MS-DOS-Prg.

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MS-DOS-Programme unter Windows 8/7/Vista/XP

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MS-DOS nicht bei 64-bit-Windows dabei, daher: Windows XP Mode, DOSBox oder 32-bit-Windows
Mit 64-bit-Versionen von Windows können MS-DOS-Programme nicht mehr von Haus aus verwendet werden. Also beispielsweise unter Vista, Windows 7, Windows 8 in 64bit-Version funktionieren keine MS-DOS-Programme - generell keine 16-bit-Programme, also auch nicht die meisten Windows-Programme, die bis Windows 3.1 eingesetzt wurden. Beispielsweise unter Windows 7 oder Windows 8, 32-bit-Version funktionieren MS-DOS-Programme mit Einschränkungen; also beispielsweise nicht im Vollbild-Modus, aber ansonsten zuallermeist völlig problemlos. Unter 64-bit-Versionen ist es ein Kompromiss: Dann geht es nur über Virtuelle Maschine oder einen Emulator. Wenn das MS-DOS-Programm alleinstehend - nicht im Zusammenspiel mit Windows-Anwendungen - verwendet werden soll, dann ist das eine praktische Lösung. Wenn das Zusammenspiel mit Windows-Programmen nötig ist, dann ist der Umstieg eine 32-bit-Version von Windows nötig.
Windows XP Mode unter Virtueller Maschine mit 64-bit-Windows
Eine Lösung für die Verwendung von MS-DOS-Programmen unter 64-bit-Windows bieten "Windows Virtual PC" und "XP Mode" von Microsoft, das allerdings nur unter den Windows-7-Varianten "Windows 7 Professional", "Windows 7 Ultimate" oder "Windows 7 Enterprise" funktioniert. Dabei wird zuerst einmal "Windows Virtual PC" als Virtuelle Maschine installiert und unter dieser wird dann "Windows XP Mode" - also das eigentliche Betriebssystem - installiert:
 
=>> www.microsoft.com Download: Windows Virtual PC
=>> www.microsoft.com Download: Windows XP Mode

Für Windows 8 gibt es "Windows XP Mode" - jedenfalls vorläufig - offiziell nicht. Unter Windows 8 kann man aber jedenfalls über Zwischenschalten der Virtuellen Maschine "VMLite XP Mode" (statt "Windows Virtual PC") auch "Windows XP Mode" verwenden. "VMLite XP Mode" ist herunterladbar bei:

=>> www.vmlite.com/index.php?option=com_content&view=article&id=47&Itemid=128

Nachdem Sie "VMLite XP Mode" und - von Microsoft - "Windows XP Mode" heruntergeladen haben, gehen Sie - kurz gefasst - folgendermaßen vor: Vorerst in den Einstellungen für das BIOS des PCs nachschauen, ob Virtualisierung abgeschaltet ist. Wenn diese abgeschaltet ist, kann nämlich keine Virtuelle Maschine eingerichtet werden. Falls es im Menü zum BIOS keine Option dazu gibt, dann kann man nur hoffen, dass es funktioniert, eine Virtuelle Maschine einzurichten Installieren Sie "VMLite XP Mode" Nach der Installation von "VMLite XP Mode" startet dieses Programm und fragt nach dem "Package for VMLite XP Mode". Hier geben Sie nun die heruntergeladene Installationsdatei für "Microsoft Windows XP Mode" an. Nun wird für die Virtuelle Maschine ein Name vergeben und es wird die Größe des Hauptspeichers und die Anzahl der virtuell zugeordneten CPUs angegeben - so am PC mehr als ein CPU-Kernel vorhanden ist. Empfehlenswert ist es dennoch, nur eine CPU hier anzugeben. Wenn Sie nun die Virtuelle Maschine laden, dann haben Sie ein Windows XP vor sich, als würde es sich um einen PC mit Windows XP handeln. Wenn Sie Windows Update starten, dann werden vorerst auch massenhaft Updates heruntergeladen und installiert werden, da es sich bei "Microsoft Windows XP Mode" um eine nicht ganz aktuelle Version von Windows XP handelt. Bevor nun richtig mit Windows XP gearbeitet werden kann, müssen noch - über das Menü von "VMLite XP Mode" unter "Geräte" die "Gasterweiterungen" installiert werden. Das sind die Gerätetreiber für die Hardware des PCs, die freilich nicht von vornherein unter Windows installiert sind. Nach dem nächsten Start der Virtuellen Maschine kann Windows XP - innerhalb der Virtuellen Maschine - normal verwendet werden.
(Quelle: www.praktiker.at/dwlseidw.htm)

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Windows 64-bit-Version in 32-bit-Version ändern: Neuinstallation nötig
Der Umweg über eine Virtuelle Maschine mit Windows XP Mode oder DOSBox ermöglicht freilich nicht das Zusammenspiel mit anderen Anwendungen des Hauptsystems. Wenn das wichtig ist, ist die einzige Lösung eine 32-bit-Version von Windows unter der - das gilt auch für Windows 8 - MS-DOS- und 16-bit-Windows-Programme normal verwendet werden können. Lediglich den Vollbildmodus gibt es nicht unter Windows generell seit Windows Vista. Bei den allermeisten neuen PCs resp. Notebook-PCs ist die 64-bit-Version von Windows vorinstalliert. 32-bit-Versionen gibt es mittlerweile - wenn überhaupt - eher nur bei schwachen resp. kleineren Notebook-PC resp. Netbooks. Wenn Windows in einer 64-bit-Version vorinstalliert ist, so kann diese nicht einfach in eine 32-bit-Version geändert werden. Es ist dann eine komplette Neuinstallation von Windows nötig. Man braucht dann zur Installation die Installations-DVD für die 32-bit-Windows-Version. (Quelle: www.praktiker.at/dwlseidw.htm)




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