Granglerhütte 1.320m - im hinteren Weißpriachtal
Hüttenerlebnis „Kräutergarten im Gitterbett".
Viel Mühe und einigen Schweiß hat es gekostet, die ehemalige Palffy-Alm zur Jausenalm „Granglerhütte" auszubauen.
Aber die Familie Bergmann hat nicht aufgegeben, bis hier, inmitten von saftigen Almweiden, vor der still dahin Fließenden Longa, eingebettet in die wunderschöne Natur des Weißpriachtals, ein kleines Paradies entstanden ist.
Als lustiges Wahrzeichen steht am Eingang in die Hütte ein uriges, 70 Jahre altes Kinderbett aus Holz.
Die Kinder, die hier einst schlummerten, sind längst erwachsen, nun dient das Bett als Beet für frische Kräuter.
Viel Liebe wird da auch jetzt noch hineingesteckt, meint die Hüttenwirtin schmunzelnd. Auf den Almwiesen rundum weiden zufrieden die Kühe und Kälber. Sogar ein eigener Kinderspielplatz wurde hier angelegt.
Almgenuss Granglerhütte
Wandern macht bekanntlich Appetit.
Auf der Granglerhütte gibt es herzhafte gesunde Hausmannskost.
Besondere Spezialität ist das Blutwurstgröstl mit hausgemachter Blutwurst, gerösteten Zwiebeln und Lungauer Eachtling.
Eine bodenständige Gaumenfreude bereitet auch der Bauerntopf mit Braterdäpfeln, Speck, Gemüse und Eiern.
Bewirtschaftungszeitraum: Mitte Mai bis Ende Oktober
Übernachtung: Ja
Ansprechpartner: Familie Bergmann
Tel. +43 (0)664 / 6353715 oder +43 (0)647 / 3 7310
mailto:[email protected]
www.hausbergmann.at
So erreichen Sie die Granglerhütte auf 1.320m
Ausgangspunkt für eine Wanderung zur Granglerhütte (1.320 m) und den umliegenden Bergseen wie dem Oberen Schönalmsee, Oberhüttensee, Wirpitsch- oder Tiefenbachsee ist der Parkplatz Abzweigung Znachtal im hinteren Weißpriachtal (Maut-
straße / € 4,- Gebühr - Münzautomat), welcher mit dem Täterbus oder PKW gut erreichbar ist.
Dem kinderwagentauglichen Schotterweg Nr. 770 entlang erreicht man in ca. 0,5 Stunden Gehzeit die Granglerhütte.
Die Granglerhütte ist mit dem Tälerbus auch direkt zu erreichen.
Höhenunterschied: ca. 50 m
Schwierigkeit: leicht
Gehzeit: ca. 0,5 Stunden
Busverbindung: Linie 710 nach Mariapfarr —Weißpriach — Parkplatz = Abzweigung nach rechts ins Znachbachtal
Parkmöglichkeit: Abzweigung Znachtal
Ausgangspunkt: Parkplatz Abzweigung Znachtal
Wandern macht bekanntlich Appetit. Auf der Granglerhütte gibt es herzhafte gesunde Hausmannskost.
Eine besondere Spezialität ist das Blutwurstgröstl mit hausgemachter Blutwurst, geröstetem Zwiebel und Lungauer Eachtling.
Eine bodenständige Gaumenfreude bereitet auch der Bauerntopfen mit Braterdäpfeln, Speck, Gemüse und Eiern.
Bewirtschaftungszeitraum: Mitte Mai bis Ende Oktober
Übernachtungsmöglichkeit: Ja
Ansprechpartner: Familie Bergmann
Tel. +43 (0)664 6353715 od. +43 (0)6473 7310
mailto:[email protected]
www.hausbergmann.at
Granglerhütte
Anreise:
An der Abfahrt St. Michael im Lungau von der A10 abfahren.
Über Mauterndorf nach Weißpriach - Hinterweißriach auf der Mautstraße zum Parkplatz Abzweigung Znachbachtal.
Jausenstation Dicktlerhütte zur Granglerhütte (rechts neben der Dorferhütte) und zurück
5,2km + 5,2km = 10,4km
200Hm
START: Parkplatz Zuppatgraben
Mautschranken und Parkplatz zur Dicktlerhütte 80m
Letzter Parkplatz P5 Znachbachtal Parkplatz Hinterlahn zur Oberhütte 3h zur Twengleralm 5h zur Giglachseehütte 4h zur Ignatz-Mathis-Hütte 4,5h
GH Grangler Hütte Gehzeit 1h
Von der Private Ulnhütte 1340m hoch zur Tonimörtel-Hütte 1846m Gehzeit 2,5h
D
Zur Toni Mörtl Hütte im Weißpriachtal
Zwischenstop auf der Granglerhütte
Zur Toni Mörtl Hütte im Weißpriachtal
Die Wanderung durch das Weißpriachtal im Lungau ist eine Reise wert.
Die landschaftliche Schönheit und das romantische Almgebiet lockt jedes Jahr zahlreiche Wanderer an.
Taleinwärts warten die Abraham-, Dorfer- und Frimmlalm am Weg.
Viele Almen liegen am Weg
Beginnen sollte man die Wanderung im Weißpriachtal, ab der Diklerhütte der Familie Bogenberger.
Nach einer Steigung öffnet sich am Lahntörl ein flacher Almboden, durch den der Weißpriachbach fließt.
Später weitet sich das Tal zu einem großen Moos mit herrlichem Blick in das Engelkar und die Engelkarspitze im hintersten Znachtal.
Taleinwärts liegen die Abraham-, Dorfer- und Frimmlalmen am Weg, bevor die bewirtschaftete Granglerhütte in 1.320 Meter Höhe zu sehen ist.
Zwischenstopp auf der Granglerhütte
Die Granglerhütte ist eine gemütliche Hütte mit einem Brunnen direkt in der Gaststube, vielen Blumen, Streicheltieren und einem Kinderspielplatz.
Wer sich zwischendurch eine Stärkung gönnen will, sollte sich am besten die guten Kasnocken oder einen hausgemachten Kuchen mit Kaffee bestellen.
Das Ziel der Wanderung, die Toni Mörtl Hütte, ist von der Granglerhütte noch eineinhalb bis zwei Gehstunden entfernt.
Der Weg zu dieser am Wirpitschsee gelegenen Alm führt zunächst zur Ulnhütte, wo man anschließend auf dem Forstweg links abzweigt.
Der kürzere Steig führt in vielen Windungen durch den Wald und in eineinhalb Stunden zum Ziel.
Weiterwandern zu vier Bergseen
In 1.700 Meter Höhe liegt dann die bewirtschaftete Toni Mörtl Hütte auf einem wunderschönen Bergrücken.
Vom idyllischen Wirpitschsee führen Wanderwege zu vier weiteren Bergseen - zum Tiefenbachsee (20 Gehminuten), zum unteren Schönalmsee (45 Gehminuten) und zum oberen Schönalmsee (eine Stunde). Eineinhalb Stunden ist der Twengalmsee vom Wirpitschsee entfernt, von dem man nach Obertauern absteigen kann.
Jakob und Maria Macheiner bewirtschaften die Toni Mörtl Hütte seit Jahren.
Gute Jause und herrlicher Ausblick
Auf der Toni Mörtl Hütte angekommen sollte man sich den Kaiserschmarrn von Sennerin Maria Macheiner nicht entgehen lassen.
Außerdem erwartet den hungrigen und müden Wanderer auch eine gute Almjause und ein einzigartiger Rundblick vom Bernerkopf über die Steinkarhöhe zur Gollitschspitze und weiter über den Rosskogel und Predigtstuhl zum Blasriegel.
Gehzeiten und Auskunft
Die Granglerhütte ist von Mitte Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, die Toni Mörtl Hütte von 20. Juni bis 20. September. Insgesamt müssen Sie bei der Wanderung zur Toni Mörtl Hütte mit einer Gehzeit von etwa drei Stunden rechnen.
Weitere Informationen zu den Hütten erhalten Sie unter den Nummern 0664/6353715 (Granglerhütte) und 0664/9260975 (Toni Mörtl Hütte).
Mit freundlicher Unterstützung der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft.
SalzburgerLand Tourismus
Weitere Informationen
Details zum Wanderbuch "Über d'Alma"
Wirpitschsee, Tiefenbachsee 1.699m und 1.846m
Weißpriachtal
Der Frimlgeist
Am Fuß der Teufelskirche teilt sich das hintere Weißpriachtal in zwei Arme.
Rechts Wirpitschsee. Noch vor dieser Gabelung überwindet der Weg eine stark verengte Steilstufe, das Lahntörl. Einst war die Stelle von Lawinenabgängengeht es ins Znachtal,
links Richtung Oberhütte und und Steillawinen stark bedroht.
Zudem sollte es in der Gegend nicht geheuer sein.
Nicht weit davon liegt die untere Frimlalm und auf dem Weg dorthin sind in einem Felsblock mit etwas Phantasie Klauen und die Umrisse eines Gesichtes erkennbar.
Hier soll sich folgendes zugetragen haben:
An einem HI. Abend machte sich der Knecht des Frimlbauern auf den weiten Weg, um aus der Alm den vergessenen Deckel vom Rührkübel zu holen.
Im Dialekt heißt es das Riakiwebai.
Gerade in der Mittwinterzeit musste aber ein einsamer Wanderer auf unheimliche Begegnungen gefasst sein, denn diese Nächte gehören den Dämonen und Naturgeistern.
Der Frimlknecht glaubte freilich nicht an solchen Spuk.
Etwas flau im Magen wurde ihm allerdings, als er es von der Felswand herab schreien hörte: Pack o, pack o, siechst nit den roathoaratn Mo!
Und ebenso schaurig tönte es zurück:
I ko eam nit o, er hot sein vieraugatn Beißer voro!
Der Knecht hatte nämlich den braven Hund Vieräugl an seiner Seite.
Als er ihn am Hüttenzaun festband, um das Riakiwebai herauszuholen, winselte das gute Tier ganz erbärmlich.
Wie erschrak aber erst der Knecht, als er zurückkam und zwei Hunde vorfand, die sich aufs Haar glichen.
Natürlich band er jenen los, der ihm schön tat und mit dem Schwanz wedelte.
Aber es war der falsche. Beim Felsblock empfing ihn ein schwarzes Mandl, legte ihm eine eiskalte Hand mit langen Krallen auf die Schulter und sprach dazu:
Was der heitige Tag mir bringt ei, ghert auf immer und ewig mei!
Damit begann eine Rauferei auf Leben und Tod und der Knecht wäre verloren gewesen, hätte sich sein braver Vieräugl nicht doch noch losgerissen, um seinem Herrl Beistand zu leisten.
Plötzlich war das schwarze Mandl wie ein Spuk verschwunden.
Aber wie hatte diese Nacht den Mann verändert!
Als er am Morgen in die Stube des Frimlbauern trat, war der junge Knecht ein alter Mann mit grauen Haaren.
Leonhardsweg Etappe 12: Weißpriach (Sonndörfl) - Mariapfarr
4,5km 68Hm
https://www.outdooractive.com/de/pilgerweg/lungau/leonhardsweg-etappe-12-weisspriach-sonndoerfl-mariapfarr/109214217/
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ENDE