http://sites.schaltungen.at/alarmanlage/smart-home-test
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Wels, am 2017-03-29
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Alarmsysteme von
ABUS
Jablotron
Telenot
Visonic
Smart Home
devolo Home Control Starter Paket 2.0 Art.-Nr. 09950 (1A) € 199,90
Ein Z-Wave-System entwickelt in Deutschland
Mit Home Control App
Devolo setzt bei seinem Home Control genannten System (
hier unser Test) auf den offenen Z-Wave-Standard.
https://www.devolo.at/smart-home.html
https://www.devolo.at/devolo-home-control-starter-paket-20?gclid=EAIaIQobChMIpdaNkILy3wIVg8CyCh20igcbEAAYASAAEgKpQPD_BwE
Fibaro-Stecker Dosen
gigaset elements mit DECT Standard,
Aktuell und NEU MEDION mit innogy ab 2019-03-01
Bluetooth 4.0 LE
MEDION Smart Home Alarmsystem P85774 (MD 90774) immer Probleme
Fazit vorneweg!
Habe genau dasselbe Set mit allen seinen Komponenten seit 1 Jahr im Betrieb und kann allen Interessenten nur raten
Hände weg!
Die TEST-Artikel scheinen mir pseudo-objektiv.
Die Verbindung ist größeren Wohnungen eine reine Katastrophe,
die App funktioniert oft einfach nicht.
Die Web-Cam passt überhaupt nicht zum System.
Mit Fa. Lenovo MEDION smart home von Aldi / Hofer gehen euere ersten Experimente sicher in die Hose!
MEDION = Fa. Lenovo (Hongkong)
Medion Smart Home im Test:
1. Viele Komponenten, wenig Reichweite
Medion bietet ein umfangreiches
Smart-Home-System an, das sich durch unkomplizierte Einrichtung und einfache Bedienung auszeichnen soll.
Golem.de hat die Bausteine installiert und das System getestet - und ist dabei auf eine konstruktionsbedingte Schwäche gestoßen, die Mehrkosten verursacht.
Die
Lenovo-Tocher Medion bietet in Deutschland seit Ende 2016 ein eigenes
Smart-Home-System an.
Die Bausteine sind wie bei anderen Herstellern in verschiedene Sets gebündelt. Insgesamt gibt es fünf Zusammenstellungen, unter anderem ein Energie-Set mit Heizkörperthermostaten, ein Sicherheitsset mit Glassensoren und einem Rauchmelder sowie ein Komfortset mit Schaltsteckdosen und LED-Leuchten.
Das System wird über die zugehörige App bedient und eingerichtet.
Golem.de hat die Bausteine für den Test bestellt und das System ausprobiert.
Wir haben fast alle dazugehörigen Bauteile vorliegen:
Heizkörperthermostate,
LED-Lampen,
Glasbruchsensoren,
Fenster- und Türkontakte,
Bewegungsmelder,
Rauchmelder
Schalt- und Messsteckdosen.
Bei unserem Test zeigt sich schnell, dass Wände dem Smart Home zur Gefahr werden können.
Das wesentliche Element von Medions Smart Home ist die Zentrale.
Diese ist erfreulicherweise sehr klein, anders als etwa bei dem auf Z-Wave basierenden Heimautomationssystem von Develo, und fällt entsprechend kaum auf.
Sie wird über WLAN mit dem Router verbunden, die Stromversorgung erfolgt über USB.
Auch die Schalt- und Messsteckdosen des Systems sind klein und ähneln vom Aussehen her den Fibaro-Steckern.
Steuerung über eine App
Zur Steuerung des Systems stellt Medion eine eigene App zur Verfügung, ein Webportal gibt es nicht.
Die App zeigt alle eingerichteten Bausteine auf einer Übersichtsseite an und bietet zusätzlich ein Widget - das ist praktisch, wenn der Nutzer schnell eine Lampe ein- und ausschalten möchte.
Die Einrichtung der Systembausteine ist intuitiv und läuft einfach über die eigene Medion-Smart-Home-App ab.
In den Einstellungen wählen wir das zu konfigurierende Bauteil aus und bekommen anschließend die folgenden Schritte in einer verständlichen Anleitung angezeigt.
Auch wer sich nicht mit derartigen Heimautomationssystemen auskennt, dürfte sich hier schnell zurechtfinden.
Um ein Bauteil zu integrieren, müssen wir während der Einrichtung einen
sechsstelligen Code eingeben.
Dieser befindet sich in Form eines Aufklebers auf dem jeweiligen Baustein.
Es empfiehlt sich, den Code vorher zu notieren oder abzufotografieren, da der Aufkleber oftmals an einer Stelle angebracht ist, die nach der Montage des Gerätes nicht ohne weiteres abzulesen ist.
Dies betrifft insbesondere die Lampen und die Heizkörperthermostate.
2. Einfache Montage und Einrichtung
Viele der Komponenten lassen sich einfach aufkleben, etwa die Tür- und Fenstersensoren sowie der Glasbruchsensor.
Für die Heizkörperthermostate liegen Adapter bei, mit denen sich die Geräte an Heizungen mit gängigen Anschlüssen montieren lassen sollten.
Die Medion-Thermostate ziehen sich auf Knopfdruck am Ventil fest, der Einbauvorgang läuft gut erklärt und weitgehend automatisiert ab.
Auch die Lampen stellen beim Einbau keine hohen Anforderungen an den Nutzer:
Nachdem wir die Leuchtmittel in die Fassungen geschraubt haben, müssen wir den Lichtschalter 3x betätigen.
Anschließend kann die Lampe von der Bridge gefunden und eingerichtet werden.
Die IP-Kamera zickt
Während der Einrichtung hatten wir mit nur einem Bauteil des Systems Probleme:
Die IP-Kamera wollte sich partout nicht mit unserem heimischen WLAN-Netzwerk verbinden, weshalb wir sie bei unserem Test aussparen müssen.
Der Grund dürfte sein, dass das Netz im 5,0-GHz-Bereich funkt, mit dem die Kamera nicht kompatibel ist.
Die Kamera wird auch nicht über die Smart-Home-App von Medion selbst in das System eingebunden, sondern erfordert eine separate App.
Über diese greift dann die Smart-Home-App auf die Kamera zu.
Die Medion-App zeigt die installierten Bausteine auf der Hauptseite in einer Übersicht an.
Hier können wir beispielsweise direkt ablesen, wieviel Kilowattstunden unsere Steckdosen bereits gezogen haben oder auf wieviel Grad die Heizung eingestellt ist.
Lampen, Steckdosen und die Thermostate können wir hier einfach über kleine Karten der jeweiligen Bausteine bedienen.
Bausteine direkt nach Aufruf der App bedienbar
Diese bieten je nach Gerät verschiedene Designs und Bedienungsoptionen.
Leuchten können wir über einen Schieberegler prozentual in der Helligkeit einstellen.
Dies ist nicht so genau, wie wir es für eine komfortable Nutzung gerne hätten; zudem gibt es
eine merkliche Verzögerung, mit der die Lampe erst reagiert.
Diese Verzögerung gibt es auch bei den Steckdosen:
Wir müssen meist mindestens zwei Sekunden warten, bis das Bauteil anspricht - andere Systeme wie das von
Devolo reagieren hier etwas schneller.
Die Schaltsteckdosen zeigen uns an, ob sie ein- oder ausgeschaltet sind und wie viele Kilowattstunden aktuell an ihnen genutzt werden.
Der Glasbruchsensor und der Rauchmelder sagen uns im Idealfall, dass alles in Ordnung ist.
Die Karte des Bewegungssensors meldet uns, wenn eine Bewegung registriert wird und der Tür- und Fensterkontakt zeigt zuverlässig offene und geschlossene Türen und Fenster an.
3. Einfache Erstellung von Regeln
Die Medion-App ist verglichen mit den Anwendungen anderer Smart-Home-Systeme sehr übersichtlich, die Inhalte sind zügig erreichbar.
Nervig ist allerdings die Wetteranzeige im oberen Bereich, die momentan konstant lädt und keine Daten anzeigt.
Vor einigen Wochen funktionierte sie allerdings noch.
Über die App lassen sich Regeln erstellen, etwa zu welchen Zeiten die Heizung auf welcher Temperatur laufen soll, oder dass die Thermostate bei offenem Fensterkontakt abgeschaltet werden.
Auch für Lampen und Steckdosen lassen sich "Wenn dies, dann das"-Regeln erstellen.
Allerdings gibt es, anders als etwa beim Smart-Home-System von Devolo, keine Möglichkeit, Regeln zeitlich zu limitieren.
Lassen wir in unserem Test beispielsweise eine Lampe durch einen Bewegungsmelder einschalten, gibt es keine Möglichkeit mehr, das Licht anschließend wieder automatisch abschalten zu lassen.
Zum einen fehlt die Regeloption, eine Aktion bei fehlender Bewegung zu definieren (in diesem Falle: Licht aus), zum anderen können wir dem System nicht sagen, dass es etwa das Licht nach einer Minute wieder ausschalten soll.
So ist eine wichtige Funktion, die wir mit dem Bewegungsmelder in einem Automatisierungsszenario realisieren könnten, mit der Medion-App aktuell nicht möglich.
Praktische Geofencing-Funktion
Praktisch finden wir die Geofencing-Funktion der Medion-App:
Verlassen wir den Bereich unseres Zuhauses, können Schaltsteckdosen automatisch ausgeschaltet werden.
Das ist beispielsweise bei Geräten mit Standby-Funktion sinnvoll, um die Stromaufnahme bei Abwesenheit zu reduzieren.
Auch bei einer Heizung ist eine nach Anwesenheit automatisierte Steuerung hilfreich, um Kosten zu sparen.
In den Einstellungen der Medion-App können wir hierfür leicht Regeln erstellen, die als Auslöser das Verlassen oder das Erreichen des heimischen Bereiches verwenden.
Vorsicht allerdings bei Smartphones, die automatisch Hintergrundprozesse beenden:
Ein von uns während des Tests genutztes P9 hat regelmäßig die Medion-App geschlossen, woraufhin natürlich das Geofencing nicht mehr funktionierte.
Die App ist zwingend notwendig, um die Komponenten des Smart-Home-Systems zu steuern.
Einen Funkschalter für die Lampen beispielsweise gibt es nicht bei Medion zu kaufen, obwohl er in der App angezeigt wird.
Der Hersteller sagte uns, dass es nach aktuellem Stand keinen Schalter geben wird; aus der App sollen die entsprechenden Hinweise herausgenommen werden.
Wer kein Android- oder iOS-Gerät hat, kann das Medion-System entsprechend nicht nutzen.
4. Kein System für Wohnungen > 60 m2
Der gute Eindruck von Medions Smart-Home-System wird von einer
systembedingten Einschränkung getrübt: der fehlenden Reichweite.
Das System kommuniziert über Bluetooth Low Energy, was zwar sehr energieeffiziente und kleine Bausteine ermöglicht, die Reichweite der Funkverbindung aber sehr einschränkt.
Medion spricht von einer Reichweite von 60 Metern im Freien
- was bei einem Smart-Home-System eine recht unsinnige Angabe ist
- und 15 Metern bei "gemischter" Nutzung, womit die Anwendung in Wohnungen gemeint sein dürfte.
Unsere Testwohnung für das Medion-System hat nur 60 Quadratmeter und ist symmetrisch aufgebaut:
Die Eingangstür mündet in einen Flur, an den links und rechts zwei gleich große Zimmer münden.
Dazwischen gibt es noch eine Küche und ein Badezimmer.
Die Smart-Home-Zentrale ist im Eingangsbereich angeschlossen, zentraler geht es bei einer derartigen Wohnung nicht.
Verbindung zur Zentrale schon bei 8 m Entfernung abgebrochen ! ! !
Dennoch können wir in der hinteren Ecke des Wohnzimmers eine der Schaltsteckdosen nicht nutzen, da sie keine Verbindung zur Zentrale herstellen kann.
Zwischen der Steckdose und der Zentrale liegen eine Tür und 8 Meter Entfernung - was erfahrungsgemäß der max. Reichweite von Bluetooth LE entspricht.
Die Schaltsteckdose an sich funktioniert:
Wir können sie problemlos an Stellen nutzen, die näher an der Zentrale liegen.
Mit einer derartig kurzen Reichweite dürfte sich das Medion-System in den erhältlichen Sets für Wohnungen und besonders Häuser disqualifizieren, die größer als ungefähr 60 Quadratmeter sind.
Selbst wenn wir die Zentrale in der Mitte der Wohnung platzieren, haben wir Bereiche, die nicht mehr abgedeckt sind.
Die Lösung ist eine zweite Zentrale, die als Repeater funktioniert und so das Netzwerk vergrößert.
Was allerdings auch nicht stimmt da dann die Zentrale nicht mehr geht sondern alles geht über den Repeater ! ! !
Je nach Wohnungsgröße dürften aber ein bis zwei zusätzliche Zentralen nötig sein, die jeweils 50 Euro kosten.
UNSINN 2 Zentralen gehen nicht !!!
Bei Häusern mit mehr als einem Stockwerk dürfte die benötigte Anzahl an Zentralen noch höher liegen.
Zum Vergleich:
Z-Wave-Geräte müssen eine Mindestreichweite von 40 Metern in geschlossenen Räumen haben.
Entsprechend haben wir mit dem
Devolo-Smart-Home in einer anderen, 75 Quadratmeter großen Testwohnung bisher keinerlei Verbindungsprobleme erlebt, obwohl wir nur eine Zentrale verwenden, die nicht einmal mittig in der Wohnung platziert ist.
5. Verfügbarkeit und Fazit
Das preiswerteste Smart-Home-Set im
Onlineshop von Medion ist das
A) Energieset für 200,- Euro, das aus einer Zentrale, zwei Fensterkontakten, einem Bewegungsmelder, einem Heizkörperthermostat, einer LED-Leuchte und einer Schaltsteckdose besteht.
B) Das Komfort- und das Sicherheitsset kosten jeweils 250 Euro.
Zum Komfortset gehören die Zentrale, zwei Schaltsteckdosen, zwei LED-Leuchten, ein Bewegungsmelder und die IP-Kamera.
C) Das Sicherheitsset beinhaltet neben der Zentrale zwei Tür- und Fensterkontakte, einen Rauchmelder, einen Bewegungsmelder, zwei Erschütterungssensoren und die IP-Kamera.
D) Zusätzlich zu den thematisch gebündelten Sets gibt es noch ein Starterset für 200 Euro, das mit der Zentrale, einem Türkontakt, dem Bewegungsmelder, einem Erschütterungssensor und dem Rauchmelder kommt.
E) Ein weiteres Einsteigerset für Fortgeschrittene kostet 350 Euro und enthält zusätzlich noch die Wetterstation, ein Heizkörperthermostat, eine Schaltsteckdose und die IP-Kamera.
Die Sets sind teilweise etwas teurer als die von Devolo, enthalten dafür aber mehr Komponenten.
Alle Bauteile des Systems sind auch einzeln erhältlich.
Die Zentrale beispielsweise kostet 50 Euro, ebenso das Heizkörperthermostat.
Die Schaltsteckdosen kosten 35 Euro,
der Bewegungsmelder 30 Euro.
Produkte von Drittanbietern lassen sich aktuell noch nicht in das System einbinden.
Fazit
Das Smart-Home-System von Medion ist einfach einzurichten, verfügt über eine übersichtliche und gut zu bedienende App und kommt mit einer reichhaltigen Auswahl an Bausteinen.
Perfekt ist das System aber überhaupt nicht !
Die durch die Funktechnik Bluetooth LE stark limitierte Reichweite macht das Smart Home in > 70m2 Wohnungen mit einer einzigen Zentrale nicht sinnvoll nutzbar.
Bereits in einer 60 Quadratmeter großen Testwohnung haben wir mit Ausfällen der Komponenten zu kämpfen, die schlicht nicht von der Zentrale erreichbar sind.
Das trübt den eigentlich positiven Eindruck des Systems ein wenig, da es zu Mehrkosten durch notwendige zusätzliche Zentralen kommen kann.
Die übersichtliche App, die Geofencing-Funktionen, die mit Ausnahme der IP-Kamera einfache Einrichtung und die gute Auswahl an Bausteinen bringen nicht viel, wenn sich Nutzer mit Verbindungsproblemen herumschlagen müssen.
Beim Kauf des Smart-Home-Systems von Medion sollte deshalb die Wohnungs- oder Hausgröße unbedingt berücksichtigt werden.
Bei einer Wohnung, die größer als 60 Quadratmeter ist oder bei einem Haus, gehen wir davon aus, dass eine zweite Zentrale notwendig ist.
Genau weiß der Nutzer das allerdings erst, wenn er das System zu Hause aufgebaut hat und es zu Verbindungsschwierigkeiten kommt.
Ein Z-Wave-System wie das von Devolo ist hinsichtlich der Reichweite besser.
Dafür gibt es reihenweise Z-Wave-Bausteine von verschiedenen Herstellern, die teilweise recht günstig sind.
Abhängig von ihrer Wohnungsgröße und den benötigten Bausteinen sollten Smart-Home-Interessenten abwägen, ob sich das Medion-System oder doch eher ein Z-Wave-System preislich lohnt;
besonders bei großen Wohnungen und Häusern dürfte Z-Wave praktischer und günstiger sein.
Quelle:
https://www.golem.de/news/medion-smart-home-im-test-viele-komponenten-wenig-reichweite-1703-126826.html
Einsteigerset im Test:
Medion Smart Home kann nicht ganz überzeugen
Smart Home ist allerorten, im Elektronikmarkt, im Baumarkt und sogar im Supermarkt werden die schlauen Systeme zur Hausüberwachung und -steuerung angeboten.
Auch Medion hat nun einen Smart-Home-Baukasten im Angebot.
Den haben wir uns angeschaut.
Was ist dabei?
In unserem Testpaket befindet sich natürlich die Zentrale, außerdem ein Rauchmelder, ein Bewegungsmelder, ein Erschütterungssensor, der eingeschlagene Scheiben melden soll, ein Wettersensor, ein Heizkörperthermostat, Tür-/Fensterkontakte sowie ein Zwischenstecker und eine IP-Kamera.
Zusätzlich hat Medion noch eine steuerbare LED-Glühlampe mitgeschickt.
Wie klappt der Aufbau?
Als erstes muss die passende Medion-App auf einem iPhone oder Android-Gerät installiert und darin ein Konto angelegt werden.
Dann wird die Zentrale eingerichtet. Sie benötigt eine WLAN-Verbindung zum Router.
Sobald die vorhanden ist, können andere Komponenten in das Smart-Home-Netz eingebunden werden.
Beim Aufstellen der Zentrale offenbart sich der erste Schwachpunkt des Medion-Systems:
Die einzelnen Sensoren werden alle per Bluetooth mit der Zentrale verbunden, bedeutet:
Die gekoppelten Geräte dürfen maximal 8 Meter von der Zentrale entfernt sein - unter guten Bedingungen.
In einer Wohnung sollte das klappen, in einem Einfamilienhaus über mehrere Etagen gibt es schnell Verbindungsprobleme.
Mit einer zusätzlichen Zentrale kann dieses Problem umgangen werden, doch die müsste natürlich extra dazugekauft werden.
Hinzugefügt werden die einzelnen Smart-Home-Komponenten dann über die App.
Man wird Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, das klappt soweit auch gut.
Doch auch hier offenbart sich ein Schönheitsfehler:
Jedes Gerät hat zur Identifizierung einen Pin, der auf einem kleinen Aufkleber steht. Richtet man etwa den Erschütterungssensor ein, heißt es, man solle diesen am Einsatzort platzieren, in diesem Fall aufkleben.
Sinnvollerweise befestigt man diesen in der oberen Ecke einer Fensterscheibe.
Dann startet man die Kopplung mit der Zentrale - und soll abschließend den Pin eingeben.
Der klebt aber so auf dem kleinen Sensor, dass man diesen vorher wieder von der Scheibe ablösen muss.
Besser wäre es also, die Pin-Eingabe an den Anfang des Prozesses zu stellen.
Wie funktioniert das System? D
ie einzelnen Sensoren schicken ihre Meldungen aufs Smartphone, etwa wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet wurde, wenn der Bewegungsmelder etwas registriert oder der Rauchmelder starken Qualm wahrnimmt.
Es lassen sich in der App Szenarien einrichten.
Löst beispielsweise der Türkontakt an der Haustür aus, wird über den Zwischenstecker eine Lampe eingeschaltet.
Leider lassen sich dafür nur feste Zeiträume einrichten.
Andere Systeme haben in den Türkontakt einen Lichtsensor integriert, so dass die Lampe nur dann eingeschaltet wird, wenn es auch wirklich dunkel ist, etwa weil die Rollladen heruntergelassen sind oder es im Winter früher dunkel wird.
Der "Wetterstation" genannte Sensor kann nur im Haus eingesetzt werden.
So lässt sich etwa die Heizung regeln, wenn es zu warm oder kalt wird oder man bekommt einen Hinweis, dass die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu hoch ist.
Bei dem Namen hätte man sich aber auch einen Einsatz im Freien gewünscht.
Dann könnten Blumenfreunde etwa vor drohendem Frost gewarnt werden.
Schön wären auch etwas feinere Einstellmöglichkeiten.
So meldet der Fensterkontakt zwar ein offenes Fenster, hilfreich wäre die Möglichkeit, einen weiteren Hinweis zu bekommen, wenn das Fenster beispielsweise länger als 30 Minute offen steht, etwa weil man nach dem Lüften vergessen hat, es wieder zu schließen.
Welche Erweiterungsmöglichkeiten gibt es?
Zwar hat Medion bereits weitere Komponenten angekündigt, darunter eine Außensirene, eine Fernbedienung oder eine farbige LED-Leuchte, doch handelt es sich um ein geschlossenes System. Komponenten anderer Hersteller können nicht integriert werden.
Das erlaubt nicht nur den Einbau von fremden Sensoren, sondern senkt auch den Stromverbrauch drastisch.
Die Bluetooth-Geräte müssen trotz energiesparendem LE-Standard ständig Kontakt halten.
Schon nach knapp vier Wochen Testdauer kommt etwa bei der Wetterstation bereits eine Batteriewarnung.
Fazit:
Für 349 Euro (unser Testpaket) bekommt man ein umfangreiches Set an Smart-Home-Komponenten, die sich dank der übersichtlichen App auch gut installieren und verwalten lassen.
Die genannten Nachteile des geschlossenen Systems und der Bluetooth-Technik sind allerdings nicht unerheblich.
Aktuell sollte man auf jeden Fall vor einem Kauf Alternativen, etwa mit dem genannten
Z-Wave-Standard oder dem ebenfalls offenen ZigBee, zum Vergleich heranziehen.
Quelle:
https://rp-online.de/digitales/internet/test-medion-smart-home-kann-nicht-ganz-ueberzeugen_aid-17724775
Die Smart Home App
Als Android User hatte ich ehrlich gesagt selten eine derart schlechte App auf meinen Smartphone.
Das Design wurde wohl 1zu1 von iOS Übernommen.
Design-Richtlinien sind hier offenbar ein Fremdwort für Medion. Für einen Android Nutzer eine Zumutung.
Bei jedem Start kommt die äußerst nervende "Denk-Sekunde" welche die App für den automatischen Login benötigt.
Auch so etwas habe ich bei anderen Apps noch nie bemerkt.
Des weiteren ist die App sehr unübersichtlich gestaltet. Für die Komponenten gibt es keine Kategorien oder Unterteilungen.
Wenn man ein ganzes Haus mit entsprechenden Komponenten versorgt, ist man wohl schneller, wenn man in ein anderes Stockwerk läuft und selbst einen Schaltvorgang ausführt, als wenn man ewig durch die App scrollen muss.
Eine Unterteilung in Stockwerke und Räume wäre angebracht.
Auch die Schaltzeiten vor allem bei Szenarien sind teils miserabel. Verzögerungen von 5 Sekunden und mehr sind keine Seltenheit.
Was bei Fensterkontakt und Heizkörper nicht auffällt, kann bei Bewegungssensor und Beleuchtung auf der dunklen Kellertreppe sogar gefährlich werden.
Noch dazu bieten die Szenarien sehr wenige Möglichkeiten.
Auch wenn das Licht durch den Bewegungsmelder angeht, hat man keine Möglichkeit dies wieder automatisiert abzuschalten.
https://www.mytest.de/giga/medion-smart-home/berichte/die-smart-home-app-dcf5da0
MEDION Smart Home im Test:
Was taugt die Discounter-Heimsteuerung?
Smart Home soll sich jeder leisten, installieren und bedienen können.
Das klare Ziel des
chinesischen Herstellers Lenovo Medion lässt sich auch bei seiner relativ neuen Produktpalette erkennen:
Für jedes Bedürfnis gibt es fertige Bundles, mit denen das Zuhause fast ohne Werkzeug smart nachgerüstet werden kann.
Ob günstig auch gut ist, haben wir in einem mehrwöchigen Test herausgefunden.
Smart Home soll im Idealfall den Energieverbrauch optimieren, die Sicherheit erhöhen und den Komfort in den eigenen vier Wänden steigern.
Nach diesen Motiven schnürt Medion auch seine drei Smart-Home-Bundles – das teuerste kostet knapp 250 Euro, das günstigste ist für rund 200 Euro zu haben.
Natürlich sind alle Komponenten auch einzeln erhältlich.
Viel Geld muss man also nicht in die Hand nehmen, um sein Zuhause nachzurüsten.
Ich habe das komplette Produktportfolio bei mir installiert und mir einen Eindruck gemacht, ob Medions erste Smart-Home-Lösung zumindest eines dieser Vorhaben erfüllt, oder ähnlich wie viele andere Produkte dieser Kategorie einfach nur einen Haufen unnötigen Aufwand bedeutet.
Getestete Komponenten
- Zentrale: Herzstück des Smart-Home-Systems, verbindet sich mit den anderen Komponenten.
- Tür-/Fenster-Kontakt: Erkennt, ob Türen und Fenster geöffnet oder geschlossen sind.
- Bewegungsmelder: Registriert alle Aktivitäten im jeweiligen Bereich.
- Wetterstation: Misst Temperatur, Luftdruck und -feuchtigkeit
- Heizkörperthermostat: Kann die Heizung temperaturgenau steuern.
- Zwischenstecker: Erlaubt es, jedes angeschlossene Gerät fernzusteuern und misst den Energieverbrauch.
- IP-Kamera: Auflösung: 1.280 x 720 Pixel. Infrarot-Nachtsichtfunktion. Kann Fotos und Videos direkt auf eine microSD-Karte speichern.
- LED Leuchte: E27-Birne. Dimmbar. Maximale Helligkeit: 720 Lumen.
- Rauchmelder: Dient zusätzlich als Sirene.
- Erschütterungssensor: Meldet, sobald eine Scheibe zertrümmert wird.
Medion Smart Home: Montage und Installation
Medion stellt eindeutig Funktionalität in den Vordergrund – Top-Design oder Verarbeitungsqualität sollte man sich keine erwarten.
Alle Komponenten bestehen aus weißem Hartplastik, lassen sich aber – bis auf den Rauchmelder – komplett werkzeuglos montieren.
Das gelingt meist mittels bereits vorangebrachtem doppelseitigem Klebeband, so etwa bei den Tür-/Fensterkontakten, dem Bewegungsmelder oder dem Erschütterungssensor. Die LED-Leuchte wird in eine E27-Standardfassung eingeschraubt, der Zwischenstecker logischerweise in eine freie Steckdose eingesteckt und die Wetterstation überhaupt nur an einem passenden Platz aufgestellt/aufgehängt.
Die meisten Komponenten werden durch im Lieferumfang enthaltene, tauschbare Batterien betrieben.
Dumm:
Die AAA-Zellen der Wetterstation waren bereits nach vier Wochen im Test leer.
Teuer kann das bei den anderen Geräten werden, die teilweise auf exotische Foto- und Spezialbatterien setzen.
Eine dauerhafte Verbindung zur Steckdose benötigen die Überwachungskamera und die Zentrale.
Letztere sollte möglichst zentral in der Wohnung aufgestellt werden, beträgt die Reichweite laut Herstellerangaben lediglich 15 Meter.
Medion setzt nämlich nicht auf einen eigenen Smart-Home-Funkstandard, sondern auf
Bluetooth 4.0 LE,
weshalb die Komponenten auch nicht untereinander, sondern nur mit der Zentrale kommunizieren.
Wer in einer größeren Behausung wohnt, muss sich womöglich mehrere Zentralen besorgen, die sich wiederum mit dem WLAN-Netzwerk verbinden.
Einziger Vorteil:
Fällt die Verbindung zur Zentrale einmal aus,
können Geräte auch direkt per Bluetooth-Verbindung am Smartphone angesteuert werden.
Auch die Montage des Heizkörperthermostats sollte nicht allzu große Probleme bereiten:
Altes mit einer Rohrzange abschrauben, den Gewindering auf das Ventil drehen und das Thermostat anstecken – so zumindest der Ablauf im Idealfall.
Tatsächlich hatte ich, genau wie beim
Test von Tado, auch hier das Problem, dass es weder direkt noch mittels einem der drei mitgelieferten Adapter (aus schwarzem Hartplastik) passte.
Zum Glück hatte ich aber noch einen richtigen Adapter übrig, den mir Tado damals auf Nachfrage zugeschickt hatte.
Doch auch Medion hat mir mittlerweile bestätigt, dass noch weitere Adapter für spezielle Ventile zur Verfügung stehen, die bei Bedarf beim Support geordert werden müssen.
Die Installation ist also keine Hexerei.
Wer dabei jedoch auf Probleme stößt, findet im beigelegten Handbuch nur wenig Hilfreiches.
Hier gilt einmal mehr:
Probieren geht über Studieren …
Einrichtung: Simpel und einfach
Medion Smart Home ist für Android und iOS in den jeweiligen App-Stores verfügbar.
Die Einrichtung funktioniert super-easy:
Nachdem ein Account erstellt ist, verbindet man sich zuerst per Bluetooth mit der Zentrale und bindet diese im Anschluss ins eigene WLAN-Netzwerk ein.
Danach lassen sich alle anderen vorhandenen Komponenten zum Smart Home hinzufügen.
Zuerst muss dafür jeweils ein Pairing-Knopf betätigt werden.
Im Anschluss benötigt man einen winzig gedruckten Code, den man auf manchen Geräten etwas länger suchen muss.
Übrigens: Wenn ihr mehrere Standorte gleichzeitig betreibt, könnt ihr innerhalb der App hin und her wechseln und müsst dafür nicht mehrere Accounts erstellen.
Die App ist extrem übersichtlich gestaltet: In einer Scroll-Down-Liste bekommt man – mit Ausnahme der IP-Kamera – alle Komponenten und deren jeweiligen Status angezeigt. So erfahrt ihr auf einem Blick die gemessenen Werte der Wetterstation, den Stromverbrauch eines angeschlossenen Geräts, welche Türen und Fenster gerade geöffnet beziehungsweise geschlossen sind oder wann der Bewegungsmelder zuletzt eine Aktivität erkannt hat.
Mit einem Druck könnt ihr Lampen ein-/ausschalten (die LED-Leuchte auch dimmen) und die Temperatur der Heizung einstellen.
Alle Komponenten können zudem einzeln konfiguriert werden:
Für jedes Gerät, welches an einem Zwischenstecker hängt, jede Leuchte und Heizung lässt sich ein individueller Zeitplan erstellen.
Eine automatische Temperaturabsenkung über Nacht ist somit genauso möglich wie die Nachttischlampe am Morgen langsam heller werden zu lassen.
Nicht funktioniert haben bei mir die automatischen Alarmierungen beim Öffnen von Türen/Fenstern oder vom Bewegungsmelder registrierten Aktivitäten
– trotz aller erteilter App-Berechtigungen bekam ich in dem Fall keine Push-Nachricht auf mein iPhone.
Auch der Medion-Support konnte mir hier leider nicht weiterhelfen.
Szenarien: Macht aus fernsteuerbar „smart“
Ein Szenario ist eine klassische Wenn-Dann-Funktion.
Damit wird aus den einzelnen Komponenten, die sich sonst nur aus der Ferne auslesen und bedienen lassen, ein echtes Smart-Home-System, das – gut programmiert – dem User tatsächlich Arbeit abnehmen und so einen Mehrwert bieten kann.
Ein klassisches Szenario wäre etwa, die Heizungstemperatur runterzusetzen, wenn man das Haus verlässt.
Dafür muss die App natürlich Zugriff auf die Standortdaten des Smartphones bekommen.
Weiter ließe sich zum Beispiel auch ein Luftbefeuchter an einem Zwischenstecker anwerfen, wenn die gemessene Luftfeuchtigkeit der Wetterstation unter einen vordefinierten Wert fällt.
Auf diese Weise lassen sich viele unterschiedliche Szenarien programmieren.
Leider wurde das Feature (noch) nicht ganz zu Ende gedacht:
Es ist etwa nicht möglich, zwei Voraussetzungen für eine Folgefunktion festzulegen
– beispielsweise, dass der Alarm nur losgeht, wenn das Fenster aufgeht UND ich nicht Zuhause bin.
Außerdem ist es zwar möglich, Lampen per Bewegungsmelder einzuschalten, nicht jedoch, diese nach gewisser Zeit ohne erkannte Aktivität wieder zu deaktivieren.
Medion Smart Home IP-Kamera
Die Überwachungskamera ist die einzige Komponente, für die eine extra App (Medion View Plus) benötigt wird. Somit kann sie auch nicht für Szenarien genutzt werden.
Sie wird mittels QR-Code gekoppelt und dann nochmals separat mit dem eigenen WLAN verbunden.
Die View-Plus-App zeigt in der Hauptansicht ein Live-Bild mit Ton. Die Benutzeroberfläche ist zwar intuitiv, wirkt aber extrem billig.
Umso besser ist die Bildqualität der Kamera, die mit bis zu 1.280 x 720 Pixeln und dank Infrarot-Filter auch in der Nacht aufnimmt.
Das tut sie – wenn gewünscht – automatisch, sobald eine Bewegung erkannt wird und sich eine microSD-Karte (maximal 32 GB) im Gerät befindet.
Über die App könnt ihr auch manuelle Foto- und Videoaufnahmen auslösen, die dann am Smartphone gespeichert werden, Einbrecher per Sprachnachricht in die Flucht schlagen oder euch ebenfalls bei erkannter Bewegung per Push-Nachricht warnen lassen – in diesem Fall funktioniert das sogar. Blöd nur, dass diese Notifications auch weiterhin minütlich eintreffen, wenn ihr sowieso Zuhause seid. Alternativ könnt ihr aber auch andere Überwachungs-Apps wie Smartfrog nutzen.
Die Kamera wird entweder per doppelseitigem Klebeband oder zwei Schrauben montiert. In fast allen Fällen werdet ihr wohl ein neues, längeres Micro-USB-Kabel für die Stromzufuhr brauchen – das mitgelieferte ist gerade einmal einen Meter lang.
Bei den einzelnen Komponenten darf man sich weder Spitzen-Verarbeitung noch -Design erwarten, dafür machen sie zum größten Teil aber genau das, was sie sollen.
Probleme hatte ich nur vereinzelt, unter anderem mit dem Thermostat, welches trotz richtiger Montage meine Heizung mehrmals nicht mehr zurückdrehen wollte – in diesen Fällen half nur ein Reset.
Wie erwähnt, haben auch konfigurierbare Push-Benachrichtigungen, etwa beim Öffnen von Fenster und Türen, nicht funktioniert.
Schade auch, dass für die IP-Kamera eine eigene, billig anmutende Anwendung nötig ist, statt diese in die sehr übersichtliche Medion-Smart-Home-App zu integrieren.
Die dort sehr einfach zu programmierenden Zeitpläne und Szenarien stellen für mich eines der Highlights des Systems dar, das durch die angekündigten Softwareupdates und damit verbundenen neuen Funktionen noch ordentlich profitieren kann.
https://www.giga.de/unternehmen/medion/news/medion-smart-home-im-test-was-taugt-die-discounter-heimsteuerung/
Medion P85774 (MD 90774):
MEDION Smart Home Alarmsystem im Test
Unter der Artikelbezeichnung Medion P85774 (MD 90774) bietet der von HOFER bekannte Hersteller ein umfangreich ausgestattetes Alarmsystem an.
Dieses ist (wie besagt) morgen bei Aldi Nord zum Preis von 169 Euro im Angebot.
Es beinhaltet eine recht umfangreiche Ausstattung und ist damit ein guter Einstieg in die Alarmsicherung eures Zuhauses.
Zudem ermöglicht es auch gleichzeitig den Einstieg ins Thema Smart Home.
Denn die Alarmzentrale fungiert auch als Zentrale fürs Smart Home. Aber dazu weiter unten mehr.
Zum Lieferumfang gehören im Einzelnen folgende Dinge:
1 Alarmzentrale
4 Tür- und Fensterkontakte
1 Bewegungsmelder
1 Erschütterungssensor
1 Fernbedienung
1 Außensirene
Zudem sind noch die erforderlichen Batterien, Montagematerial sowie eine ausführliche Anleitung im Paket zu finden.
Weiteres Zubehör lässt sich online bei Medion bestellen, um das System auszubauen.
Was kann das Alarmsystem?
Mit seinen verschiedenen Sensoren könnt ihr mit dem Medion P85774 (MD 90774) Alarmsystem die Fenster mit dem Tür-/Fensterkontakten und Erschütterungssensoren sowie ein Zimmer mit dem Bewegungsmelder ausstatten.
Im Falle von Vorkommnissen wie einem Einbruchversuch melden diese das Vorgehen dann über ein verschlüsseltes Funksignal an die Alarmzentrale.
Die wiederum schlägt dann über die bis zu
100 dB laute Außensirene akustisch Alarm.
Zudem werdet ihr wahlweise per Push-Nachricht über das Internet, per SMS oder einen automatisierten Anruf verständigt.Interessant ist auch die Option, dass ihr eine SIM-Karte in der Alarmzentrale einlegen könnt.
Diese ermöglicht eine Erreichbarkeit auch bei einem WLAN-Ausfall.
Und noch gegen einen weiteren Ausfall ist das System abgesichert.
Denn dank eingebauter Batterie könnt ihr auch einige Zeit einen Stromausfall „überstehen“.
Das ist für ein Alarmsystem auf jeden Fall eine gute Sache, um für mehr Sicherheit zu sorgen.
Ein paar Worte wollen wir auch noch zu den vielen Tasten auf der Oberseite der Alarmzentrale verlieren.
Über das Zahlenfeld könnt ihr das Alarmsystem deaktivieren, wenn ihr nach Hause kommt.
Daher ist die Alarmzentrale ideal in der Nähe der Haustür untergebracht.
Eine Wandmontage ist möglich. Zudem gibt es noch Tasten zum Aktivieren und Deaktivieren, eine SOS-Taste und einiges mehr.
Weitere Informationen gibt auch hier die beiliegende Anleitung.
So richtet ihr es ein
Für die Einrichtung des Medion P85774 (MD 90774) benötigt ihr zunächst die Medion Smart Home App, die ihr euch kostenlos für iOS und Android auf euer Smartphone oder Tablet laden könnt.
Über diese wird das System nicht nur eingerichtet und erweitert, sondern auch aus der Ferne gesteuert.Nach dem Download steht die obligatorische Registrierung an.
Danach gilt es erst einmal eine Verbindung zur Alarmzentrale aufzubauen, was über den Einrichtungsvorgang schnell und einfach funktioniert.
Hierfür benötigt die App Zugriff auf die Ortungsdienste und aktiviertes Bluetooth.
Durch die Einrichtung werdet ihr sowohl auf dem Display des Smartphones bzw. Tablets als auch auf dem der Alarmzentrale geleitet.
Währendddessen erfolgt unter anderem die Verbindung mit eurem WLAN-Netzwerk sowie die Eingabe des Standortes und der individuellen Namen – handelsüblich.
Auch ein eigener Pin zum Deaktivieren des Systems ist erforderlich, den ihr dann später über das Zahlenfeld des Zentrale eingeben könnt, um das System zu deaktivieren.
Ebenfalls die Eingabe der Notfallkontakte kann (muss aber nicht) vorgenommen werden.
Ist die Zentrale eingerichtet, könnt ihr die einzelnen Sensoren, die alle angenehm kompakt sind, mit ihr verbinden.
Hierfür gilt es diese zunächst in den Pairing-Modus zu versetzen.
Dann muss nach dem Finden ein
sechsstelliger Pin eingegeben werden, der auf dem jedem Gerät aufgeklebt ist.
Auch hier wird alles sehr anschaulich und quasi idiotensicher erklärt.
Es sollten keine Probleme auftreten.
Und wenn doch, helfen die App sowie die deutschsprachige Anleitung in der Regel weiter oder auch nicht!
Insgesamt macht die App einen soliden Eindruck, informiert auf dem Start-Screen
z. B. über das Wetter, den aktuellen Status der angeschlossenen Geräte und letzte Aktivitäten.
Und wie sieht es mit Smart Home aus?
Ein smartes Alarmsystem ist gut, um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen.
Dies kann das Medion P85774 (MD 90774), das natürlich je nach Bedarf noch um weitere Sensoren erweitert werden kann, gut.
Aber es schlägt zudem auch noch eine zweite Fliege mit einer Klappe.
Denn die Alarmzentrale fungiert auch gleichzeitig als Smart Home-Zentrale, übernimmt also die Aufgaben der separat für rund 50 Euro erhältlichen Smart Home Zentrale P85701.
Das Smart Home-System von Medion deckt so noch mehr als den Themenbereich Sicherheit ab.
Zunächst wollen wir hier aber bleiben.
Als Erweiterungen sind unter anderem eine IP-Kamera für den Innenbereich sowie Rauchmelder neben den bereits erwähnten und mitgelieferten Sensoren möglich.
Aber auch vieles mehr von dem, was man von ein smartes Zuhause benötigt, gibt es von Medion.
Dazu zählen unter anderem ein
smarter Zwischenstecker,
eine smarte E27-Glühbirnen (beides siehe Bild unten),
ein Heizkörperthermostat
sowie eine Wetterstation.
Somit sind doch schon einige Bereiche abgedeckt.
Die Sensoren verbinden sich per Bluetooth mit der Zentrale.
Dessen Reichweite ist gewohnt limitiert auf 8m
Dafür gibt es aber notfalls einen Verstärker von Medion, falls hierfür Bedarf bestehen sollte.
Auf der anderen Seite sind aber die Möglichkeiten (noch?) etwas begrenzter als bei einigen bekannteren Smart Home-Herstellern.
Es lassen sich zwar Szenarien mit den vorhandenen Geräten einrichten.
Möglich ist auch eine Steuerung per Anwesenheit (über die Smartphone-Ortung).
Was ich hingegen vermisst habe ist z. B. eine Steuerung nach Zeit.
Schade, denn hier wird einiges an Potential verschenkt.
Auch die Vernetzung mit anderen Herstellern und Produkten ist kaum gegeben.
Die Sprachsteuerung mit Amazons Alexa wird unterstützt.
Zudem soll bald ein Zusammenspiel mit innogy möglich sein –
Positiv:
Die App bietet eine Widget-Funktion für den Schnellzugriff.
Mein Fazit zum Medion P85774 (MD 90774) Alarmsystem
Für wen als Einstieg in das smarte Zuhause vor allem der Themenbereich Sicherheit entscheidend ist, bekommt mit dem Medion P85774 (MD 90774) ein günstiges Einsteiger-Set, das bereits recht viel Lieferumfang dabei hat.
Das System kann ausgebaut und so zum umfangreichen Sicherheitssystem gebaut werden.
Auch eine Ausweitung zum ganzheitlichen Smart Home ist möglich, auch wenn die Möglichkeiten aber aktuell noch recht überschaubar sind.
dem ist nicht so "nur Probleme" mag ja Standorte geben wo es funktioniert, aber nicht bei mir!
Fritz Prenninger
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ENDE