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Stockholm Map 2013Wels, am 2017-08-06BITTE nützen Sie doch rechts OBEN das Suchfeld [ ] [ Diese Site durchsuchen]DIN A3 oder DIN A4 quer ausdrucken
*******************************************************************************I** DIN A4 ausdrucken siehe http://sites.schaltungen.at/drucker/sites-prenninger********************************************************I* ~015_b_PrennIng-a_reisen-bus.rundreisen-Stockholm (xx Seiten)_1a.pdf Untergeordnete Seiten (1): Schweden Stockholm Stockholm ist ohne Übertreibung eine der schönsten Städte Skandinaviens und das kulturelle und politische Zentrum eines der reichsten Länder der Welt. An strategisch günstiger Lage zwischen Ostsee und Mälarsee gegründet, erstreckt sich die Metropole über insgesamt 14 Inseln. Das blau schimmernde Wasser ist an den zahlreichen Hafenmolen und Kanälen des „Venedig des Nordens" allgegenwärtig. Stockholm fasziniert aber auch durch das lebendige Zusammenspiel von Mittelalter und Moderne, von engen, verwinkelten Gassen in der Altstadt Gamla Stan und romantischen Schlössern mit weitläufigen Grünanlagen. Nahezu unendlich ist die Palette der Freizeitmöglichkeiten und das Kulturangebot: weit über 60 hervorragende Museen, vom Aquarium bis zum Vasamuseum, zahlreiche Vorstellungen mit Theater, Oper, Musical und Ballett. Besondere Akzente in dieser Stadt der Mode und des Fortschritts setzen der Nationalpark Djurgärden im Stadtgebiet sowie die Welt der 24.000 Schäreninselchen, die sich bei stimmungsvollen Ausflügen mit nostalgischen Dampfschiffen erkunden lässt. Steckbrief Amtssprache: Schwedisch Bevölkerung: rund 900.000 Einwohner (im Großraum 2,1 Mio.) Fläche: 187 km2 Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +46 (0)8/ Währung: Schwedische Krone (Abk.: Skr; ISO-4217-Code: SEK) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) Touristeninformation Stockholm Visitor Center Sergels Torg 3 S-10327 Stockholm Tel.: +46 (0)8 / 50828508 mailto: [email protected] http://www.visitstockholm.com Haltestelle: Sergels Torg ********************************************************I* Birka Knapp 30 km westlich von Stockholm liegt mitten im Mälarsee die Birkeninsel (Björkö). Hier haben die Wikinger gegen Ende des 8. Jh. den Handelsplatz Birka gegründet, an dem 200 Jahre später rund 1.000 Menschen lebten und arbeiteten. Es muss ein wohlhabender und blühender Handelsort gewesen sein, doch bald darauf wurde er aufgegeben, warum weiß niemand. Heute ist der Besuch von Birka mit einem der Schärendampfer von Stockholm ein beliebter Tagesausflug. Die UNESCO führt Birka als Weltkulturerbe, vor allem auch wegen des weitläufigen Gräberfeldes in der Umgebung der Siedlung, in dem Archäologen Wertvolles aus der ganzen Welt gefunden haben. Im Museum, das im Sommer regelmäßig geführte Besichtigungen anbietet, bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Wikinger von Birka. Adelsö Björkö S-17892 Adelsö Tel. +46 (0)856 /051540 http://www.raa.se Museum: Juli-Mitte Aug. 11-18.30 Uhr, Mai, Juni, Mitte Aug.-Anfang Sept. 11-15 Uhr Drottningholms Slot (Schloss Drottningholm) UNESCO-Weltkulturgut: Schloss Drottningholm Der Ausflug nach Drottningholm, einst Sommerresidenz und seit den 1980er Jahren Wohnsitz der Königsfamilie, bietet einmal mehr Gelegenheit zu einer Bootsfahrt (ca. eine Stunde vom Kai des Stadshuset). Der Komplex gliedert sich in Bauabschnitte aus der Zeit von Hedvig Eleonora, Lovisa Ulrika und Gustav III. Einige Flügel des Schlosses sind der Öffentlichkeit zugänglich und vermitteln einen Eindruck von den Repräsentationsräumen mit wechselnden Einrichtungsstilen aus unterschiedlichen Epochen. Man sollte sich genügend Zeit nehmen für einen Spaziergang im weitläufigen Schlosspark und dem darin eingebetteten Lustgarten mit dem chinesischen Pavillon. Die Anlage. reicht in das 17. Jh. zurück und wurde nach den symmetrischen Prinzipien eines Barockgartens geplant - eine brillante Synthese aus Natur und Kultur, inzwischen illustres Mitglied der UNESCO-Weltkulturgüter der Menschheit. * Drottningholm 14 Drottningholms slottsförvaltning S-17802 Drottningholm Tel. +46 (0)8/4026280 http://www.kungahuset.se Drottningholm Mai-Aug. tgl. 10-16.30 Uhr, Sept. tgl. 11-15.30 Uhr, April, Okt. Fr-So 11-15.30 Uhr, Nov.-9. Dez. und Mitte Januar-Ende März Sa/So 12-15.30 Uhr, 10.-30. Dez. geschl., 1. Woche im Jan. tgl. 12-15.30 Uhr Gripsholms Slott (Schloss Gripsholm) In deutschsprachigen Ländern wurde Gripsholm durch Kurt Tucholskys gleichnamige romantische Liebesgeschichte bekannt. Für Tucholsky hatte die leichte, beschwingte Sommergeschichte auf Schloss Gripsholm leider kein Happy End. 1935 hat er sich in dem Badeort Hindäs in der Nähe von Göteborg das Leben genommen. Sein schlichtes Grab auf dem Friedhof in der Nähe von Schloss Gripsholm unter einer alten Eiche ziert das Goethe-Zitat: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis." Mariefred +46 (0)159/10194 http://www.kungahusetse/royalcourt/ royalpalaces/ gripsholmcastle.4.396160511584257f218000856.html [email protected] Mitte Mai-Mitte Sept. tgl. 10-16 Uhr, Mitte Sept -Ende Nov. Sa/So 12-15 Uhr, 5.-8. Jan. 12-15.30 Uhr, 6.-9. April und 1.-14. Mai 12-15 Uhr Millesgärden Schloss Gripsholm am Mälarsee Die alten, gepflegten Holzhäuser von Mariefred wären schon die Reise wert, aber die meisten Besucher kommen, um Schloss Gripsholm zu besichtigen. Das rosarote, im Jahr 1370 begonnene Schloss am Mälarsee ist der Inbegriff der schwedischen Romantik. In den Gängen und Sälen des Schlosses hängen 3.000 Gemälde, die in dunklen Ölfarben die schwedische Geschichte der letzten Jahrhunderte erzählen. Skulpturen im Millesgärden Im Jahr 1908 erwarb der Bildhauer Carl Milles (18751955) auf der Schäreninsel Lidingö bei Stockholm ein Stück Land. Zusammen mit seiner Frau ließ er sich darauf in den Folgejahren ein Haus und Studio bauen, das sie bis 1931 bewohnten. Nach ihrem Auszug gründete das Ehepaar Milles eine Stiftung mit der Intention, ihr Anwesen und zahlreiche Skulpturen der Öffentlichkeit als Museum zugänglich zu machen. Carl Milles gilt als bedeutendster schwedischer Bildhauer des 20. Jh. und wird oft in einem Atemzug mit Auguste Rodin genannt. Als Milles noch völlig unbekannt war, trafen sich die beiden in Paris, woraus sich eine lebenslange Freundschaft entwickeln sollte. Heute zählt Carl Milles' Haus und Garten wegen der terrassenförmigen Anlage, den Brunnen, Skulpturen und Säulen sowie dem herrlichen Ausblick zu den schönsten Museen Schwedens. Die untere Terrasse mit drei wunderbaren Brunnen entstand erst, nachdem das Ehepaar Milles 1951 nach zwanzigjährigem Amerikaaufenthalt nach Schweden zurückgekehrt war. Lidingö Herserudsvägen S-3218134 Lidingö Tel. +46 (0)8/4467590 +46 (0)8/7670902 http://www.millesgarden.se [email protected] Torsviks torg tgl. 11-17 Uhr Mariefred Es gibt zwei herrlich entspannende Reisemöglichkeiten von Stockholm in die idyllische Kleinstadt Mariefred. Entweder man besteigt am Stockholmer Rathauskai den Veteranendampfer oder man nimmt die Museumseisenbahn, die wie vor 100 Jahren dampfend und zischend im Schneckentempo dahinzuckelt. Die größte Attraktion von Mariefred ist wohl das nahegelegene Schloss Gripsholm. Doch es lohnt sich, auch einen Bummel durch das malerische 5.000 Seelen-Städtchen selbst zu unternehmen, das im Jahr 1605 seine Stadtrechte erhielt. An einer Bucht des Mälarsees gelegen, strahlt es mit seinen farbenfrohen Holzhäusern und den schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen einen ganz besonderen Charme aus. Sehenswert sind neben dem hübschen alten Marktplatz das Rathaus an der Storgatan, in dessen Umgebung kleine Geschäfte zum Stöbern einladen, die Ende des 17. Jh. errichtete Kirche an der Djurgärdsgatan und das Heimatmuseum im Callanderska gärden, in dem u.a. ein schöner Blumen- und Kräutergarten besichtigt werden kann. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Grafikens Hus, einem internationalen Zentrum für grafische Kunst, in dem regelmäßig interessante Ausstellungen stattfinden (Gripsholms Kungsladugärd, Tel. +46 (0)159/23160, http://www.grafikenshus.se Mariefred Touristeninformation (Rathaus): Rädhustorget S-64730 Mariefred Tel. +46 (0)159/29790 http://www.imariefred.nu kontakeimariefred.nu Saltsjöbaden Der noble Vorort Saltsjöbaden wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Großindustriellen Gustaf Wal-lenberg als exklusiver Wohn- und Badeort konzipiert. Wallenberg beauftrage mehrere bekannte Architekten mit der Planung des Ortes, die für ihre reiche Klientel einige beeindruckende Luxusvillen entwarfen. Durch die Eröffnung der Bahnlinie war Saltsjöbaden in rund einer halben Stunde vom Stockholmer Zentrum zu erreichen. So war es kein Wunder, dass sich der noble Vorort am Meer prächtig entwickelte. Die alten Holzvillen gibt es immer noch, denn Saltsjöbaden zählt auch heute noch zu den bevorzugten Wohnlagen Stockholms. Hier lässt es sich gut leben, hier ist es ruhig und die Luft schmeckt nach Salz und Meer. 1893 entstanden zwei Luxushotels und ein Sanatorium, wobei das Grand Hotel schnell zum Wahrzeichen des Ortes wurde. Das altehrwürdige, türmchengeschmückte Palasthotel liegt direkt am Wasser und ist stark vom vorherrschenden US-Stil der damaligen Zeit geprägt. Dass Saltsjöbaden immer noch das Domizil der Wohlhabenderen ist, sieht man auch an den Yachten im Hafen, die eher zu den größeren gehören. * Saltsjöbaden Hagaparken Der Hagapark liegt reizvoll nördlich des Stadtgebietes an der Bucht Brunnsviken und zählt zu den bevorzugten Naherholungsgebieten der Stockholmer. Die grünen Wiesen laden zum Picknick und Spielen ein, auf dem Wegenetz lässt es sich gut Joggen und Rad fahren. Der Park ist aber auch für Stockholmbesucher interessant, denn Gustav III. ließ ihn Ende des 18. Jahrhunderts als Lustpark anlegen. Gustav III. und seine Architekten gestalteten den Park als romantische Landschaft im Stil eines Englischen Gartens. Allerdings wurden seine ehrgeizigen Pläne nur zum Teil verwirklicht, denn der König wurde 1792 auf einem Maskenball Opfer eines Attentats. So ist der geplante Museumspalast nie fertig gestellt worden, die Ruinen können noch heute besichtigt werden. In einem ansehnlichen Zustand ist dagegen das Haga Slott, das die schwedische Königsfamilie als Residenz für Besucher nutzt. Sehenswert sind der Pavillon Gustav III. in einmaliger Lage am Wasser und die eigenwilligen Kupferzelte, in denen früher das Garderegiment untergebracht war. Nahe bei den Zelten lohnt auch das Fjärils- och Fägelhuset mit vielen exotischen Vögeln und Schmetterlingen den Besuch. Solna Hagaparken S-16970 Solna http://www.visithaga.se Haga norra, Haga södra Fjärils- und Fägelhuset: April-Sept. tgl. 10-17 Uhr, sonst 10-16 Uhr; Gustav Ill. Pavillon: Juni-Aug. Di-So Führungen 12, 13, 14 und 15 Uhr Stockholms Skärgärd (Ausflug in den Schärengarten) Um den Schärengarten direkt vor der Haustür sind die Stockholmer zu beneiden. Rund 24.000 Inseln gibt es im Küstenbereich vor Stockholm, die meisten sind allerdings nur winzige, namenlose Felsen. Unzählige Wasserwege verbinden die Stadt mit dem offenen Meer, winden sich wie verschlungene Pfade zwischen kleinen und großen Felsbuckeln hindurch. Mitte des 19. Jh. entdeckten die ersten wohlhabenden Stockholmer die Schären und bauten sich Sommerhäuschen auf den inneren Inseln. Noch heute ist die Vergnügungspark Gröna Lund auf der Halbinsel Djurgärden Stuga, das kleine, rote Holzhaus mit den weißen Fensterrahmen, nicht aus dem Bild der Inseln wegzudenken. Immer wieder überraschend ist der Wechsel von kahlen Felsen und Inseln mit blühenden Weiden und Feldern. Mit einem der weißen Schärendampfer, die pausenlos vom Strömskajen beim Grand Hotel ablegen, können auch Touristen die Inselwelt gut erkunden. Wer Gefallen am ruhigen Inselleben gefunden hat, kann auch mehrtägige Ausflüge unternehmen, denn Hotels, Pensionen oder einfache Herbergen sind fast überall vorhanden. * Stockholm Waxholmsbolaget: Södra Blasie-holmshamnen S-811148 Stockholm t. +46 (0)8/6795830 +46 (0)8/6118407 http://www.waxholmsbolaget.se Kungsträdgärden unterschiedlich (Details s. Webseite) 9 S. 82- 83(E4) Djurgärden Die Insel Djurgärden dient fast ausschließlich dem Vergnügen und der Erholung. Von der Altstadt Gamla Stan sind es nur wenige Minuten bis zur grünen Lunge der Stadt. Nur spärlich bebaut und mit wenig Autoverkehr ist es das größte innerstädtische Naherholungsgebiet, das besonders an schönen Sommerwochenenden von den Stockholmern intensiv genutzt wird. Einst war Djurgärden königliches Jagdrevier, dann bauten sich die Reichen hier ihre prächtigen Holzvillen, mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl sehenswerter Museen. Im Vasamuseet ist das 1628 auf seiner Jungfernfahrt gesunkene Flaggschiff „Vasa" zu sehen. Das Nordiska Museet zeigt umfangreiche Sammlungen zur schwedischen Volkskunde. Skansen ist das flächenmäßig größte Museum mit historischen Gebäuden aus dem ganzen Land. In der Jugendstilvilla Waldermarsudde sind die Werke des malenden Prinzen Eugen zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt auf Djurgärden ist das Nationalmuseum mit seiner hochkarätigen Gemäldesammlung. Wem nach so viel Kultur nach leichter Unterhaltung zumute ist, sollte noch dem Vergnügungspark Gröna Lund einen Besuch abstatten und die Rummelplatz-Atmosphäre genießen. Stockholme Djurgördsbron 9 S. 86- 87(F4) Gamla Stan Gamla Stan mit dem Königsschloss ist die Keimzelle und das historische Herz Stockholms. Wie ein Korken im Flaschenhals sitzt die Altstadt an der engsten Stelle der Wasserstraße und kontrollierte seit ihrer Gründung durch Birger Jarl im Jahr 1252 den Handel an der Grenze zwischen Meer und Mälarsee. Doch schon bald nach der Gründung begann Stockholm die Grenzen von Gamla Stan zu sprengen und sich auch auf die umliegenden Inseln und das Festland auszubreiten. Heute zieht Gamla Stan wegen seiner faszinierenden Mischung aus Monumentalarchitektur, malerischen Gassen, Restaurants und Geschäften die meisten Touristen an. Der älteste Marktplatz der Stadt, der Stortor-get, ist von schön restaurierten Häusern umgeben und bildet das Zentrum von Gamla Stan. Von hier kann man zu Streifzügen durch die engen Gassen aufbrechen, ohne vom Autoverkehr gestört zu werden. Antiquitäten- und Kuriositätenläden in der Köpmangatan oder die Läden, Boutiquen, Cafös und Restaurants der Österlänggatan und Västerlänggatan verleiten zum Stöbern und Verweilen. Auch in den oft nur handtuchbreiten Nebenstraßen gibt es ein großes Angebot an Kitsch, Trödel oder Souvenirs. Stockholm Gamla Stan 9 S 84- 85(E2) Kulturhuset Kulturhuset am Sergels Torg Dass sich die Stockholmer mit dem Sergels Torg angefreundet haben, liegt in erster Linie am Anfang der 1970er Jahre errichteten Kulturhaus. Hinter seiner langen Glasfassade an der Südseite des Platzes wird Kultur in allen nur erdenklichen Formen geboten, was jährlich mehr als drei Millionen Besucher anlockt. Die Ausstellungen, Tanz- und Theatervorstellungen, Cafös, Büchereien und Buchläden oder die Möglichkeit in Zeitungen aus aller Welt zu stöbern, lohnen immer einen Besuch im Kulturhuset. Der moderne Sergels Torg, heute einer der wichtigsten Knotenpunkte Stockholms, verdankt seine Entstehung der Kahlschlagsanierung in den 1960er Jahren. Heute gehört schon eine gehörige Portion Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass einst um den Ser-gels Torg das sogenannte Klara-Viertel lag. Doch das ehemalige Bohöme-Viertel mit altehrwürdigen, pittoresken Häusern, in denen viele Literaten und Künstler wohnten, musste der Stadterneuerung weichen. Heute umgeben den lange umstrittenen Platz mehrere nüchterne Betonhochhäuser. Als Sehenswürdigkeit taugt nur der Glasobelisk inmitten des zentra- len Springbrunnens. Stockholm Sergels Torg S-311157 Stockholm Tel. +46 (0)8/50831508 +46 (0)8/50831409 http://www.kulturhuset.stockholm.se info.kulturhuseestockholm.se T-Centralen 0 Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa/So 11-16 Uhr 9 S. 82- 83(83) Kungliga Slottet (Königliches Schloss) Drottningholm dient das Stadtschloss vor allem repräsentativen Zwecken sowie als Museum. Die Schatz-und Leibrüstkammer mit den Reichsinsignien und den Prunkkarossen vermittelt eine Vorstellung von der Pracht schwedischer Hofhaltung in den letzten Jahrhunderten. * Stockholm £4 Slottsbacken 1 111 30 Stockholm (Gamla Stan) Tel. +46-8-4026123 http://www. kungahuset.se info.stockholms-slottgroyalcourt.se Gamla Stan Mitte Mai-Mitte Sept. tgl. 10-17 Uhr, sonst tgl. 10-16 Uhr. Änderungen Empfängen möglich. 9 S. 84- 85(E1) Kungsträdgärden Das Königliche Schloss in der Altstadt von Stockholm Majestätisch erhebt sich das Königliche Schloss in der Altstadt Gamla Stan. Das imposante Gebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jh. vereint verschiedene Stilrichtungen: Französischer Klassizismus und italienische Renaissance bestimmen die Fassaden, üppiges Rokoko schmückt die Mehrzahl der fast 600 Räume und Säle. Seit dem Umzug der königlichen Familie nach Schloss Einst der königliche Kräutergarten: Kungsträdgärden Heute deutet nichts mehr darauf hin, dass im Kungsträdgärden einst die Kräuter für die königliche Küche angebaut wurden. Der „Kungsan" - wie die Einheimischen ihn nennen - wirkt vielmehr wie eine italienische Piazza. Hier schlägt das Herz der Stadt, hier gibt sich Stockholm locker und südländisch. Besonders an warmen Sommertagen zeigt sich der langgestreckte, baumbestandene Kungsträdgärden von seiner besten Seite. Dann flanieren Stockholmer und Touristen gleichermaßen über den parkähnlichen Platz. Auf den Bänken turteln die Paare, die Schachspieler grübeln vor ihren kindsgroßen Figuren über den nächsten Zug und ein paar Meter weiter wird Boule gespielt. Straßenmusikanten untermalen das Ganze mit südamerikanischen Tönen oder Countryklängen und die fliegenden Händler versuchen, allerlei Krimskrams an den Mann zu bringen. Rund um den Kungsträdgärden liegen zahlreiche Boutiquen, Kaufhäuser, Theater, Kinos, Restaurants und Cafes. Nach Süden schließt sich der Karl XII. Torg an, auf dem eine Statue des 1718 ermordeten Königs steht.Ini Stockholm Kungsträdgärden 9 S. 82- 83(D3) Nationalmuseum Nationalmuseum am Norrström Alte königliche Kunstsammlungen wurden 1697 beim großen Stockholmer Schlossbrand ein Raub der Flammen. Den Grundstein der Sammlungen des heute größten schwedischen Kunstmuseums legte Carl Gustav Tessin in der ersten Hälfte des 18. Jh. Sie umfassen Meisterwerke des 16.-20. Jh., darunter Gemälde von Rembrandt und Rubens. Zu den Höhepunkten des architektonisch wundervoll eingerahmten Museums gehören die französischen Maler, unter ihnen Boucher, Renoir, Degas und Gauguin. Vor allem aber lässt sich gerade hier wie in kaum einem anderen Museum die Entwicklung der schwedischen Malerei studieren. Zu den umfangreichen Beiträgen der nordischen Künstler gehören u.a. die Werke von Carl Fredrik Hill und der in Deutschland bekannten Anders Zorn und Carl Larsson. Das Museum bleibt wegen Renovierungsarbeiten bis 2018 geschlossen - bis dahin sind die Ausstellungen in der Konstakademien und im Kulturhuset Stadsteatern zu besichtigen. * Stockholm A Södra Blasieholmshamnen S-11148 Stockholm Tel. +46 (0)85/1954300 http://www.nationalmuseum.se [email protected] Kungsträdgärden 0 siehe Webseite 9 S. 82- 83(E4) Riddarholmskyrkan (Riddarholmskirche) Königliche Begräbniskirche auf der Insel Riddarholmen Die Riddarholmskirche mit ihrem charakteristischen eisernen Turm ist die Grabkirche der schwedischen Königshäupter. Mit Ausnahme von Königin Kristina ruhen hier die Regenten von Gustav Adolf II. (1632) bis Gustav V. (1950). Den Rahmen hierzu bildet Stockholms einzige aus dem Mittelalter bewahrte Klosterkirche, die einst dem Franziskanerorden gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Sakralbau um einige Kapellen erweitert, bis das Gebäude Anfang des 19. Jahrhunderts säkularisiert und in eine Museumskirche umgestaltet wurde. Die kostbaren Grabstätten der schwedischen Monarchen sind symbolreich gearbeitet und bieten einen interessanten Streifzug durch die Geschichte. Eine Besonderheit der Kirchenausschmückung sind die Wappenschilde eines alten Ritterordens der Seraphimenritter, zu dem auch zahlreiche politische Persönlichkeiten der Neuzeit gehören. Stockholm Lt Riddarholmen S-11128 Stockholm Tel. +46 (0)8/4026130 http://www.kungahuset.se Gamla Stan Mitte Mai-Mitte Sept. tgl. 10-17 Uhr, Mitte Sept.-Ende Nov. Sa/So 10-16 Uhr, Rest des Jahres geschl. 9 S. 84- 85(A3) Stadshuset (Rathaus) Rathaus auf der Insel Kungsholmen In Konzeption und künstlerischer Ausgestaltung gilt das Rathaus als eines der herausragendsten schwedischen Baudenkmäler des 20. Jh. Es wurde von Ragnar Östberg 1911-1923 am südöstlichen Rand von Kungsholmen errichtet und beherbergt das Plenum des Stockholmer Stadtparlaments. In seinem so genannten Blauen Saal, der an italienische Renaissancepaläste erinnert, findet alljährlich das Bankett für die Nobelpreisträger statt. Zu weiteren Highlights einer Führung zählen die Prinzengalerie und der Goldene Saal, der mit dem größten Mosaikkunstwerk der Moderne ausgeschmückt wurde. Zum krönenden Abschluss der Besichtigungstour genießt man die Ausblicke vom 106 m hohen Turm, die jede einzelne Stufe auf dem Weg nach oben lohnen (Aufstieg von Mai bis September 1016 Uhr), oder eine Stärkung beim Essen im Gewölbe des Stadthauskellers. ft Stockholm A Hantverkargatan 1 105 35 Stockholm Tel. +46 (0)8/50829058 +46 (0)/50829022 http://intemationaLstockholm. se/ Web/ Core/ Pages/ Page.aspx?id=107764 [email protected] GP Rädhuset Nur mit Führung: Juni-Aug. tgl. 8.30-17.30 Uhr, sonst kürzer Storkyrkan (Domkirche) Die Domkirche in Stockholm Erstmals erwähnt wurde die Stockholmer Domkirche im Jahr 1279, damit ist das südwestlich des Schlosses gelegene Gotteshaus das älteste der Stadt. Erbaut im Stil der Backsteingotik, wurde sie rund 200 Jahre um-und ausgebaut und zeigt sich heute nach der letzten Umgestaltung um 1740 barockisiert. Nach der Reformation wurde sie zur evangelisch- lutherischen Kirche. Sie war lange die Hochzeits- und Krönungskirche der schwedischen Monarchen und besitzt deshalb eine besonders reiche Innenausstattung. Bemerkenswert sind der große Renaissancealtar und die Skulpturengruppe des hl. Georg mit dem Drachen, die von dem Lübecker Meister Bernt Notke gegen Ende des 15. Jh. gefertigt wurde. In den Seitenschiffen gibt es Gewölbemalereien und neben dem Altar das prunkvolle Grab von Jesper Mattson Kruus aus dem 17. Jh. * Stockholm A Trängsund S-111129 Stockholm +46 (0)8/7233016 http://www.stockholmsdomkyrkoforsamling.se Gamla Stan tgl. 9-16 Uhr, Juni/Juli werktags 9-17 Uhr, Aug. werktags 9-18 Uhr 9 S.84- 85(D2)
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