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Schildbürger

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                                                                                          Wels, am 2017-04-13

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Arbeitszeit
Betonstein-Pflaster

Schildbürger

Steinterrassen
TERRACON


Endergebnis -Terrasse Elfiede Prenninger mit Schweden-Möbel.










Ausgangssituation Terrasse


Ausgangssituation Brunnen



Ausgangssituation Keller West




Ausgangssituation Keller Ost






Schildbürger bei der Kelleraußenwand


1) Beim Ausgraben der Kellermauer wird das lose Material nicht weit genug in die Wiese geworfen damit rutscht es wegen des Schüttwinkel immer wieder und wieder in die zuvor ausgegrabene Grube.

2) Kellermauern sind zwar im Grundfestenbereich 50cm breit ausgegraben aber die Schalungsbretter mit 0,5m Höhe werden dann sinnloserweise nur 15cm von der Mauer entfent gesetzt.
Dadurch kann man nicht mehr sinnvol die Mauer verputzen.

Ostseite Mauerlänge nur 2,9m



3) Die Schalbretter werden nicht freistehend mit Eisenstangen gesichert sonder mit Holzklötzen auf die Mauer zu.

4) Die vorstehenden Ziegeln werden nicht abgestemmt damit die Mauer schön buckelig (5cm) bleibt und man viel verputzen muß.

5) Durch diese Vorgehensweise kann man nurmehr mit einer Mini-Spachtel (Katzenzungenkelle) arbeiten was ca. 10x so lange dauert wie ich es mache mit einem Aufziehglätter und Maurerkelle.
So wird die Mauer nicht glatt verputzt sondern verpatzt.


                     mein Aufziehglätter             und            Experte mit  Katzenzungenkelle auch mit Teelöfflel könnte man arbeiten?


5.1)  Obwohl man mit einem Rührmischer und Mauertrog die geringe Menge an Verputzmaterial einfach mischen kann muß eine große Mischmaschine für nur 1 Sack Verputz angemietet werden.
Mietkosten € 50,- wegen der 5 Tage wo diese nicht gebraucht wurde und  € 48,-   für den sinnlosen An- und Abtransport und Mischmaschinenreinigungskosten € 20,-

Ich habe in der gleichen Zeit 150 kg Betonputz im Mauertrog gemischt.
Der Putz ist ja schon fertig gemischt er braucht nur mehr Wasser.
Doppelte Fläche und das noch in der halben Zeit und alles glatt und Eben daher kaum Kleberverbrauch danach.

Auf meiner wesentlich größeren Westeite Mauerlänge 4,5m ist alles frei zugänglich ohne Bretter und Stützen, siehe FOTO.
Auf meiner Seite alles glatt und eben





6) Es können  weder Dämmplatten noch Noppenmatten an der Mauer auf der Ostseite  eingebracht werden. Auch nicht das Trennvlies zur Erde.

7) Es wird alles umgebaut wie es bei mir auf der Westseite ist.

8) Da die Mauer extrem krumm und nicht glatt ist, auf der Ostseite, werden die Dämmplatten mir riesigen Kleberpatzen (8cm) versehen, sonst kann man die Mauerunebenheiten nicht ausgleichern.
Sinnloser Materialeinsatz und der Rollschotter bricht später die Dämmplaten da diese nicht satt aufliegen.

9) Auch mußte ich die 8 cm dicken Holzbalken in der Länge entfernen damit man nicht mehr bequem mit der Schiebetruhe der Wandrollschotter einbringen kann.

10) Lange Zeit wird Ostseitig an einer Schalungsbretter-Konstruktion gebaut die ständig zusammenbricht.
Warum einfach, wenn es umständlich auch geht.

11) Meine am Vortag gebaute Aufhängung des Trennvlieses wird durch draufsteigen zerstört.

12) Es wird nicht gleichmäßig Rollschotter und Erde eingebracht daher reißt das Trennvlies und mit einer Kelle wird der zuvor eingebrachte Rollschotter wieder mühsam entfernt

13) Ich habe 6,6 Tonnen Rundkornschotter und 7,1 Tonnen Gräderplaner 0/32  (= 13,7 Tonnen ! ! ! ) alleine von der Straße in den Garten gekarrt.
Der Fachmann und sein Helfer haben in der doppelten Zeit 2x 0,9 Tonnen Split in den Garten gebracht.
Auch wurde der Gräderplaner / Schotterhaufen nicht mit einer Folie vor dem Regen geschützt.
Ich mußte daher auch noch unnötigerweise 3 Tonnen Regenwasser mit dem Sand transportieren.

Der Fachmann einkräftiger mann mit 95kg ich mit 75kg mußte schuften.

Schildbürger bei der Terrasse





14) Ich habe große alte teure Granitplatten gekauft ( € 148,- m2)  diese genau vermessen, nummeriert, in Liste eingetragen und in ein CAD-Prg. übertragen um ohne Schneiden der Platte die Terrasse verlegen zu können.
Das war nicht möglich, man hat die  großen Platten auf kleinere, aufwendig mit Diamantflex zerschnitten.



15) Auch war es nicht möglich, nach meiner im rechten Winkel ausgesteckten Fläche zu graben.
Als Bezugspunkt wurde die Gartenmauer genommen die allerdings, wie von jeden sichtbar, nicht im rechten Winkel ist.
Auf 3,5m   25cm aus dem Winkel da nützt die schöne Schnur auch nichts.
Ich mußte den eingebrachten Gäderplaner ausschaufeln, die Wiesenfläche im rechten Winkel nachgraben und nochmals den Gräderplaner = Schotter und Erde einbringen.






16) 3 Säcke  = 75kg ProBau Quarzsand eco Körnung 0,1-0,4mm  sind unbrauchbar und zum wegschmeißen. (3x € 8,90 = € 26,70)
Es mußten 75kg mit der Körnung 0,8/1,6mm nachgekauft werden. 2h neuerliche Besorgungszeit zu unnötigen € 48,-

17) Alle Granitplatten wurden von mir genau mit Maße beschriftet, aber all die Platten wurden bis zu 10x nachgemessen obwohl die Abmessungen auf den Platten stand.
Einfach in der von mir erstellten Tabelle nach den passenden Platten zu sehen, das ginge viel zu schnell ! !
Es vegeht Zeit über Zeit nur durch sinnloses nachmessen. Auch wenn man 100x mißt die Masse sind immer dieselben.



18) Im Brunnenbereich wurden 1,8x1,0x0,3m = 0,5m3 Erde ausgegraben, mit Anhänger und etwas Erde darauf, suchen wir zu dritt fahrend, eine Deponie.
Nach Stunden und 10km Wegstrecke haben wir diese Erde bei einem Bauern abgeladen.
Aber auch dieses Abladen dauert, Hilfskraft steht auf dem Erdhaufen und versucht zwische seinen Beinen die Erde durchzuschaufeln.
Den Anhänger abzukoppeln und zu kippen das währe viel zu schnell gegangen, möchte nicht daran denken wenn keine Schaufel da gewesen wäre.
Zeitaufwand 3 Personen a' 2h = €  126,-



19) Auch ist es nicht möglich in der Deponie Wels Nord 3 alte YTONG Steine abzugeben.
Ist nur möglich wenn diese zerkleinert werden und die Deponie 3x angefahren wird. Deponiekosten jedesmal € 6,- und Fahrzeit.
Davor wurden diese schon 6x auf einen anderen Platz gelagert, statt diese sofort zu entsorgen.
Wenn ich die nicht aufgeladen hätte währen diese noch immer irgendwo im Weg.
In der Zeit wo ich mich abgemüht habe konnte Mann, ungestört mit Freundin telefonieren.

20) Im Brunnenbereich wurde alles genau und Eben zeitaufwendig plan gemacht um danach einfach wieder alles zuzuschütten damit alles nochmals gemacht werden muß.


21) Im Brunnenbereich habe ich aus Holz einen genauen Winkel ausgelegt um für die erste Granitplatte einen genauen Bezugspunkt zu haben.
Aber trotz meiner genauen Vorgabe wurde die Platte 2,5cm aus dem Winkel verlegt und noch dazu über das Holz gelegt das man dies nur mehr schwer eintfernen kann.
Ich habe einen 2 Versuch unternommen und ersucht die Platte nach meinen Vorgaben im Winkel zu schneiden.
Ja geschnitten wurde schon aber genau so schief wie vorher verlegt, ich komm mir wie ein Blödmann vor.
Ergebnis jetzt muß ich einen schiefen Deckel machen lassen.



22) Wegen der schiefen Verlegung der ersten Granitplatte passen auch keine kleinen Granitsteine in die freibleibende Fuge mehr.
Jetzt muß ich auch noch das kpl. im Winkel verlegte alte Pflaster wegreisen und auch schief verlegen.




23) Auch die Randsteine der neu verlegten Terrasse wurden nicht an einer Alulatte ausgerichtet. Steine sind im Brunnenbereich 2,5cm falsch gesetzt.



24) Auch hätte man das Pflaster von der Betonmauer in Richtung Wiese verlegen solle und nicht von der Wiese zur Betonmauer.
Die Erde kann man abgraben die Betonmauer bleibt wo diese ist, also wieder mit viel Staub und Zeit mit Diamantsäge Granit schneiden,
auch paßt an der Mauerseite dann das Ferlegemuster nicht mehr es müssen kleine Steine verlegt werden wo aber große Platten sein sollen
und man hätte sich auch noch erspart mit dem Verlege-Beton über die frisch verlegte und unstabile Fläche zu fahren.
Das ständige fahren über die Randsteine hat dies daher schief abgesenkt und daher sind diese nicht mehr Eben und auch nicht mehr in der Flucht.



25) Granitpalisaden haben 4 Seiten, die schönste soll allerdings vorne sein, diese Anweisung wurde ignoriert wie zu sehen ist.
Die Palisaden sind 50cm hoch warum diese 35cm im Beton stecken müssen und man nur 15cm sehen kann ist mir auch unklar.
Meinem Gefühl nach würden 25cm reichen!




26) Auch ist mir nicht klar warum man den Schotter nicht auf die schon verlegten Platten hätte schütten können.
Ich muß jetzt unnötigerweise den Schotter abermals entfernen und die Betonplatten wie schon vorhanden verlegen, Schilda läßt grüßen.



27)  Außen auf den Sack steht das der Sack einen nicht brauchbaren Mehlsand Kornung 0,1mm enthält.
Dieser wird unnötigerweise aufgerissen damit man auch sieht das die Beschriftung richtig ist.
Fazit für mich ich kann die 3 von Fachmann falsch gekauften Säcke (75kg) nicht zurückgeben sondern muß für die Entsorgung auch noch zahlen.
Entsorgung kostet mehr als der Sack Wert ist.




28) Um die Straße vor Betonverschmutzungen zu schützen habe ich unter der Mischmaschine eine Plastikfolie ausgebreitet.
Schon am 2 Tag hat man ohne Schutzfolie gearbeitet.
Der Garagenvorplatz, der Gehsteig und die Straße ist jetzt voll mit Betonpatzer dies habe ich mühsam entfernt aber die Flecken sind noch vorhanden.


Schildbürger wohnen nicht nur im Ort Schilda sondern sind auch am Bau in Wels tätig.
Vieles könnte mit Reden, Zuhören und Hausverstand einfacher, billiger und schneller gemacht werden.
Aber was soll's meiner Frau gefällt's, schief ist modern und Sie hat sich mit den Arbeitern immer gut und lang und lustig unterhalten.
Mir ist es nicht so gut gegangen da eine Regiestunde mit Hilfskraft mir € 80,- kostet und zahlen darf jeden Blödsinn immer ich.


Mein Fazit.
Künftig mach ich wieder alles selber, da ist alles genau und im Winkel, und keine Arbeitskosten, aber für meine Frau ist es schlecht, war und bin bei der Arbeit immer grantig.
Alle wissen das Sie  sich nur saublöd anstellen muss, dann gibt es Streit mit mir, ich steh alleine da - die anderen sitzen im Kaffeehaus.
Später wird im Freundeskreis erzählt was nicht alles gemeinsam schon gemacht wurde.
Aber ein Handwerker wäre schneller gewesen wird berichtet und der hätte ohne Staub, Lärm und Dreck gearbeitet.

Ich weis heute, wenn ich um € 0,00 mit der Flex eine Stunde Granit schneide staubt es genauso als schneidet der Fachmann um € 80,00/h.

Es gibt keine handwerklichen Arbeiten die ich nicht könnte.
Ich bin Tischler, Stiegenbauer, Schlossermeister mit Gewerbeschein, Elektriker, Maurer, Gebäudeisolierer, Maler, Tapezierer, Fliesenleger, Bodenleger, Zimmermann, Installateur, Gablonzer, Elektroniker, Konstrukteur, Mechatroniker, Maschinenbauer, Werkzeugmacher, Formenbauer, Arbeitsvorbereiter, Lehrlingsausbildner, Refafachmann, Alarmanlageninstallateur, auch kann ich mir selbst was kochen.






Die Schildbürger, wohnhaft im fiktiven Ort Schilda, sind Hauptakteure einer ganzen Reihe von kurzen Erzählungen, den Schildbürgerstreichen.
Die Geschichtensammlungen zu den Schildbürgern ist eine der bekanntesten deutsche Sammlung von Schelmen-Geschichten in Romanform.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schildbürger










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