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DOS-Linie für 32bit-Rechner Windows 98
Microsoft Windows 98, Codename „Memphis“, erschien am 30. Juni 1998 als Evolutionsstufe von Windows 95. Windows 98 enthält hauptsächlich Internet-Erweiterungen wie den integrierten Internet Explorer 4.0 sowie Multimedia-Erweiterungen. Nach Windows 95 ist Windows 98 das zweiterfolgreichste System, die offizielle Unterstützung wurde im Jahr 2006 eingestellt. Mitte 1999 erschien Windows 98 Second Edition (englisch für zweite Ausgabe) welche als überarbeitete Version unter Anderem das Service Pack 1, den Internet Explorer 5 sowie einige Verbesserungen im Bereich Multimedia und USB mitbrachte. Arbeiten mir DOS unter Windows 98 Auch Windows 98 besitzt ein kleines Geheimnis. Sie können es nicht nur über seine Benutzeroberfläche unter Mitwirkung der Maus bedienen. Zum Starten von Programmen oder zur Durchführung von Dateioperationen gibt es noch eine zweite Möglichkeit: die MS-DOS-Eingabeaufforderung. Sie ist dazu da, um Kommandozeilenanwendungen, alte DOS- sowie Windows-Anwendungen zu starten und Betriebssystemkommandos über die Tastatur ausführen zu können. Auch wenn sich elementare Operationen mit Dateien und Ordnern über die Kommandozeilenebene der MS-DOS-Eingabeaufforderung ausführen lassen, ist es nicht unbedingt als Alternative zur Benutzeroberfläche zu sehen. Sie erfüllt im Jahre 1999 im wesentlichen zwei Funktionen: erfahrenen Anwendern eine Alternative zur Benutzeroberfläche anzubieten. Vor allem aber »wiederspenstigen« DOS-Anwendungen auch unter Windows 98 die Ausführung zu erlauben und damit eine oft einfach notwendige Lebensverlängerung zu gewährleisten. Auch wenn die Eingabeaufforderung sicher nicht mehr zeitgemäß ist und die Mehrheit der Anwender nichts von ihrer Existenz ahnen dürfte, wird sie nach wie vor gebraucht und wird vermutlich auch in künftigen Windows-Versionen mit von der Partie sein. Mit MS-DOS hat sich in der Betriebssystemwelt eine ziemlich eigene »Lebensform« entwickelt.
ORDNER 957 M-S-R mit PCs
STAND 1994-04 Diskettensatz MS-DOS 6.22letzte eigenständige MS-DOS-Version; Festplattenoptimierung; neu entwickelte Online-Datenträgerkompression Die 64-Bit-Versionen von Windows XP und dessen Nachfolger können 16-Bit-Code, und somit auch DOS-Programme, generell nicht mehr selbst ausführen. http://www.exp-soft.de/DL/other/MS-DOS Back to the Disk.pdf http://de.wikipedia.org/wiki/MS-DOS Installationsdisketten MS - DOS 6.22 - administrator.deDOS-Disketten kann man ja selber auf CD erstellen.DOS6.22_bootdisk.iso http://www.allbootdisks.com/download/iso.html ********************************************************* Programmierung der seriellen und parallelen Schnittstelle unter DOS
http://www.franksteinberg.de/progss.htm 4.0
Um eine Spannung auf einem Pin einer Schnittstelle zu erzeugen oder den Staus eines Pins zu lesen, müssen wir einzelne Bits setzen, löschen oder lesen. Leider gibt es für keine Programmiersprache Anweisungen, wie "setze Bit 3 des Bytes auf 1". Was tun? Bevor wir das angehen, erstmal eine Exkursion, wie so ein Byte aufgebaut ist. Wir alle wissen: Ein Byte hat 8 Bits. Damit kann man 256 verschieden Zahlen darstellen (0 - 255). Dazu hat jedes Bit entsprechend seiner Stellung im Byte einen bestimmten Wert. Die Stellung im Byte wird von 0 bis 7 gezählt.
Stimmt (mal unterstellt, die Basisadresse von LPT1 ist 378hex)! Wir haben aber alle anderen Bits zwangsweise auf 0 gesetzt. Oft müssen wir aber einzelne Bits ändern, OHNE die anderen zu behelligen. Da gibt es einige Möglichkeiten, wie man sowas macht. Am einfachsten geht das mit (bitweisen) AND - oder OR - Verknüpfungen. Jeder der programmiert, kennt solche Konstruktionen:
Verblüffend für viele ist aber:
Wie das? Die Zahlen werden bitweise verglichen! Bei AND geht ein Bit im Ergebnis nur auf 1, wenn beide Vergleichsbits auf 1 stehen. Bei der OR - Verknüpfung geht das Ergebnisbit auf 1, wenn eines der beiden Vergleichsbits auf 1 steht. Lasst uns überprüfen, ob Basic richtig arbeitet ;-) :
Als weitere Operanden für bitweise Verknüpfungen gibt es in Basic noch EQV, IMP, NOT und XOR. Für uns reichen AND, OR und XOR aus. Wir werden damit jetzt folgende vier Aufgaben lösen:
4.1 Einzelne Bits setzen wir, indem wir das erste Byte (das wir z.B. aus einem Port-Register auslesen) mit einem Vergleichsbyte per OR verknüpfen, bei dem die zu setzenden Bits auf 1 stehen, der Rest auf 0. Nehmen wir an, wir wollen die Bits 1, 2 und 3 auf 1 setzen, dann ist der Basic-Code:
Zur Überprüfung bemühen wir nochmal unsere Tabelle:
Wir sehen: Die Bits 1 und 3 waren zuvor auf 0 und sind jetzt gesetzt. Bit 2 war zuvor schon gesetzt, was auch so geblieben ist. Wäre es auf 0 gewesen, wäre es auch gesetzt worden. Der Rest ist im ursprünglichen Zustand geblieben. Wunderbar! 4.2 Einzelne Bits löschen wir, indem wir das erste Byte (das wir wieder aus einem Port-Register ausgelesen haben) mit einem Vergleichsbyte per AND verknüpfen. Bei dem Vergleichsbyte müssen die zu löschenden Bits auf 0 stehen, der Rest auf 1. Wir nehmen diesmal die Bits 0, 1 und 2. In Basic schreiben wir:
Die Tabelle kennen wir nun schon:
Bit 0 und 3 waren vorher gesetzt, nun sind sie auf 0; so sollte es sein. Bit 1 war vorher schon auf 0 und bleibt es (wäre aber gelöscht worden). Der Rest steht wie gelesen; genau wie geplant. 4.3 Einzelnen Bits geben wir den entgegengesetzten Wert, indem wir das Vergleichsbyte wie folgt aufbauen: Die Bits, die wir ändern wollen, setzen wir auf 1. Die Bits, die gleich bleiben sollen auf 0. Unser Ursprungsbyte (aus einem Port-Register ausgelesen), wird mit diesem Vergleichsbyte per XOR verknüpft. Im Beispiel alternieren wir die vier niedrigwertigen Bits, die anderen sollen gleich bleiben. In Basic schreiben wir:
Wieder die Tabelle:
XOR nennt man auch Exclusiv-ODER. Die Bedingung wird nur wahr (Bit auf 1), wenn die verglichenen Bits verschieden sind. Zu unserem Beispiel: Bit 0 bis 3 haben ihren Wert gewechselt, Bit 4 - 7 sind gleich geblieben. So sollte es sein 4.4 AD-Wandler teilen uns die Ergebnisse ihrer Wandlungen in Form von Spannungen mit, die auf Anforderung gesetzt werden oder eben nicht. Die Spannungen werden an einen Pin gesendet, der mit einem Port-Eingang verbunden ist. Da müssen wir "reinhorchen" und einzelne Bits auswerten. Wir können die folgenden Abläufe auch z.B. dazu verwenden, einen Schalter mit einem Schnittstelleneingang zu verbinden und dessen Stellung auswerten. Das permanente Abfragen von solchen Zuständen nennt man übrigens "polling". Zum Einsatz kommt wieder die AND-Verknüpfung. Im Vergleichsbyte setzen wir nur das gesuchte Bit auf 1, der Rest ist 0. Im Ergebnisbyte ist entweder allein das gesucht Bit gesetzt oder keins. Wenn wir Bit 6 abfragen, hat das Ergebnisbyte entweder den Wert 64 (wenn Bit 6 = 1) oder 0 (wenn Bit 6 = 0). Lets's talk Basic:
Zum letzten mal unsere Tabelle:
Wir sehen sofort: Wäre Bit 6 nicht gesetzt gewesen, wären alle Bits im Ergebnis auf 0 gesetzt. Der Wert des Bytes wäre dann logischerweise auch 0. DIN A4 ausdrucken
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