten
Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte die zu verlegende Fläche bis zur Frostgrenze mit Kies ausgefüllt werden. Die Frostgrenze liegt in Deutschland meist bei 80 cm. Lediglich im Gebirge kann sie mitunter 1 m bis 1,50 m tief liegen. Das Kiesbett muss vor dem Verlegen der Platten mit einem Rüttler verdichtet werden. Dabei sollte ein Gefälle von 1,5 Prozent vom Gebäude weg eingehalten werden.
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Sauberkeit der Naturstienplatten
Die Natursteinplatten müssen sauber sein, bevor sie verlegt werden. Der Mörtel würde sonst nicht daran Festkleben. Daher ist erst einmal schrubben angesagt.
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Natursteinplatten im Kiesbett verlegen
Wenn der Geldbeutel allzu schmal bestückt ist, können die Natursteinplatten direkt auf dem verdichteten Kiesbett verlegt werden. Die Verlegung erfolgt in einer Mörtelschicht. Den Mörtel können Sie aus einer Mischung aus Zement und gewaschenem Grubensand selbst herstellen. Nehmen Sie dazu ein Teil Zement und vier Teile Sand. Geben Sie so viel Wasser hinzu, dass die Mischung erdfeucht ist.
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4.
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5.
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6.
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Dicke der Mörtelschicht
Die Mörtelschicht sollte mindestens 5 cm dick sein. Legen Sie die Natursteinplatten ins Mörtelbett und klopfen Sie die Platten mit einem Gummihammer fest. Achten Sie dabei darauf, dass keine Hohlräume entstehen, in denen sich später Feuchtigkeit sammeln kann. Bei Frost würden die Platten dadurch zerstört werden.
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Betonplatte unter Naturstienplatten
Eine Betonplatte ist der optimale Untergrund für die Natursteinplatten. Wenn Sie also noch etwas Geld übrig haben, sollten Sie eine Betonplatte auf das verdichtete Kiesbett gießen. Die Platte sollte etwa 10 cm dick sein. Auch hier sollten Sie ein Gefälle von mindestens 1,5 % einbauen, damit das Regenwasser vom Haus wegläuft.
Wie man eine Bodenplatte baut, können Sie nachlesen unter www.baumarkt.de...
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Dichtungsschlämme auf den Beton aufbringen
Nach dem Trocknen des Betons, müssen Sie noch eine Dichtungsschlämme aufbringen. Anschließend kann mit dem Verlegen der Platten begonnen werden. Mischen Sie den Verlegemörtel aus einem Teil Zement und drei Teilen gewaschenem Grubensand und Wasser so an, dass eine erdfeuchte Masse entsteht. Tragen Sie immer nur so viel Mörtel auf, wie Sie für die Verlegung von 2 bis 3 Platten benötigen. Die Mörtelschicht sollte etwa 3 bis 6 cm dick sein.
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9.
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Verlegung der Natursteinplatten - Hohlräume vermeiden
Wie auch bei der Verlegung direkt im Kiesbett, muss auch bei der Verlegung auf der Betonplatte darauf geachtet werden, dass sich keine Hohlräume bilden. Die Natursteinplatten müssen gänzlich im Mörtelbett liegen. Die Fugenabstände sollten 4 cm nicht überschreiten.
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Verfugen der Natursteinplatten
Sind alle Platten verlegt, muss noch verfugt werden. Die günstigste Möglichkeit besteht aus einer Mischung von Quarzsand und Traßzement in einem Mischungsverhältnis von 3:1. Vorteilhaft ist es, wenn noch eine Fugenvergütung beigemischt wird.
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Konsistenz des Fugenmaterials
Wieviel Wasser dem Fugenmaterial hinzugeben wird, bleibt Ihnen überlassen. Sie können das Material entweder erdfeucht mit einem Spachtel einbringen oder es auch verflüssigt eingießen. Keinesfalls sollten Sie jedoch vollflächig verschlämmen, da Sie sonst Probleme mit der Reinigung bekommen könnten.
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Verfugen mit Fertig-Fugenmassen
Eine weitere Alternative sind schnellhärtende Fertig-Fugenmassen. Diese bestehen meist aus einem 2-Komponenten-Epoxidharz.
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Fugen mit sauberem Wasser reinigen
Sehr wichtig ist es, die Fugen mit klarem, möglichst sauberen Wasser zu reinigen, sobald sie druckfest sind. Ist die Fugenmasse ausgehärtet, kann die Endreinigung mit einem Zementschleierentferner erfolgen. Diesen auf den angefeuchteten Belag aufragen, 5 Minuten einwirken lassen und mit dem Schrubber die Oberfläche gründlich abschrubben. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen. Zementschleierentferner sollte dabei nicht in die Fugen gelangen.
Quelle:
http://www.baumarkt.de/nxs/1526///baumarkt/schablone1/Natursteinplatten-im-Freien-verlegen
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Terrassenplatten verlegen – so geht’s!
Bei der Gestaltung der Außenanlagen lässt sich sparen. Heimwerker können beispielsweise relativ problemlos Terrassenplatten selbst verlegen.
Wie die verschiedenen Verlegearten aussehen und welche Tipps und Tricks es dabei gibt, erfahren Sie hier.
Mit unserem Splittrechner können Sie außerdem schnell herausfinden, wie viel Splitt Sie benötigen.
Zur Gestaltung des Terrassenbodens kann man beispielsweise Naturstein- oder Betonplatten verlegen.
Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com
Ist das Eigenheim halbwegs fertig, geht es an die Gestaltung der Außenanlagen.
Bei der Terrasse bieten sich dem Heimwerker dabei viele Möglichkeiten:
Sie kann ganz aus Holz errichtet werden, oder mit einem Untergrund aus Beton, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Terrassenbelägen.
Vor allem beim Pflastern oder Terrassenplatten verlegen muss nicht unbedingt ein Profi ran – selbst Anfänger schaffen einen Quadratmeter in 90 Minuten.
Terrassenboden: Materialien und Vorbereitungen
Neben speziellen Fliesen für den Außenbereich oder Terrassendielen aus Holz oder WPC stehen bei der Gestaltung einer neuen Terrasse auch Platten aus Beton,
und unbehandeltem oder behandeltem Naturstein als Bodenbelag zur Auswahl, die der Fachhandel in vielen Formen und Farben anbietet.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Terrassenplatten frostbeständig sind und ihre Oberfläche nicht zu glatt ist, um die Rutschgefahr bei Nässe zu minimieren.

Betonplatten. Foto: djd/Lithonplus GmbH & Co. KGFoto: djd/Lithonplus GmbH & Co. KG

Naturstein, geschnitten. Foto: sk-natursteine.deFoto: sk-natursteine.de

Naturstein, gebrochen. Foto: sk-natursteine.deFoto: : sk-natursteine.de
Experten-Tipp
Wenn die Platten angeliefert werden, Lieferung gut prüfen. Mängel müssen schriftlich gemeldet werden und zwar noch vor Einbau bzw. Verarbeitung.
Wer fehlerhaftes Material verarbeitet, hat keinen Reklamationsanspruch mehr.
Auch der Untergrund muss frostsicher und tragfähig sein.
Prinzipiell ist vor dem Verlegen der Terrassenplatten ein Gefälle von circa zwei Prozent zu erstellen, damit Wasser vom Haus weg abfließen kann und keine Staunässe entsteht.
Bei einer betonierten Bodenplatte muss gegebenenfalls Estrich aufgetragen werden, um dieses Gefälle zu erzeugen.
Die Terrassenplatten selbst können dann entweder auf ein wasserdurchlässiges Splittbett, auf Plattenlager oder direkt in ein Mörtelbett verlegt werden.
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Der Standard: Terrassenplatten verlegen im Splittbett
Heimwerker, die ihre Terrasse nicht auf einer Betonplatte oder Holzkonstruktion errichten möchten, sollten das Erdreich entsprechend vorbereiten.
Dazu die Fläche abstecken und ausschachten.
Anschließend zehn bis 20 Zentimeter Schotter – also Splitt in einer gröberen Körnung von 0/32mm – einfüllen und beispielsweise mit einer Rüttelplatte schichtweise verdichten.
Auch hier gilt: Gefälle nicht vergessen. Nun wird das Verlegebett aus feinerem Splitt oder sogar Sand geschaffen.
Dafür Splitt mit einer Körnung von zwei bis fünf Millimetern insgesamt fünf Zentimeter dick auftragen und plan abziehen.
Platten nun vollflächig ins Splittbett legen. Dabei eine Fugenbreite von drei bis fünf Millimetern sowie eine etwas größere Dehnungsfuge zur Hauswand lassen.
Praxis-Tipp
Am Rand der Terrasse kleine Pflöcke aufstellen und dazwischen eine Schnur spannen. Der Fugenverlauf orientiert sich an dieser Schnur.
Wer Betonwerksteinplatten verlegt, kann auf Fugenkreuze zurückgreifen. Diese sorgen für gleichmäßigen Abstand und verbleiben in den Fugen.
Die Terrassenplatten mit einem Gummihammer festklopfen.
Praxis-Tipp
Beim Festklopfen ein Brett über die Platten legen und mit dem Gummihammer darauf schlagen. So richten sich die Platten gleichmäßig aus.
Nun können die Fugen mit Sand oder Fugenmörtel gefüllt werden.
Damit sich Terrassenplatten nicht verschieben, kann der Rand mit verzinkten Lochwinkeln oder Erde gestützt werden. Dabei aber darauf achten, dass Wasser abfließen kann.
zur Übersicht
Wie viel Splitt brauche ich? Ganz einfach mit dem Splittrechner herausfinden
Der Splittrechner von bauen.de berechnet Ihnen, welche Menge an Splitt oder Ziersplitt Sie für Ihr Vorhaben benötigen.
Dafür einfach die Maße des Aushubs angeben und die entsprechende Splittart auswählen.
Jetzt berechnen
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Bodenplatten im Mörtelbett verlegen
Bei der Arbeit mit schnelltrocknendem Mörtel immer abschnittsweise vorgehen. Foto: delkoo - fotolia.comFoto: delkoo - fotolia.com
Ist ein ebener Untergrund mit leichtem Gefälle vorhanden, können Terrassenplatten auch auf ein Mörtelbett verlegt werden.
Fertig gemischter Dickbett-Klebemörtel ist dafür gut geeignet. Dabei immer abschnittsweise vorgehen.
Heimwerker geben den Mörtel punktweise auf den Untergrund, sodass später in den vier Ecken und in der Mitte der Terrassenplatte Mörtel ist.
Die Platte auf die Mörtelpunkte legen und mit einem Gummihammer waagrecht ausrichten.
Bodenplatten erst betreten, wenn der Mörtel vollständig abgebunden ist.
Experten-Tipp
In den Ecken der Terrasse beginnen und zum Haus hin arbeiten.
Der Übergang von Terrasse zur Hauswand wird mit dauerelastischem Dichtungsmittel, wie zum Beispiel Silikon, aufgefüllt oder durch ein Profil verdeckt – so lassen sich unschön zugeschnittene Kanten verstecken.
zur Übersicht
Bildergalerie: Verlegen von Bruchsteinplatten in ein Erd-Mörtelbett

Untergrund auftragen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Untergrund ebnen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Platten flächig auslegen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Platten ggf. zuschneiden oder klopfen. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Platten mit einem Gummihammer waagrecht ausrichten. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com

Sorgfältig arbeiten. Foto: Jörn Buchheim - fotolia.comFoto: Jörn Buchheim - fotolia.com
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Plattenlager – simpel in der Anwendung
Auch bei dieser Verlegeart muss ein Gefälle vorhanden sein. Dieses kann jedoch mit stapelbaren Plattenlagern geschaffen werden. Bodenunebenheiten lassen sich mit Unterlegscheiben ausgleichen.
Vier Platten liegen jeweils auf einem Plattenlager, die erste Reihe liegt auf halben Plattenlagern, an den Ecken müssen die Kunststoffteile mit einer Metallsäge entsprechend zugesägt werden.
Plattenlager haben den Vorteil, dass sich einzelne Platten leicht austauschen lassen und Wasser ungehindert abfließen kann.
zur Übersicht
Quelle:
https://www.bauen.de/a/terrassenplatten-verlegen-so-gehts.html
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Verlegearten-Anleitung.
Gebundene Verlegung
Verlegungen im Mörtelbett:
- Der gesamte Unterbau muss frostsicher ausgeführt sein.
- Eine eventuelle Wärmedämmung muss aus extrudierten Hartschaumstoffplatten oder aus Dämmplatten mit hoher Druckfestigkeit bestehen sowie witterungsbeständig sein.
- Der Gefällsbeton muss laut statischen Erfordernissen bewehrt sein und ein Gefälle von mind.
2-3% (d.h. auf 1 m = 2 – 3 cm) aufweisen. Es darf auf keiner der zu verlegenden Flächen Wasser
stehen bleiben. Gute Wasserableitung ist die beste Voraussetzung zur Vermeidung von
Frostschäden.
- Zwischen Gefällsbeton und Mörtelbett ist eine Trennschicht einzubauen (z.B. die Drainagematte). Diese gewährleistet einen schnelleren Wasserabfluss und verhindert dadurch spätere
Frostschäden.
- Im Randzonenbereich zum Erdreich ist eine Drainage in Kiesbettung einzubauen, um die Kapillarwirkung des Mörtelbettes bei Staunässe zu unterbinden. Die Drainage ist in einen Sickerschacht einzuleiten.
- Das Mörtelbett ist mit Trasszement und einem Einkorn bzw. Ausfallskorn 2/4 mm (Quarzsplitt gewaschen) im Mischverhältnis 1:5 (1 Teil Trasszement und 5 Teile Splitt) herzustellen. Die Mörtelbettstärke muss mind. 3 cm betragen. Wir empfehlen auf fertige Mischungen der Industrie
zurückzugreifen da eine gleichmäßige, geprüfte Qualität nur so gewährleistet ist.
- Reine Zementschlämme, die nur aus Wasser und Zement bestehen, dürfen keinesfalls als Kontaktschicht zwischen Mörtelbett und dem Plattenbelag verwendet werden. Auf der Unterseite des zu verlegenden Materials ist ein frostsicherer Dünnbettkleber (Mapei Keraflex Maxi) aufzutragen. Dieser verhindert eventuelle Haftungsabrisse bzw. Kalkausblühungen sowie Verfärbungen aus den darunter eingebauten Materialien.
- Vor dem Verfugen benötigt der Bodenbelag einen Zeitraum von 3 Wochen, damit die eingebrachte Feuchtigkeit austrocknen kann.
- Für die Verfugung verwenden Sie fertige Fugenmassen (z.B. Mapei Fugenschlämme). Die Fugenbreite ist bei Natursteinplatten mind. 5 mm. Bei Natursteinplatten kann die Fläche beim Verfugen eingeschlämmt werden. Jedoch keine zu großen Flächen auf einmal einschlämmen. (Reinigung) Reinigen Sie verbleibende Rückstände unmittelbar nach dem Verfugen mit einem feuchten Schwamm.
- Dehnfugen richten sich nach der Grundrissgliederung bzw. vorhandenen Fugen in der tragenden Unterkonstruktion. Sind keine vorhanden, müssen im Oberbelag Feldbegrenzungen im Abstand von höchstens 5 m durchgängig bis zur Oberfläche der Betonkonstruktion angeordnet werden.
Max. Fläche 5 x 5 m.
- Die Isolierung am Gebäude – Mauerwerk muss 30 cm über den fertigen Bodenaufbau hinausragen
um eine eventuelle Durchfeuchtung zu vermeiden.
- Dehnfugen und Fugen zu auf- gehendem Mauerwerk sowie zur Sockelleiste sind Anschlussfugen,
diese sind 1 cm breit auszuführen und müssen mit geeignetem Natursteinsilikon (Mapei Mapesil LM) für Außen verfugt werden.
Verlegung in Dünnbettkleber:
- Der gesamte Unterbau muss frostsicher ausgeführt sein.
- Eine eventuelle Wärmedämmung muss aus extrudierten Hartschaumstoffplatten oder aus Dämmplatten mit hoher Druckfestigkeit bestehen sowie witterungsbeständig sein.
- Der Gefällsbeton muss lt. statischen Erfordernissen bewehrt sein und ein Gefälle von mind. 2 – 3 % (d.h. auf 1 m = 2 – 3 cm) aufweisen. Es darf auf keiner der zu verlegenden Flächen Wasser stehen bleiben. Gute Wasserableitung ist die beste Voraussetzung zur Vermeidung von Frostschäden.
- Auf dem Gefällsbeton wird eine alternative Abdichtung aufgebracht. (Mapei Mapelastic) Die Anschlussfugen oder Bauwerkstrennfugen sind mit einem Fugenband auszuführen.
- Im Randzonenbereich zum Erdreich ist eine Drainage in Kiesbettung einzubauen, um die Kapillarwirkung von dem Gefällsbeton bei Staunässe zu unterbinden. Die Drainage ist in einen Sickerschacht einzuleiten.
- Bodenplatten mit hydraulischen Fliesenkleber-frostsicher aufkleben.(Mapei Keraflex Maxi)
Achtung: Bodenplatten müssen vollflächig verklebt sein. Haftungsabrisse bzw. Kalkausblühungen sowie Verfärbungen aus dem darunter eingebauten Materialien werden mit dieser Verlegeart verhindert.
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Vor dem Verfugen benötigt der Bodenbelag einen Zeitraum von 3 – 5 Tagen zum Austrocknen.
- Für die Verfugung verwenden Sie fertige Fugenmassen (z.B. Mapei Fugenschlämme od. Keracolor). Die Fugenbreite ist bei Natursteinplatten mind. 5 mm. Bei Natursteinplatten kann die Fläche beim Verfugen eingeschlämmt werden. Jedoch keine zu großen Flächen auf einmal einschlämmen (Reinigung). Reinigen Sie verbleibende Rückstände unmittelbar nach dem Verfugen mit einem feuchten Schwamm.
- Dehnfugen richten sich nach der Grundrissgliederung bzw. nach vorhandenen Fugen in der tragenden Unterkonstruktion. Sind keine vorhanden, müssen im Oberbelag Feldbegrenzungen im Abstand von höchstens 5 m durchgängig bis zur Oberfläche der Betonkonstruktion angeordnet werden. Max. Fläche 5 x 5 m.
- Die Isolierung am Gebäudemauerwerk muss 30 cm über den fertigen Bodenaufbau hinausragen um eine eventuelle Durchfeuchtung zu vermeiden.
- Dehnfugen und Fugen zum aufgehenden Mauerwerk sowie zur Sockelleiste sind Anschluss- fugen, diese sind 1 cm breit auszuführen und müssen mit geeignetem Natursteinsilikon für Außen verfugt werden.
Verlegung einer Außenstiege:
- Der gesamte Unterbau muss frostsicher ausgeführt sein. Das Stiegenzwischenpodest sowie die Rohbetonstufen müssen ein Gefälle von mind. 2 – 3 % (d.h. auf 1 m 2 – 3 cm) aufweisen.
- Die Steigungshöhe bei Außenstiegen beträgt laut ÖNORM bei Hauptstiegen max. 16 cm und bei Nebenstiegen max. 18 cm.
- Die Auftrittsbreite bei Außenstufen beträgt laut ÖNORM bei Hauptstiegen mind. 32 cm und bei Nebenstiegen mind. 28 cm.
- Nebenstiegen im Freien sind Stiegen, die zu Räumen führen, die auch innerhalb des Gebäudes erreichbar sind: z.B. Stiegen zu Kellerräumen.
- Der Rohbetonkern der Stiege muss laut statischen Erfordernissen bewehrt sein. Bei Stiegen im Außenbereich ist darauf zu achten, dass für die 1. Setzplatte ein Auflager mit einer Breite von ca. 4 cm (je nach Setzstufenstärke) mitbetoniert wird. Diese Auflage verhindert eventuelles Auffrieren des Stufenbelages.
- Das Mörtelbett ist mit Trasszement- und einem Einkorn- Ausfallskorn 2/4 mm (Quarzsplitt gewaschen) im Mischverhältnis 1:3 (1 Teil Trasszement und 3 Teile Splitt) herzustellen. Die Mörtelstärke muss mind. 3 cm betragen. Wir empfehlen auf fertige Mischungen der Industrie zurückzugreifen da eine gleichmäßige, geprüfte Qualität nur so gewährleistet ist. (Röfix Trassdrainmörtel 633)
- Reiner Zementschlamm, der nur aus Wasser und Zement besteht, darf keinesfalls als Kontakt -schicht zwischen Mörtelbett und dem Plattenbelag oder Stufenbelag verwendet werden. Auf der Unterseite des zu verlegenden Materials ist ein frostsicherer Dünnbettkleber (Mapei Keraflex Maxi) oder ein Natursteinprimer (Mapestone3) aufzutragen. Dieser verhindert eventuelle Haftungsabrisse bzw. Kalkausblühungen sowie Verfärbungen aus den darunter eingebauten Materialien.
- Beim Versetzen der Stufen wird mit der Setzstufe begonnen. Fugenmasse z.B. Mapei Keracolor aufbringen und Setzstufe mit mind. 2 cm Mörtelstärke versetzen, dann auf die Oberkante der Setzstufe Fugenmasse auftragen und Trittplatte mit an der Unterseite angebrachten Kleber versetzen. (Die Fugenbreite ist 5 mm). Danach die Fugen sofort mit einem feuchten Schwamm reinigen. Die Stufen dürfen nicht eingespannt sein, sondern müssen, wenn beidseitig Mauerwerk ist, mind. 10 mm Feinbauluft haben (5 mm Schaumstoffstreifen).
- Fugen zur Sockelleiste sind Anschlussfugen diese sind 1 cm breit auszuführen und müssen mit geeignetem Natursteinsilikon (Mapei Mapesil LM) für Außen verfugt werden.
Verlegung Schwimmbad und Mauerabdeckungen:
- Beim Herstellen des Mauerwerks oder des Betonkerns ist darauf zu achten, dass die Oberkante ebenflächig und exakt abgezogen ist.
- Die Mauerkrone ist wenn erforderlich gegen das eindringen von Feuchtigkeit zu schützen.
- Die Verlegung der Abdeckplatten ist nur mit geeignetem Dünnbettkleber möglich (Mapei Keraflex Maxi)
- Alle Querfugen (5 mm) sowie die Längsfugen außen und innen sind 1 cm breit auszuführen und mit geeignetem Natursteinsilikon (Mapei Mapesil LM) für Außen zu verfugen. Elastische Fugen sind Wartungsfugen. Die Einfriedung mit Natursteinplatten ist wie bereits beschrieben in den von Ihnen bevorzugten Verlegungsvarianten zu verlegen.
Verlegung Fensterbänke:
- An den Fensterbank-Enden einen ca. 3 mm starken Schaumstoffstreifen für eine Bewegungsfuge vorsehen.
- Fensterbank mit Isoliermörtel spannungsfrei einsetzen, Gefälle von ca. 3 % nach außen berücksichtigen.
- Nach den Putzarbeiten die Bewegungsfugen im Bereich des Fensterstockes mit Natursteinsilikon und des seitlichen Putzanschlusses mit Acryl abdichten.
Ungebundene Verlegung
Diese Bodenflächen sind nicht befahrbar.
Verlegung auf Mörteltaschen:
- Diese Verlegeart kommt zur Anwendung auf Flachdächern, Balkonen und Terrassen
- Die Mörteltaschenverlegung hat den Vorteil, dass man den Plattenbelag exakt in der Waage
verlegen kann und damit die Höhenunterschiede der Unterkonstruktion mit mind. 2 – 3 % Gefälle ausgleichen kann. (Tisch steht gerade)
- Sinn dieser Verlegeart ist es, eine Trennung zwischen Oberbelag und wasserableitenden
Unterkonstruktionen herzustellen. Der durch die Mörteltaschen entstehende Luftraum (mind. 2 cm)
wirkt als kapillarbrechende Schicht mit zusätzlichem Drainageeffekt. Dadurch sind Frostschäden praktisch ausgeschlossen. Als angenehmer Nebeneffekt ist die Isolierung bei eventuell anstehenden Reparatureinheiten zu jeder Zeit leicht zugänglich. Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt über die offenen Fugen (ca.5 mm). Gelegentliche dunkle Flecken bzw. Ausblühungen resultieren aus dem Wechselzustand von feucht/trocken. Sie entstehen durch das Temperaturgefälle und der damit verbundenen Kondenswasserbildung unterhalb des Taupunktes. Empfehlung: Rückseite der Platten mit Steinsiegel zu versiegeln.
Verlegung auf Abstandhalter:
1. Abstandhalter dienen zur exakten Trockenverlegung von Gestaltungsplatten auf festen
Ebenen und abgedichteter Unterkonstruktion mit mind. 2 – 3 % Gefälle (meistens auf Feuchtig- keitsisolierung). Fugenbreite 5 mm. Bodenplattenabstand zur Platte ca. 9 mm, dadurch gute Entwässerung. Bedarf 1 Stk. pro Platte plus die Anzahl der Platten, in der Länge und Breite. Platten,
die auf Abstandhalter verlegt sind, werden nicht verfugt. Ansonsten wie Verlegung auf Mörteltaschen Punkt 3.
Verlegung auf Splittbett:
Ebenso wie bei der Verlegung auf Abstandhalter, handelt es sich hierbei um eine mörtelfreie Verlegeart für Flachdächer, Terrassen, Gehwege usw. Das Konstruktionsprinzip ist mit der Abstandhalter-Verlegung vergleichbar. Der Unterschied besteht darin, dass die Funktion der Lastverteilung von der Splittschicht übernommen wird. Ein weiterer Vorteil: Man kann den Bodenbelag genauso wie bei der Mörteltaschenverlegung exakt in die Waage verlegen. (Tisch steht gerade)
Ist eine Isolierschicht vorhanden, so ist diese mit einer Trennschicht (z.B. Trebodrain Drainagematte) zu schützen. Als Splitt wird Korngröße4/8 mm verwendet. Im Bereich von Wasserabläufen ist Grobkies 16/32 mm zu verwenden.
Quelle:
http://www.steindiscount.com/service_steindiscount/verlegearten-anleitung/
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