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Mariapfarr / Lignitztal
Wels, am 2015-05-20BITTE nützen Sie doch rechts OBEN das Suchfeld [ ] [ Diese Site durchsuchen]DIN A3 oder DIN A4 quer ausdrucken ********************************************************************************** DIN A4 ausdrucken
********************************************************* Salzburger Lungau
Mariapfarr
Mariapfarr, der sonnenreichste Ort Österreichs, liegt im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau im Herzen des SalzburgerLandes. Auf über 1100 m Seehöhe wecken Rad-, E-bike und Mountainbikerouten sowie zahlreiche Wander- und Bergtouren die Lust auf erlebnisreiche Urlaubstage. Wandern in das naturbelassene Lignitztal Start Parkplatz nach dem Kocherbauer - 1500 Meter taleinwärts (1380 hm) Koordinaten: Geographisch 47.197924 N 13.716785 E Wegbeschreibung Der Start der Tour kann auch schon beim Wielandhof /Kocherbauer beginnen, allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Sie beim Kocherbauer noch weitere 1500 Meter taleinwärts fahren können, wo sich ein Parkplatz vor einem Schranken befindet.
Dann folgen Sie die Forstraße bis zu einem Anstieg, welcher ca. 10 - 15 Minuten dauert, bis der nächste Almboden erreicht wird. V
or dem See steigt es nochmals an. Der Rückweg ist am selben Weg.
Das Lignitztal ist ein Tal im nördlichen Lungau.
https://www.outdooractive.com/de/wanderung/lungau/lignitz-lignitzsee/19355388/
Sonnenlehrpfad in Mariapfarr
5km 80Hm 2h
Der erste Sonnenlehrpfad österreichsjrn sonnenreichsten Urlaubsort bietet für Groß und Klein Wissenswertes, Spannendes und Interessantes über die Grundlage unseres Lebens — die Sonne.
Entlang des ca. 4 km langen Rundweges berichten 9 Schautafeln darüber.
Von der Informationstafel im Ortszentrum geht es in Richtung Westen vorbei am Parkplatz „Neuwirt" zur ersten Station, die sich bei der Volksschule Mariapfarr befindet.
Danach leiten Sie zahlreiche Richtungsweiser den Rundweg entlang. Die Stationen 8 u. 9 befinden sich direkt beim Vital-und Wellnesscenter SAMSUNN! Je nach Verweildauer bei den einzelnen Stationen ist der Rundweg in ca. 2 bis 2,5 Stunden zu begehen. Broschüren und Info: Tourismusverband Mariapfarr, Tel. +43 (0)6473 / 8766, mailto:[email protected] www.mariapfarr.at Sonnenlehrpfad Mariapfarr Der erste Sonnenlehrpfad Österreichs im sonnenreichsten Urlaubsort bietet für Groß und Klein Wissenswertes, Spannendes und Interessantes über die Grundlage unseres Lebens – die Sonne.
Entlang des ca. 4 km langen Rundweges berichten 9 Schautafeln darüber.
Von der Informationstafel im Ortszentrum geht es in Richtung Westen vorbei am Parkplatz „Neuwirt“ zur ersten Station, die sich bei der Volksschule Mariapfarr befindet.
Danach leiten Sie zahlreiche Richtungsweiser den Rundweg entlang.
Die Stationen 8 u. 9 befinden sich direkt beim Vital und Wellnesscenter SAMSUNN!
Je nach Verweildauer bei den einzelnen Stationen ist der Rundweg in ca. 2 bis 2,5 Stunden zu begehen.
Broschüren und Info:
Tourismusverband Mariapfarr,
Tel. +43 (0)6473 / 8766
mailto:[email protected]
www.mariapfarr.at
Boden-Kultur-Weg Mariapfarr Unser fruchtbarer Boden ist unser wichtigstes Lebenskapital, ohne das kein Leben auf dem Planeten Erde möglich wäre.
Lebendige Böden ernähren uns und erbringen viele andere lebensnotwendige Leistungen, wie Schutz unseres Wassers und Klimas sowie den Erhalt der Artenvielfalt.
Die sich daraus ergebende Verbundenheit mit Land – und Forstwirtschaft, Brauchtum und Kultur ergänzt diesen sehr lehrreichen Wissensweg.
Die 11 Stationen mit einer Streckenlänge von ca. 6 Kilometer (Rundweg) können zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad passiert werden.
Parkmöglichkeiten gibt es beim Nessiteich oder Reschparkplatz neben Gasthof Neuwirt.
Der Weg ist fast zur Gänze wintertauglich sowie barrierefrei.
Gehen Sie auf eine spannende Rätseltour mithilfe der zur Verfügung gestellten App (Deutsch/Englisch).
www.mariapfarr.at/themenwege,
Kontakt:
Tourismusverband Mariapfarr
Tel. +43 (0) 6473 / 8766
Boden — Kultur — Weg
Auf diesem Wissensweg erfahrt Ihr auf n Stationen Interessantes rund um unsere Lebensgrundlage „Boden" und über die zahlreichen „Bräuche" im Salzburger Lungau.
Den rund 4 Kilometer langen Rundweg kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Zahlreiche gemütliche Rastplätze mitten in der Natur laden zum Verweilen ein.
Rätseltour und Gewinnspiel:
App herunterladen; Zu jeder Station gibt es zwei Fragen, wer alle Fragen richtig beantwortet, nimmt an der wöchentlichen Verlosung teil!
Ort: Mariapfarr Ausgangspunkt: Mariapfarr Parkplatz West (neben Gasthof Neuwirt) oder Nessiteich Infos: Tourismusverband Mariapfarr, Tel. +43 (0)6473 / 8766 Gültigkeit: Täglich von Mai bis Oktober 2018 Die Pfarrkirche "Unsere Liebe Frau" nimmt eine besondere pastorale und historische Stellung innerhalb des Erzbistums Salzburg ein. Sie ist einerseits die Urpfarre des Lungaus und andererseits über Jahrhunderte hinweg ein bis heute traditioneller Wallfahrtsort. Dies erklärt, warum gerade hier in einem geographisch isolierten Gebiet ein so repräsentatives Gotteshaus entstanden ist, welches mit Reliquien, liturgischen Geräten und Votivgaben reich bestiftet worden ist. Um diese kostbaren Schätze, allen voran das Silber-Reliquien-Altärchen von Pfarrer Peter Grillinger aus dem Jahre 1443, angemessen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde im Pfarrhof Mariapfarr ein Museum errichtet, welches im Dezember 2002 eröffnet wurde.
Joseph-Mohr-Platz 1 mailto:[email protected] Pfarr- Wallfahrts- und Stille-Nacht Museum in MariapfarrVon 1815 bis 1817 wirkte Joseph Mohr als Koadjutor in Mariapfarr und schrieb in dieser Zeit den Text zum weltberühmten Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht". In den historischen Räumlichkeiten des alten Pfarrhofes befindet sich das Pfarr- Wallfahrts und Stille Nacht Museum mit kostbaren Ausstellungsstücken, einer Dokumentation über Joseph Mohr sowie einer Weihnachtskrippe mit Figuren aus dem 18. Jahrhundert. Im Mai 2011 erhielt das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ die Anerkennung als nationales immaterielles UNESCO-Kulturerbe. Eintrittspreise:
Erwachsene: € 5,00
Senioren ab dem 60. Lj: € 4,00
Jugend: € 3,00
Kinder: € 1,00
Gruppenpreis ab 6 Personen: € 4,00
Aufpreis bestellte Museumsführung: pro Person plus € 1,00
Aufpreis Kirchenführung: pro Person plus € 1,00
Öffnungszeiten:Montag und Donnerstag von 16.00 - 18.00 Uhr, Führung um 16.30 Uhr im Oktober ist das Museum nur donnerstags geöffnet
Jausenstation Wielandhof (1.332m)
Mariapfarr Lignitztal So erreichen Sie uns Die Jausenstation Wielandhof (1.332 m) ist von Mariapfarr in Richtung Lignitztal mit dem PKW oder zu Fuß auf dem Weg Nr. 35 in ca. 1,5 Stunden Gehzeit erreichbar.
Die Jausenstation Wielandhof ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Lignitzsee auf 1.965 m Seehöhe (mittelschwer)
Bewirtschaftungszeitraum: 2. Juni bis 18. Juni Wochenendbetrieb (Fr ab17.0o Uhr, Sa, So und Feiertag ganztägig) 23. Juni bis 17. September täglich außer Montag 23. September bis 15. Oktober Wochenendbetrieb (Sa und So ganztägig) Übernachtung: Ja Ansprechpartner: Familie Perner Telefon: +43 (0)6473 7162 mailto:[email protected] www.wielandhof.at Höhenunterschied: ca. 210 m Schwierigkeit: • leicht bis • mittel Gehzeit: ca. 1,5 Stunden Busverbindung: Linie 770 nach Mariapfarr— Mariapfarr Postamt Parkmöglichkeit: Mariapfarr Parkplätze Ost oder West, Jausenstation Wielandhof
Tauern Sonn-Seit'n Tour für Profis
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Stille Nacht
Mariapfarr 1816, das Jahr, in dem Joseph Mor das Gedicht "Stille Nacht " schrieb
Josephus Franciscus Mohr wurde am 11. Dezember 1792 als Sohn der Strickerin Anna Schoiberin und des desertierten Musketiers Franz Mohr in der Stadt Salzburg geboren.
Seine Vorfahren stammten aus Mariapfarr im Lungau (Vater) und Hallein (Mutter).
Mohrs Taufpate war der Salzburger Scharfrichter Joseph Wohlmuth, der sich bei der Taufe von einer Franziska Zachin vertreten ließ.
Da der kleine Joseph ein lediges Kind war, erhielt er den Namen seines Vaters.
Seine Mutter hatte insgesamt vieruneheliche Kinder.
Nach einer von seinem Gönner Domchorvikar Hiernle ermöglichten Ausbildung am akademischen Gymnasium in Salzburg, studierte er Theologie. Am 21. August 1815 wurde er im Dom zu Salzburg zum Priester geweiht.
Seinen ersten Posten als Koadjutor (Hilfspriester) trat er im Herbst 1815 in Mariapfarr an, wo er bis zum Sommer 1817 verblieb.
Im Jahre 1816 verfasste er den Text zum Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht".
Von Mariapfarr wechselte er nach Oberndorf, wo 1818 das Weihnachtslied erstmals aufgeführt wurde.
Die Melodie stammte von Franz Xaver Gruber.
Ab 1819 versah Joseph Mohr in vielen Pfarren seinen Dienst, wie es damals üblich war.
Längere Zeit verbrachte er in Hintersee, von wo er 1837 nach Wagrain wechselte.
Am 4. Dezember 1848 verstarb Joseph Mohr in Wagrain - ohne vom großen Erfolg seines Liedes auch nur geahnt zu haben...
Die Verbreitung des Liedes "Stille Nacht"
1816 Mariapfarr — Joseph Mohr schreibt das sechs-strophige Gedicht „Stille Nacht, heilige Nacht"
1818 Arnsdorf — EX. Gruber komponiert auf Bitte seines Freundes Mohr eine Melodie dazu 1818 Oberndorf — Uraufführung in der Weihnachtsnacht, Mohr singt die Tenorstimme und begleitet auf der Gitarre, Gruber singt die Bass-Stimme
Diese unspektakulären Daten der Entstehung sind zumeist bekannt und wahrscheinlich wäre daraus keine Erfolgsgeschichte geworden, hätten nicht neben den besonderen Qualitäten von Text und Melodie auch noch besondere Umstände und vor allem besondere Menschen mitgespielt.
Der Orgelbaumeister Mauracher aus dem Zillertal war um 1820 wegen der reparaturbedürftigen Orgel in Oberndorf, dort dürfte er das Lied kennengelernt haben.
Über ihn wurde das Lied den Zillertaler Familiensängern bekannt.
Diese waren nach den napoleonischen Kriegen mit ihren Liedern über den Tiroler Freiheitskampf und ihren Jodlern weitum bekannt.
Sie reisten mit in Handarbeit hergestellten Waren zumeist nordwärts nach Deutschland und boten ihre Waren auf Märkten an - mit im Gepäck hatten sie auch ihre Lieder.
So sangen am 15. Dez. 1832 die Geschwister Strasser aus dem Zillertal das Stille-Nacht-Lied nachweislich im Rahmen eines Konzertabends in Leipzig.
1839 brach die Sängerfamilie Rainer aus Fügen im Zillertal zu ihrer ersten mehrjährigen (!) Konzertreise nach Amerika auf und sang am 24. Dez. 1839 das Lied vor der Trinity Church in New York.
Bis 1870 folgten zahlreiche weitere Konzertreisen nach Ungarn, Russland und in die Türkei.
Außer ihren Tiroler-Liedern hatten sie auch das Stille-Nacht-Lied in ihrem Repertoire, genauso wie Jahrzehnte später die Trapp-Familie.
Die erste gedruckte Fassung des Stille-Nacht-Liedes zusammen mit drei anderen Liedern erschien 1833 als Liedblattdruck „ächte tyroler Lieder" in Leipzig.
Für den Schulgebrauch im protestantischen Norddeutschland erschienen bereits 1836 und 1839 gebundene Musikaliendrucke, die das Lied mit 3 Strophen enthielten, wie es zumeist auch heute noch gesungen wird.
Das "Rauhe Haus" in Hamburg, ein sozialpädagogisches Hilfswerk und Vorläufer des Diakoniewerkes, trug sehr viel zur Verbreitung des Liedes bei.
Das Liederbüchlein „Unsere Lieder" (Erstauflage 1844), welches auch das Stille-Nacht-Lied enthielt, wurde den zahlreichen Auswanderern auf ihrem Weg in ihre neue Heimat Amerika mitgegeben und spielte dort für die Verbreitung des Liedes eine große Rolle.
Die erste nachweisbare Übersetzung ins Englische und der erste Druck in Amerika erfolgten 1859.
Bis etwa zum Ende des 19. Jhdt. waren hauptsächlich Sänger die Tonträger im wahrsten Sinne des Wortes.
Dies änderte sich langsam dadurch, dass findige Schweizer Uhrmacher ab etwa 1860 Spieluhren bzw. Spieldosen in Einzelanfertigung herstellten.
Über ein Federwerk angetrieben drehten sich mit Stiften versehene Walzen, wodurch unterschiedlich lange Metallzungen zum Klingen gebracht wurden.
Ab ca. 1890 ermöglichte die Einführung von drehbaren, scheibenförmigen und auch gut wechselbaren Metallplatten mit gestanzten Löchern zur Steuerung eine kostengünstigere industrielle Serienfertigung.
All diese mechanischen Musikinstrumente konnten allerdings nur die Melodie wiedergeben.
Zeitlich parallel dazu entwickelten der Amerikaner Thomas A. Edison — eher bekannt als Erfinder der Glühbirne — und der Deutsch-Amerikaner Emil Berliner zwei unterschiedliche technische Tonträger, durch die auch die menschliche Stimme speicherbar und reproduzierbar wurde.
Emil Berliners „Schallplatten"- sich drehende Scheiben aus Schellack mit horizontaler Abspielung derTonrillen - setzten sich gegenüber der Walzentechnologie von Edison sehr bald klar durch.
Bei all diesen frühen Tonträgern war das Stille-Nacht-Lied immer im Programm!
Ab 1905 kam es zu einem geradezu explosionsartigen Anstieg der produzierten Aufnahmen und deren Vervielfältigung durch die Matritzentechnologie.
So kam z.B. die Single-Aufnahme von Bing Crosby aus dem Jahr 1934 auf über 30 Millionen (!) Stück.
Brunswick "Silent Night Holy Night"
Bei allen weiteren medialen Entwicklungen, die in immer kürzer werdenden Abständen erfolgten und auch immer größere Reichweite hatten —wie das Radio ab 1920 und das Fernsehen ab 1950 — war das Lied von Anfang an ebenfalls immer dabei.
„Stille Nacht, heilige Nacht" gilt zu Recht als weltweit bekanntestes Weihnachtslied.
Quelle:
Wolf-Dieter und Beinfriede Prosinger aus Mariapfarr
Sammler von frühen Spuren des Stille Nacht Liedes
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Impressum: Fritz Prenninger, Haidestr. 11A, A-4600 Wels, Ober-Österreich, mailto:[email protected]ENDE |
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