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                                                                                          Wels, am 2017-04-04

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                   Spiele Ideen für Kinder
                           Es geht auch ohne Handy
                                      Kinderspiele aus meiner Kindheit


Schnurtelefon (auch Dosentelefon, Bindfadentelefon, Bechertelefon

Wie baue ich ein Dosentelefon bzw. Schnurtelefon?

Ein Dosentelefon kann man natürlich auch selber bauen und es gibt dazu zahlreiche Anleitungen im Internet, allerdings meist für recht bescheidene Varianten.
Tatsächlich ist es mit dem Dosentelefon möglich, den Klang der Stimme über erstaunlich weite Strecken zu transportieren, wenn man es nur richtig macht. 20 bis 40 Meter sind da kein Problem.
Früher wurden mit Schnurtelefonen Distanzen von bis zu einer viertel Meile überbrückt also ca. 400 Meter.
Die oft empfohlene Kordel ist für den Bau eines richtig guten Dosentelefons nicht sehr geeignet.
Es ist besser, wenn die verwendete Schnur besonders fest und dazu sehr straff ist.
Hier bietet sich dünner Kupferdraht an, aber auch Nylonschnur oder buntes Geschenkband. Mit dünnem Draht kann man ein Dosentelefon wie Hook sogar über verschiedene Stationen laufen lassen.
Im Garten hämmert man zum Beispiel alle paar Meter einen Nagel in einen Baum, Zaun oder Ähnliches.
Die Nägel sollten noch mindestens einen Zentimeter hinausschauen.
Dann spannt man den Draht für das Dosentelefon straff von Nagel zu Nagel, wobei man ihn jeweils einige Male um die frei stehenden Enden wickelt.
Der Draht darf außer mit den Nägeln mit nichts in Berührung kommen

https://nachbarschaft.immobilienscout24.de/ratgeber/dosentelefon.html
http://www.kinderspiele-welt.de/basteln-und-werkeln/dosentelefon.html
http://www.kikisweb.de/basteln/blechdosen/dosentelefon.htm
http://www.kidsweb.de/experi/bechertelefon.htm
https://www.flaschenbauer.de/Basteltipp-Weihnachtliches-Dosentelefon/
http://www.experimentis.de/physikalisches_spielzeug/das-dosentelefon-bzw-schnurtelefon/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnurtelefon



Broschüre  "Der Natur auf der Spur"
Einfache, althergebrachte Spielideen und Anregungen für Experimente am Bach, im Wald und auf der Wiese haben die Bäuerinnen im OÖ Bauernbund in der Broschüre „Der Natur auf der Spur" gesammelt.
Ob Blumenhoroskop, Wasserrad oder Weidenpfeifer - verschiedenste Anleitungen machen Lust auf das Spielen in freier Natur.
Die Broschüre ist kostenlos und kann unter
mailto:[email protected]
bestellt werden
https://www.ravensburger.de/spielanleitungen/ecm/Spielanleitungen/25037%20anl%201327128.pdf?ossl=pds_text_Spielanleitung
STAND 2017-03-01


Der Natur auf der Spur
Spielideen für einen spannenden Sommer

Broschüre: "Der Natur auf der Spur"
Die OÖ. Bäuerinnen haben Spielideen und Ideen für Naturspürnasen gesammelt.
Der Sommer zieht die Menschen ins Freie.
Wenn es draußen warm ist, lange hell und noch dazu die Ferien vor der Tür stehen, wollen und sollen auch Kinder draußen aktiv sein.
Abenteuer und gemeinsame Spiele sind es vor allem, die sie für die Natur begeistern. Platz ist im Freien im Gegensatz zu Haus oder Wohnung keine Mangelware.
Öfter scheitert es da schon an Spielideen.
Vor allem viele „alte Spiele" sind es, die von der Idee her simpel sind, einfache Regeln haben und daher auch schnell vermittelt und gespielt werden können.
„Blinde Kuh", „Räuber und Gendarm" oder einfaches Tempelhüpfen": Kindern machen solche Spiele heute noch genauso viel Spaß wie früheren Generationen.
Was sich verändert hat, ist die wachsende Zahl an organisierten Spiel- und Sportangeboten sowie die digitalen Verlockungen in Form von Computer, Internet und Fernsehen, welche die Kinder heute leichter vom Spielen im Freien abhalten.
Dabei können sie nirgendwo sonst ihren Bewegungsdrang so ausleben und den ganzen Körper einschließlich aller Sinne einsetzen und dabei ihre natürliche Umgebung so gut kennen lernen wie beim Spielen in der freien Natur.
Naturspürnasen und Entdecker
Einfache, alte Spielideen für draußen und drinnen gesammelt haben die Bäuerinnen im OÖ. Bauernbund und sie in der Broschüre „Der Natur auf der Spur" veröffentlicht.
Mit dieser Broschüre möchten die Bäuerinnen aber auch ihre Begeisterung für die Vielfalt der Natur weitergeben.
Enthalten sind daher neben den Spielideen auch Ideen für „Naturspürnasen" in der Wiese, am Bach und im Wald. Nicht zuletzt liefert das kleine Heft auch Anregungen für den richtigen Proviant junger Abenteurer, vom „Wald- und Wiesensirup" bis hin zu Rezepten für Lagerfeuer und Picknick.
Das Spielen im Freien und in der Gruppe fördert die Fähigkeiten unserer Kinder und ist Anregung für mehr Bewegung.
Auch bei uns Erwachsenen wecken alte Spiele schöne Kindheitserinnerungen sagt Landesbäuerin Annemarie Brunner.
Die Broschüre kann unter
mailto:[email protected]
bestellt werden.

Beispiel:
Versteinern

Ein Spiel für fünf oder mehr Spieler
Ein Kind ist der „Versteinerer".
Auf einer festgelegten Fläche versucht es, die anderen durch Berühren zu versteinern.
Wer erwischt wird, muss starr stehen bleiben.
Die Mitspieler können jedoch durch Handschlag und den Spruch: „Ich erlöse dich!" die Versteinerten befreien.
Sind alle versteinert, hat der Versteinerer gewonnen und ein anderes Kind übernimmt die Rolle.



Rezept Wald- und Wiesensirup
ZUTATEN:
Blüten und Kräuter unter Anleitung eines Erwachsenen sammeln:
Holunderblüten (30 Stück oder mehr) - je nach Gusto kann man auch weitere Zutaten probieren:
Tannenwipferl, Löwenzahnblüten, Minze- und Melissenblätter, Schafgarbenblüten oder Spitzwegerichblätter.
ZUBEREITUNG:
Gesammeltes am besten kurz stehen lassen, damit sich eventuelle Insekten „in Sicherheit" bringen, dann gut waschen. 3 Liter Wasser mit 2,5 kg Zucker aufkochen und abkühlen lassen.
Anschließend über die Blätter und Blüten gießen und 70g Zitronensäure sowie 2 bis 3 Bio-Zitronen oder -Orangen in Scheiben geschnitten unterrühren.
In einem kühlen und dunklen Raum mit einem Tuch zugedeckt 2 bis 3 Tage ruhen lassen, mit einem Tuch abseihen und in saubere Flaschen füllen.






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BROSCHÜRE der OÖ. Bauernbundes
Der Natur auf der Spur
Spielideen für einen spannenden Sommer

Liebe Kinder und Jugendliche! Liebe Eltern!
Wir Bäuerinnen und Bauern leben und arbeiten in und mit der Natur.
Der wertschätzende Umgang mit dem Boden und unseren Tieren sowie die Pflege der Kulturlandschaft sind uns ein großes Anliegen.
Mit dieser Broschüre möchten wir unsere Begeisterung für die Vielfalt der Natur weitergeben.
Sie bietet Ideen für eine erlebnisreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung. Spielen im Freien und in der Gruppe fördert die Fähigkeiten unserer Kinder und ist Anregung für mehr Bewegung.
Auch bei uns Erwachsenen wecken alte Spiele schöne Kindheitserinnerungen.
Im letzten Kapitel haben wir die besten Tipps für den „richtigen Proviant" für unsere Abenteurer gesammelt.
Die oberösterreichischen Bäuerinnen wünschen allen Lesern — ob Jung oder Alt — viel Spaß beim Forschen, Zubereiten, Entdecken und Spielen in der Natur!



Vorwort                                       1
Rücksicht in Feld und Flur         6


Ideen für Naturspürnasen    7

■   Auf der Wiese     7
Raupenglas                       7
Brennnessel-Mutprobe    8
Blumenkränze    8
Blumen pressen    9
Blumenhoroskop    10
Graspfeife    10
Seil spannen für Ballspiele    11
Wolkenkino    11
Am Bach    12
Eine Brücke    12
Der Staudamm    13
Das Wasserrad    13
Allerlei Boote    14
Floß    14
Käscher    15
Unterwasserlupe    15
Unterwasser Urwald    16
Ketten, Windspiele und Mobile    17

■    Im Wald        18
Regenunterstand    18
Tierspuren                19
Baumstämme    20
Baumtelefon    20
Juckpulver    21
Weidenpfeiferl    21
Panflöte aus Holunder    23
Eichel-Kreisel    24
Springkraut    24
Blätter-Memory    25
Wettermelder    25

■    Bei Nacht           26
Nächtliche Geräusche    26
Nachtfalter anlocken        27
Schatzsuche bei Nacht    27
Ein Lagerfeuer ist immer romantisch    28



Spielideen für drinnen und draußen    30

■    Draußen    30
Tempelhüpfen        30
Versteinern              31
Schneider, Schneider, leich ma d'Scher    31
Gummihüpfen    32

Blinde Kuh    34
Räuber und Gendarm    34
„1,2,3, angeschlagen"    35
Zehnerln    35
„Kaiser wie viel Schritte darf ich gehen?"    36
Der Hase läuft über das Feld    36
Katz und Maus    37
Fuchs und Hase    37


■    Drinnen                  38
Alles was Flügel hat fliegt!    38
Stille Post                                 38
Pfitschi-Goggerln    38
Ich packe meinen Koffer    39
Ich sehe was, ich sehe was, was du nicht siehst!    40
Ich bin in den Brunnen gefallen!    41
Faden abheben    41
Stadt - Land - Fluss    43
Schiffer! versenken    44
Schere, Stein, Papier    44
Zum Schluss noch einige Auszählreime    45
Lustige Zungenbrecher    45


■    Die Natur am Teller    46
Wald- und Wiesensirup              47
Vollkornbrot                                    48
Chips - das ideale Fast Food für unterwegs!    49
Apfel-Nuss-Muffins    50
Rezepte für das Lagerfeuer    51



Der Oberösterreichische Bauernbund steht für die Interessen der Menschen am Land.
Die Vielfalt macht uns stark.
Gemeinsam gestalten wir Zukunft - mit Herz, Hirn und Hand





6)  Rücksicht in Feld und Flur   

Bewegen wir uns achtsam und bewusst durch unsere Natur! Sie ist Erholungsraum für uns, aber auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Grundlage unserer Lebensmittelproduktion!
•    Wiesen, Weiden und Futterflächen müssen frei von Hundekot sein. Bakterien im Hundekot sind die häufigste Ursache für Abortus bei Rindern. Ein „Sackerl fürs Gackerl" ist auch außerhalb der Stadt Pflicht!
•    Auch Müll stellt eine Gefahr für Nutz- und Wildtiere dar!
•    Im Wald sind Radfahren und Reiten ohne Zustimmung des Eigentümers nicht erlaubt, das Betreten ist mit Ausnahmen generell erlaubt.
•    Bei Wiesen und Feldern ist eine Zustimmung des Eigentümers für das Betreten erforderlich.
•    Gesunder Boden ist Voraussetzung für qualitativ hochwertige Lebensmittel!
•    Um den Boden zu schonen, müssen die Bäuerinnen und Bauern Bearbeitungsmaßnahmen bei passender Witterung durchführen. Gegebenenfalls also auch am Wochenende oder Abend.



7) Ideen für Naturspürnasen

Auf der Wiese

Raupenglas
Möchtest du beobachten, wie aus einer unscheinbaren Raupe ein schöner Schmetterling wird, dann richte dir ein Raupenglas ein:
Du brauchst dazu ein großes Gurkenglas, Drahtgitter, Insektengitter, Gummiring. Biege beim Drahtgitter die Ränder nach unten und lege das Gitter mit den Enden nach unten auf den Boden des Glases.
Fülle Wasser ein, so dass das Gitter gerade nicht erreicht wird.
Suche draußen, am besten auf Brennnesseln, 2-3 Raupen — nicht mehr!
Nimm von dort auch beblätterte Zweige als Futter mit.
Stecke die Zweige im Gitter fest und setze die Raupen darauf. Decke das Glas mit Insektengitter ab und mache es mit einem Gummiring fest.
Stelle dein Raupenglas in den Schatten und habe Geduld.
Versorge deine Raupen regelmäßig mit frischen Futterpflanzen und fülle ab und zu etwas Wasser nach.
Sobald die Schmetterlinge geschlüpft sind, lass sie frei


8)  Brennnessel-Mutprobe
Traust du dich eine Brennnessel zu streicheln?
Der Trick dabei ist:
Streichle die Blätter in Wuchsrichtung, vom Stiel weg nach außen.
Die Nesselhaare brechen nicht ab und brennen daher nicht.
Übrigens:
Das Brennen ist völlig harmlos.


Blumenkränze

Zwei bewährte Techniken für die Herstellung von Hals- oder Haarschmuck aus Gänseblümchen, Löwenzahn, Schafgarbe, Hahnenfuß, Wiesenklee, ...
Wickeltechnik:
Lege zwei Blumen über Kreuz zusammen und wickle einen Stängel um den anderen.
Halte nun beide Stängel und wickle den nächsten herum usw. Ist der Kranz lang genug, binde ihn mit langen Gräsern zusammen.
Durchstecken:
Mache mit dem Fingernagel einen Schlitz im Stängel der ersten Blume und stecke den Stängel der zweiten Blume durch.
Mache nun einen Schlitz in diesem Stängel usw.
Ist der Kranz lang genug, so stecke den Blütenkopf der ersten Blume durch den Schlitz im Stängel der letzten Blume.


9) Tipp: Bienen- und Wespenstich
Der Giftstachel der Honigbiene hat einen Widerhaken.
Wenn dich also eine Biene sticht, reißt sie sich den Stachel mitsamt der Giftblase heraus.
Passiert dir das, bitte sofort jemanden den Stachel herauszuziehen, damit nicht noch mehr Gift durch den Stachel gepumpt wird.
Der Stich tut natürlich weh und schwillt an.
Ein feuchtes Tuch oder ein Eisbeutel verschafft Linderung.
Manche Menschen reagieren allergisch auf das Gift der Bienen, sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen.
Gleiches gilt bei Wespenstichen - bei Stichen an Hals und Mund muss man sofort zum Arzt!
Bienen und Wespen sind in der Natur wichtige Bestäuber vieler Pflanzenarten!



Blumen pressen
Lege die gepflückten Blumen und Blätter zwischen Löschpapier oder Zeitungspapier in ein dickes Buch und beschwere dieses noch mit einem zusätzlichen Gewicht.
Gepresste Blumen kannst du sammeln oder aufkleben.
Mit solchen selbst gebastelten Karten kannst du anderen eine Freude machen.



10) Blumenhoroskop
Nimm dazu Gänseblümchen, Margeriten,    Reiß die Blütenblätter ab und zähle dabei „Er liebt mich - er liebt mich nicht".
Die Antwort erfährst du, wenn du das letzte Blatt erreichst.
Das kannst du auch machen, um andere Sachen herauszubekommen
z.B. Wie wird morgen das Wetter?
Regen, Schnee, Sonnenschein, ...

Graspfeife
Suche dir einen harten, scharfkantigen Grashalm und pflücke ihn ohne dir dabei in die Finger zu schneiden.
Spanne den Halm zwischen beiden Daumen und Daumenballen und blase kräftig durch den entstandenen Spalt.
Na, funktioniert deine Graspfeife?
Nicht verzagen, auch hier gilt:
Übung macht den Meister!
https://www.familienkarte.at/de/freizeit/spielebuch/basteltipps.html


11) Seil spannen für Ballspiele
Zwischen zwei Bäumen ein gut sichtbares Seil spannen (färbig oder mit Fähnchen darauf) und schon geht es los mit Ball über die Schnur, Volleyball, ...

Wolkenkino
Lege dich auf dem Rücken in die Wiese und rate welche Figuren die Wolkengebilde am Himmel gerade darstellen.

Tipp:
Ameisenbiss und Ameisenstich

Ameisenbisse (der kleinen schwarzen Ameise) oder Stiche (der roten Waldameise) sind zwar schmerzhaft, aber ungefährlich.
Am besten hilft es, mit sauberem Wasser die betroffene Stelle abzuwaschen und zu kühlen. Bei allergischen Reaktionen ist ein Arzt aufzusuchen!
Ameisen sind wichtige „Mitarbeiter" in vielen Ökosystemen zum Beispiel im Wald oder auf der Wiese




12) Am Bach
Wasser übt eine große Faszination auf uns Menschen aus.
Am Ufer lässt sich auch allerhand bauen und erforschen.
Bitte beachte die Vorsichtsmaßnahmen:
Meide tiefes Wasser, Strömungen und Strudel! Spiele nicht an Schleusen oder Wehren!
Spring nicht ins Wasser, wenn du den Untergrund nicht kennst!


Eine Brücke
Wenn du in der Nähe des Baches einen Baumstamm, oder besser noch, ein stabiles Brett findest, kannst du es über den Bach legen und von einer Seite zur anderen balancieren.
Manchmal sind aber auch unzählige Steine im Wasser.
Das lädt natürlich zu einer Hüpftour ein.
Pass aber auf, feuchte Steine können sehr glitschig sein.
Vorsicht!
Prüfe zuerst immer mit einem Stock die Wassertiefe, sonst kann es gefährlich werden, wenn du ausrutscht und in den Bach fällst.


13) Der Staudamm

Damit dein Staudamm dem Wasserdruck standhält, muss er stabil gebaut sein.
Ramme ein paar stabile Äste in das Bachbett und lege einige lange Äste quer davor.
Dann schlichte davor und dahinter Steine auf, fülle die Lücken mit kleineren Steinchen, dünnen Ästen und Grasbüscheln.
Hier kannst du nun einen Wasserfall erzeugen indem du das Wasser an einer schmalen Stelle darüber laufen lässt.
Dort kannst du mit der Wasserkraft auch ein Wasserrad antreiben.
Im Stausee oberhalb können allerhand Boote schwimmen.


Das Wasserrad
Du brauchst dafür einen Flaschenkorken, beschichteten Karton (Tetra Pak) oder steife Kunststoffverpackung (Keksbehälter), 2 Grillspieße.
Schneide den Korken der Länge nach 6-mal ein und stecke in die Schlitze je ein Karton- oder Kunststoffplättchen (je ca. 4 x 7 cm).
Stecke die Schaschlikstäbchen an die Enden des Korken.
Lagere das Wasserrad an jedem Ende auf einer Astgabel und du wirst sehen, dein Wasserrad wird niemals müde.
https://www.tumlab.edu.tum.de/fileadmin/tuedz20/www/content_uploads/WasserradBasteltipps_01.pdf


14) Allerlei Boote
Einfaches Boot:
Suche ein Stück Rinde von einem umgestürzten Baum.
Bohre in der Mitte einen kleinen Stock durch, auf den du ein Blatt aufgespießt hast.
Wichtig!
Mache Mast und Segel nicht zu schwer, sonst kippt das Boot.
http://kinderoutdoor.de/2015/08/kinder-basteln-ein-rindenschiff-in-zehn-minuten-auslaufklar/


Floß
Dafür brauchst du viele gleichlange Äste, eine starke Schnur, ein quadratisches Stück Stoff und einen mittelgroßen Stein.
Klebe für das Segel den Stoff an zwei Seiten um je einen Ast herum.
Nimm den längsten Ast für den Mast.
Befestige den Stein am unteren Ende das Mastes, das Segel am oberen Ende des Mastes.
Für das Floß selbst brauchst du zwei stabile Querhölzer und viele Längshölzer. Schneide ein langes Stück Schnur ab, falte es in der Mitte und knote es gekreuzt um das Querholz,
lege ein Längsholz darauf und kreuze die Schnur wieder am Querholz usw. bis zur Mitte das Querholzes, dorl binde den Mast ein und setze dann wieder fort, bis zum Ende des Querholzes.
Dasselbe mache auch auf der zweiten Seite.
http://kinderoutdoor.de/2016/07/floss-aus-korken-basteln-in-zehn-minuten-auf-kaperfahrt/


15) Käscher
Am einfachsten geht es mit einem alten Küchensieb. Befestige das Sieb mit Klebeband an einem ca. 150 cm langen Stock und schon kannst du die Wasserwelt erkunden.
Wassertiere findest du bevorzugt unter Steinen und am Ufer.
Verhalte dich ruhig und achte darauf, dass dein Schatten nicht auf die Wasseroberfläche fällt, sonst vertreibst du die Tiere.
Hast du ein Tier gefangen, beobachte es in einem Glas mit Wasser und lass es dort wieder frei, wo du es gefunden hast.


Unterwasserlupe
Nimm ein stabiles Rohr oder eine Konservendose, die an beiden Seiten offen ist. Spanne über eine Öffnung Klarsichtfolie und klebe sie gut fest.
Wenn du nun die Röhre mit der Klarsichtfolie unter Wasser tauchst, wölbt sich die Folie nach innen und wirkt wie eine Linse.
So hast du im Nu eine tolle Unterwasserlupe.
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1784.html



16) Unterwasser Urwald
Du brauchst dazu ein leeres Gurkenglas, etwas Kies und Sand aus dem Bachbett.
Angle dir mit dem Käscher diverse Pflanzen, die dort wachsen (Wasserpest, fließender Hahnenfuß, Wasserlinsen, ...).
Schichte alles der Reihe nach hinein und warte bis sich die Trübung absetzt und schon hast du deine eigene kleine Unterwasserwelt.
Zu Hause den Deckel abnehmen und alle paar Tage Wasser nachfüllen, da es sonst austrocknet.


17)  Ketten, Windspiele und Mobile
Dazu brauchst du leere Schneckenhäuser oder lose Muschelschalen.
Säubere die Gehäuse und durchbohre sie mit dem Handbohrer oder Dorn vom Taschenmesser.
Fädle sie auf Schnüre oder Kordeln.
Mache hinter jeder Muschel/Schneckenhaus einen Knoten, damit nichts verrutscht.
Du kannst sie nun als Mobile oder Halskette verwenden.
Hänge das Mobile im Winter über den Heizkörper. In der aufsteigenden Warmluft dreht es sich besonders gut.


Tipp: Mückenstich
Mücken sind richtige Quälgeister.
Sie stechen mit ihrem langen Rüssel zu, dabei geben sie ihren Speichel unter die Haut, damit das Blut im Rüssel nicht gerinnt und sie ohne Probleme saugen können.
Das ergibt dann (am nächsten Morgen) eine stark juckende rote Beule.
Das Jucken lässt sich mit Zitronensaft oder Salben aus der Apotheke lindern.
Mücken dienen als Nahrung für viele weitere Lebewesen, zum Beispiel für Vögel oder Fische.




18)  Im Wald


Regenunterstand

So kannst du dich vor einem plötzlichen Regenguss schützen.
Variante 1:
Du brauchst eine große Plastikplane, Steine und einen langen Ast.
Stütze den langen Ast in die Astgabelung eines Baumes, hänge die Plane darüber und binde sie am oberen Ende fest.
Dann ziehe die Plane straff und beschwere sie unten mit Steinen.
Variante 2:
Spanne eine Schnur zwischen zwei Bäume, hänge die Plane darüber und beschwere sie unten mit Steinen — fertig!


19) Tierspuren
Du brauchst dazu Gipspulver, eine Flasche mit Wasser, Joghurtbecher, ein Stöckchen zum Umrühren, Büroklammern und Kartonstreifen.
Mit dieser Ausrüstung kannst du bei Spaziergängen im Wald alle Tierspuren, die du findest, mit nach Hause nehmen.
Sobald du eine geeignete Fährte gefunden hast, hefte den Kartonstreifen mit der Büroklammer zu einem Ring zusammen und drücke ihn um die Spur herum in den Boden.
Gib Wasser in den Joghurtbecher und rühre das Gipspulver hinein.
Dann gieße den geschmeidigen Brei in die Tierspur.
Nach ca. 15 Minuten ist der Gipsabdruck hart und du kannst ihn vorsichtig herausnehmen.
Auf diese Art und Weise erhältst du eine Sammlung aller bei uns vorkommenden Tierarten und kannst dir ihre Fußabdrücke einprägen.
https://www.schule.at/portale/biologie-und-umweltkunde/detail/tierspuren.html


20) Baumstämme
Anhand der Jahresringe kannst du ganz einfach das Alter und die Geschichte eines Baumes erkennen.
Jeder Ring bedeutet ein Jahr.
Das helle Holz stammt vom Frühjahr, das dunkle Holz vom Herbst.
Es gibt enge (trockene Jahre, karger Boden) und weite Ringe (Jahre mit ausreichend Niederschlägen, gutes Nährstoff-angebot, ...).
Zähle die Ringe, dann weißt du, wie alt der Baum ist!
https://de.wikipedia.org/wiki/Jahresring


Baumtelefon

Suche dir einen Baumstamm mit mindestens 10 cm Durchmesser.
Lege dein Ohr an ein Stammende, bitte jemanden, am anderen Ende zu klopfen oder zu kratzen.
Du hörst das Ganze fast so gut wie bei einem Telefon.
Der Trick dabei ist, dass die langen Leitgefäße im Stamm den Schall direkt in dein Ohr leiten.

21) Juckpulver
Wenn im Herbst die Hagebutten reif werden (Früchte der Wildrosen) ist der günstigste Zeitpunkt, sich einen Jahresvorrat an Juckpulver anzulegen.
Pflücke die reifen Hagebutten, schneide sie auseinander, nimm die kleinen dunklen Kerne heraus und trockne sie.
Zerrieben und in einer Dose trocken aufbewahrt, ist dieses natürliche Juckpulver jederzeit einsatzbereit.
http://www.hausgarten.net/kindergarten/kinderspiele/juckpulver-selbst-herstellen.html


Weidenpfeiferl / Maipfeiferl schnitzen




Bei einem Spaziergang sollte man immer ein Taschenmesser eingesteckt haben.
Aus Weidenzweigen lassen sich nämlich tolle Pfeiferl schnitzen.
Im April/Mai geht es am besten, da hat die Weide besonders viel Saft in den Zweigen, wodurch sich die Haut der Zweige besser lösen lässt.
Schneide einen ca. 20 cm langen und 10-15 mm dicken Zweig ab.
Für das Mundstück schneide ihn am dickeren Ende schräg ein.
Vom Mundstück nun ca. 10 cm weg, ritze die Haut rundum ein, damit sie sich später genau an der Stelle löst.
Nun wird ca. 25 mm vom Mundstückende ein gerader und ein schräger Schnitt gemacht.
Die Ausbuchtung soll etwa 6-7 mm lang sein.
Nun klopfe den Zweig leicht mit dem Griff des Taschenmessers, vom Mundstück bis zur Einkerbung nach ca. 10 cm.
Pass auf, dass alle Stellen der Haut erwischt werden.
Dann ziehe vorsichtig, mit einer leichten Drehung die Haut vom Zweig.
An der Einbuchtung erkennst du nun wie lange das Mundstück sein muss, schneide es dort durch (siehe Skizze) und flache es an der Oberseite ca. 3 mm ab.
Dann schiebe es mit der flachen Seite nach oben an der Vorderseite wieder hinein.
Der herausgezogene hintere Teil kann jetzt ca. 20-30 mm nach dem abgeschälten Teil abgeschnitten und an der Hinterseite eingeschoben werden.
Damit kann durch Verschieben der Resonanzraum vergrößert bzw. verkleinert werden und somit hohe und tiefe Töne erzeugt werden.
http://www.naturpark-suedeifel.de/our-zeit/pdfs-arbeitsblaetter/ab-natour-04_bauweidenpfeifchen.pdf
https://www.lehrerfreund.de/technik/1s/versuch-16-eine-holzpfeife-basteln/3890



23) Panflöte aus Holunder
Rinde abschälen und das Innere der Äste (Mark) mit einem Draht entfernen.
Diese Rohre in 8-10 unterschiedlich lange Stücke schneiden, der Länge nach ordnen und zusammenbinden.
Wenn du über die Öffnung eines Rohres hinweg bläst, entsteht ein relativ zarter Klang.
Töne entstehen dadurch, dass die Luft in Schwingungen versetzt wird.
Die Vibration eines kurzen Stabes erzeugt einen hohen Ton.
Je länger der Stock ist, umso tiefer wird das Geräusch.
http://kinderoutdoor.de/2017/03/kinder-schnitzen-eine-panfloete-aus-holunder/




24) Eichel-Kreisel

So kannst du dir einen Mini-Kreisel bauen:
Schneide eine Eichel quer durch und stecke ein kleines Stöckchen oder einen Zahnstocher in der Mitte hindurch und los geht's!
https://www.minidrops.de/blog/wald-kreisel/



Springkraut
Die Schoten springen auf, wenn du sie berührst.
Das sorgt für Spaß und Unterhaltung, nicht nur bei schreckhaften Kindern!

Schnitt- und Schürfwunden
Hand/Fuß nach oben halten, so dass es zu bluten aufhört.
Die Wunde mit sauberem Wasser waschen und mit einem Pflaster abdecken.
Kleinere Abschürfungen dürfen an der Luft trocknen!

25) Blätter-Memory
Nimm Dinge, die du beim Wandern findest, mit.
Von jedem zwei — Stein, Eichel, Schneckenhaus, Bucheckern, ...
Bei einer Rast legst du jeden Gegenstand unter ein großes Blatt und ein neues Memory, das du gleich spielen kannst, ist fertig.

Wettermelder
Die Zapfen der Kiefer sind natürliche Regenmelder.
Kündigt sich Regen an, so steigt die Luftfeuchtigkeit und der Zapfen macht dicht, damit seine Samen trocken bleiben.
Bleibt das Wetter dagegen schön, so ist der Zapfen offen.
http://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/wetter.pdf



26)  Bei Nacht
Es ist aufregend, bei Nacht draußen zu sein.
Lass dir dieses Erlebnis nicht entgehen.
Zieh dich warm an, nachts kann es mitunter sehr kühl werden.
Gehe nicht alleine, bitte immer einen Erwachsenen mitzugehen.
Wenn du also nachts durch den Wald streifst, wirst du schnell merken, dass du nicht alleine bist. Immer wieder knackt und raschelt es.
Wer ist da noch unterwegs?

Nächtliche Geräusche
•    Frösche quaken
•    Grillen zirpen
•    Das klagende „Hu-huu" kommt von der Waldohreule
•    Viele Tiere im Wald sind nachtaktiv und ruhen. am Tag

27) Nachtfalter anlocken
Dazu brauchst du eine Taschenlampe und ein weißes Leintuch/ Tischtuch.
Hänge das Tuch über einen Strauch und leuchte es mit der Taschenlampe an.
Dann mache es dir gemütlich und warte, welche Falter sich auf deinem Tuch versammeln.

Schatzsuche bei Nacht
Bitte eine neutrale Person (Eltern, Großeltern) das Spiel vorzubereiten.
•    Er/Sie überlegt sich ein geheimes Ziel und markiert den Weg dorthin mit weißen Papierschnitzeln
•    Am Ziel versteckt er/sie einen Schatz
•    Die Suche beginnt sobald es dunkel geworden ist
Dazu braucht jeder Schatzsucher eine eigene Taschenlampe.
Damit erkennt ihr den Weg im Dunkeln.
Folgt nun den Papierschnitzeln und sammelt sie ein.
Wer den Schatz als erstes entdeckt, darf ihn verteilen





28) Ein Lagerfeuer ist immer romantisch
Wichtige Regeln beim Feuermachen:
•    Mache Feuer nur in Begleitung Erwachsener:
Grundsätzlich gilt, nur an geeigneten Stellen und mindestens 200 m vom Waldrand entfernt.
Mache nie direkt unter einem Baum Feuer, Nadelhölzer brennen leicht, auch wenn die Nadeln grün sind.
Am besten hebst du eine kleine Grube aus und räumst rundherum alle Zweige, Blätter und Gräser weg, die sich entzünden könnten.
Lasse dein Feuer nie unbeaufsichtigt!
Vorsicht bei Wind:
Er kann Funken wegtragen!
Lösche die Glut vor dem Verlassen immer mit Wasser ab.
•    Sammle schon tagsüber Holz und dürre Zweige zum Anzünden. Schichte einen Teil pyramidenförmig auf. Den Rest gib zum Nachlegen auf die Seite.
•    Du kannst auch Stöcke vorbereiten: Mit einem Taschenmesser und geeignetem Holz (junge, grüne Äste, sie sind elastisch und brennen nicht) kannst du dir Grillstöcke schnitzen. Sei vorsichtig und schnitze immer vom Körper weg!

29)   Warten auf die Glut —
hab Geduld: Auch wenn du noch so hungrig bist, warte bis das Feuer heruntergebrannt ist.
Halte dein Würstchen oder dein Stockbrot nicht in die Flammen, sonst wird es schwarz und verbrennt. Brate daher dein Grillgut immer über der Glut!
Verkürze die Wartezeit mit einer spannenden Gruselgeschichte.
Rezepte für die Grillerei findest du auf Seite 51

Tipp: Verbrennungen
Halte die betroffene Stelle sofort einige Minuten unter kühles Wasser.



30) Spielideen für drinnen und draußen


Draußen


Tempelhüpfen

Spielvorbereitung:
Am Asphalt zeichnet man mit Kreide das Spielfeld auf (siehe Skizze).
Für das Spiel selbst braucht man nur einen kleinen, flachen Stein.
Der Spieler wirft den Stein in das Feld 1.
Dann hüpft er abwechselnd auf einem Bein die Felder entlang.
Das Feld mit dem Stein wird übersprungen.
Erst im Ziel darf er mit beiden Beinen zugleich aufkommen und kurz rasten, dann wird wieder zurückgehüpft und der Wurfstein mitgenommen.
Bei einem Fehler kommt der nächste an die Reihe.
Wer als erster den Stein von Feld 9 aufsammelt, hat gewonnen.
Fehler sind:
•    Wenn mit dem Fuß eine Linie berührt wird
•    Wenn der Stein nicht im vorgesehenen Feld landet
•    Wenn der Spieler außerhalb der Felder tritt
http://www.spielewiki.org/wiki/Tempelh%C3%BCpfen
http://www.ooegeschichte.at/fileadmin/media/dokumente/dokumente_kids/tempelhuepfen.pdf




31) Versteinern
Ein Spiel für 5 oder mehr Spieler.
Ein Kind ist der „Versteinerer".
Auf einer festgelegten Fläche versucht er die Mitspieler durch berühren zu versteinern.
Wer erwischt wird, muss starr stehen bleiben.
Die Mitspieler können jedoch durch Handschlag und den Spruch: „Ich erlöse dich!" die Versteinerten befreien.
Sind alle versteinert, hat der Versteinerer gewonnen und ein anderes Kind übernimmt die Rolle.
http://www.spielewiki.org/wiki/Versteinern
https://kinderturnen.net/spiele/versteinern/
https://www.spielregeln.de/versteinern.html
http://www.spielfundus.de/spiele/fangspiele/versteinern.htm




Schneider, Schneider, leich ma d'Scher
Ein Spiel für 5 oder mehr Spieler.
Die Kinder stellen sich auf einer Baumwiese an einzelne Bäume oder Sträucher.
Sind nicht so viele Bäume vorhanden, gelten auch andere Stellen im Garten.
Ein ausgewähltes Kind geht nun von einem zum anderen und sagt: „Schneider, Schneider, leich ma d'Scher"
Das angesprochene Kind antwortet: „Geh zum Nachbarn, der hot's a"
In der Zwischenzeit wechseln die Kinder hinter dem Rücken des Fragenden ihre Plätze.
Gelingt es dem fragenden Kind, einen vorübergehend leeren Platz zu erwischen, ist er befreit.
Und derjenige, der seinen Platz verloren hat, muss nun um die Schere bitten.
http://images.umweltberatung.at/htm/spielesammlung.pdf





32) Gummihüpfen

Regeln und Mitspieler:
Man benötigt ein etwa 3 Meter langes Gummiband, bspw. Durchzugsgummi für Kleidungsstücke.
Das Spiel ist für mindestens 3 Teilnehmer gedacht.
Spielt man alleine oder zu zweit, benötigt man für das Gummiband Befestigungsmöglichkeiten (Stuhl, Mülltonne oder Hakenschrauben an denen man den Gummi einspannen kann).
Die Regeln variieren von Stadt zu Stadt, ja sogar von Schule zu Schule und sind meist nur mündlich überliefert, das Grundprinzip jedoch bleibt gleich.
Der Gummi wird um die Füße zweier Teilnehmer gespannt und gedehnt.
Diese stehen sich, die Gesichter zugewandt, gegenüber.
Ein dritter Mitspieler hüpft nun in, auf oder zwischen dem Gummiband in der vorher verabredeten Abfolge.
Begeht er einen Fehler, so ist der Nächste an der Reihe.
Gelingt ihm der fehlerfreie Ablauf, so wird der Schwierigkeitsgrad erhöht. Wenn man wieder drankommt, muss man dort weitermachen, wo der Fehler passiert ist.
Als Fehler gelten:
•    Den Gummi berühren, falls das nicht gestattet ist
•    Mit den Füßen auf einem falschen Gummi landen
•    An einem Gummi hängen bleiben oder sich verheddern
•    Einen Sprung auslassen
•    Die vordefinierte Reihenfolge von Sprüngen nicht einhalten
•    Im falschen Feld landen

33) Schwierigkeitsgrade:

Der Gummi wird immer höher gespannt (Knöchel — Wade — Knie — Unterpo und Hüfte).
Auch eine Verengung der Beinstellung trägt zur Erschwernis bei.
Sprungvarianten: Es existiert eine Vielzahl von Sprüngen, von denen die gebräuchlichsten hier aufgezählt werden:
•    Mitte - die Füße landen in der Mitte des Feldes
•    Grätsche - beide Füße landen außerhalb des Gummis
•    Drauf - Ein oder beide Füße landen auf dem Gummi
•    Raus - man landet bei diesem Schlusssprung auf einer Seite außerhalb des Bandes
Sprüche:
Dienen dem Rhythmus aber auch als Erinnerungshilfe für die jeweilige Variante
•    Seite, Seite, Mitte, Breite, — Seite, Seite, Mitte, Raus; wobei man bei „Seite, Seite" so springen muss, dass man jeweils links und rechts das Gummiseil zwischen den Beinen hat.
Bei „Mitte" springt man mit beiden Füßen in das gespannte „Rechteck", bei „Breite" muss man die Beine so grätschen, dass der Gummi sich zwischen den Beinen befindet und bei „Raus" wird es wiederum springend verlassen
•    „Trick - Track - Donald Duck - Micky Maus - Rein und Raus" oder „Die Wis-sen-schaft hat fest-ge-stellt, dass Co-ca Co-la Gift enthält" folgen dem gleichen Sprungmuster
•    Viele eigene Sprüche und Kreationen sind gefragt,
Bsp.
Auf den Gummi draufhüpfen oder den Gummi mit dem Fuß mitnehmen
https://www.wisst-ihr-noch.de/80er/spielzeug-80er/gummitwist-ein-einfaches-waeschegummi-brachte-uns-alle-zum-huepfen-1081/



34) Blinde Kuh
Ein Fangspiel, bei welchem dem Fänger die Augen verbunden werden.
Die anderen Kinder laufen umher und zeigen durch Zurufen der „Blinden Kuh" an, wo sie zu fangen sind.
Der Spielraum sollte eingegrenzt werden, damit die Blinde Kuh auch eine Chance hat, jemanden zu erwischen.
Wer gefangen ist, ist die nächste Blinde Kuh.
Bitte darauf achten, dass der Spielbereich keine Stolperfallen aufweist.
http://www.kindergeburtstag-planen.de/Geburtstagsspiele/blinde-kuh



Räuber und Gendarm
Zwei Gruppen werden gebildet, es wird ausgelost, wer Räuber und wer Gendarm ist.
Die Räuber verstecken sich, die Gendarmen suchen.
Verstecken ist über vorher vereinbarte Strecken erlaubt.
Wer gefunden wird, ist gefangen.
Die Gendarmen machen einen Platz aus, wo die Räuber gefangen gehalten werden.
Geschicklichkeit ist beim Befreien gefragt, wenn ein Räuber die Gendarmen ablenkt und ein anderer dem Gefangenen 3-mal auf die ausgestreckte Hand schlägt.
Wenn alle Kinder gefunden wurden, wird getauscht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Räuber_und_Gendarm



35)   „1,2,3, angeschlagen"

Ein Spieler „schaut ein", zählt bis 50 und ruft dann:
„Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts gilt nicht!" und sucht sogleich die anderen Kinder.
Sie verstecken sich inzwischen in der Umgebung. Entdeckt der „Einschauer" eines, muss er mit ihm um die Wette zum „Einschauplatz" laufen.
Wer den Platz schneller erreicht und ihn mit der Hand berührt, ruft: „Eins, zwei, drei, (Bsp. Karin) angeschlagen!"
Sind alle erwischt worden, so ist das Kind, das als erstes erwischt wurde, der nächste „Einschauer".
Kann ein Kind unbemerkt zum Einschauplatz schleichen, so kann es mit dem Ruf: „Eins, zwei, drei, ich bin frei!" sich selbst anschlagen und ist vom „einschauen" befreit.
http://www.lustaufsland.at/inhalte/kreative-tipps/aktuelle-seite/spieletipp-123-angeschlagen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Versteckspiel





Zehnerln
Für beliebig viele Mitspieler, kann aber auch alleine gespielt werden.
Das Kind stellt sich mit einem Ball vor eine fensterlose Mauer.
Dann wird der Ball in verschiedenen Varianten jeweils 10-mal an die Wand geworfen und gleich wieder aufgefangen.
Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen: Ball normal werfen, 1-mal klatschen, 2-mal klatschen, unter dem Fuß durch, verkehrt zur Wand stellen und werfen, dann sofort umdrehen und fangen, werfen und eine Umdrehung machen, ...
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, nur der Ball muss gefangen werden, ohne dass er den Boden berührt.
Wird der Ball nicht gefangen, kommt der nächste Spieler dran.
In der nächsten Runde muss das Kind bei der Version weitermachen, wo es den Ball nicht erwischt hat.
http://www.eduhi.at/dl/ZEHNERLN.pdf
http://www.spielewiki.org/wiki/Zehnerln
http://www.lustaufsland.at/inhalte/kreative-tipps/aktuelle-seite/spieletipp-zehnerln/



36) „Kaiser wie viel Schritte darf ich gehen?”

Ein Spiel ab 4 Mitspieler, auch für kleinere Kinder geeignet.
Ein Kind ist der Kaiser, es steht auf einem markierten Platz, die anderen Kinder stehen in ca. 10 m Entfernung in einer Reihe.
Nun fragen die Kinder nach der Reihe: „Kaiser wie viel Schritte darf ich gehen?"
Der Kaiser antwortet dann jeweils:
(Bsp.) 5 kleine Schritte, 2 Riesenschritte, 3 Elefantenschritte, 2 Häschenschritte, ... Zahl und Variante frei kombinierbar, eigene Erfindungen machen den Kindern Spaß und regen die Fantasie an.
Jenes Kind, das als erstes den Kaiser berührt, ist der nächste Kaiser.
http://www.spielewiki.org/wiki/Wie_viele_Schritte_darf_ich_gehen
https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter,_Mutter,_wie_weit_darf_ich_gehen?




Der Hase läuft über das Feld
Ein Kind schaut ein, dabei sagt es das Sprüchlein (in beliebiger Kürze oder Länge):
„Der Hase läuft über das Feld!"
Die anderen Kinder stehen anfangs in ca. 15 m Entfernung in einer Reihe.
Während des Aufsagens des Sprüchleins, bewegen sie sich nun auf das einschauende Kind zu.
Sobald dieses fertig ist, dreht es sich ruckartig um, die anderen Kinder müssen augenblicklich stehen bleiben, das ergibt oft lustige Figuren.
Wer noch in Bewegung erwischt wird, muss an den Start zurück.
Jenes Kind, das als erstes den „Einschauer" berührt, darf als nächstes das Sprüchlein aufsagen.
http://www.spielewiki.org/wiki/Ein_Hase_läuft_über_das_Feld
https://www.familienkarte.at/de/freizeit/spielebuch/outdoor-spiele.html
http://www.lustaufsland.at/inhalte/kreative-tipps/aktuelle-seite/spieletipp-der-hase-laeuft-ueber-das-feld/
http://www.outdoor-kids.de/conpresso/_data/Tipp_Ein_Hase_laeuft_05.2009.pdf




37) Katz und Maus
Die Spieler bilden einen Kreis und fassen sich an den Händen.
 In der Kreismitte steht ein Spieler, der ist die Maus.
Außerhalb des Kreises schleicht die Katze umher.
Sie fragt nun die Spieler: „Ist die Maus im Haus?"
Die Maus schlüpft nun, an einer Stelle wo die Spieler die Hände hochheben - ein Tor machen aus dem Kreis heraus und die Spieler antworten:
 „Sie ist gerade zum Tor hinaus!"
Die Katze versucht nun die Maus zu fangen, diese kann aber zurück in den Kreis schlüpfen, wo sie in Sicherheit ist.
Erneut stellt die Katze ihre Frage, die Maus schlüpft wieder hinaus.
Das geht 3-mal so, dann darf die Katze auch in den Kreis hinein und es beginnt eine turbulente Verfolgungsjagd.
Der Kreis darf nur an jenen Stellen betreten oder verlassen werden wo die Spieler ein Tor machen, also die Hände hochheben.
Hat die Katze die Maus endlich erwischt, werden (z.B. durch Auszählreim, siehe Seite 44) eine neue Katze und eine neue Maus bestimmt.
http://www.kinderspiele-welt.de/spiele-fur-drausen/katz-und-maus.html
http://www.geburtstag-abc.de/geburtstags-spiele/spiel-katz-und-maus.html




Fuchs und Hase

Die Spielgruppe lost einen Fuchs aus, alle anderen Spieler sind die Hasen.
Der Fuchs versucht nun einen Hasen zu fangen, indem er ihn berührt.
Der Fuchs wird so zum Hasen und er flüchtet.
Aus dem Hasen wurde der Fuchs, der nun auf die Jagd geht.
Kann beliebig lange fortgesetzt werden.
http://www.gruppenspiele-hits.de/wettspiele/fuchs-und-hase.html
http://www.feiern1.de/partyspiele/kinderspiele/fuchs-und-hase-fangspiel-s2051.html
http://www.kinderspiele-welt.de/ballspiele/hase-und-jaeger.html



38) Drinnen


Alles was Flügel hat fliegt!
Die Kinder sitzen um einen Tisch herum und klopfen mit dem Zeigefinger auf die Tischkante.
Der Spielleiter ruft: „Es fliegt, es fliegt" und nennt dabei ein fliegendes Tier, Bsp. eine Amsel, Fledermaus, Biene, ...
Dabei hebt er die Hände über den Kopf, die Mitspieler machen es ihm nach.
Die Hände gehen auf und nieder.
Zwischendurch darf er auch ein Tier nennen, das nicht fliegen kann
Bsp. „Es fliegt, es fliegt, eine Schildkröte!"
Hier müssen die Hände unten bleiben.
Der Spielleiter selbst darf die Hände heben, um die anderen zu täuschen.
Wer trotzdem die Arme hochhält, muss ein Pfand geben.

Stille Post
Die Kinder sitzen im Kreis.
Ein Kind flüstert dem Kind neben sich einen Satz oder schwierige/lustige Begriffe ins Ohr.
Dieses Kind gibt den Satz/Begriff auf die gleiche Weise an seinen Nachbarn weiter usw.
Das letzte Kind in der Runde sagt den Begriff/Satz laut.
Das führt zu heiterem Gelächter, da sich die Sätze oder Begriffe manchmal sehr grundlegend verändern.


Pfitschi-Goggerln  oder Fitschigogerl
Das ist wie Tischfussball ohne viel Aufwand, jedoch mit viel Spaß.
Auf einem Tisch werden zwei Tore gekennzeichnet (Kreidestrich).
Mit einem Lineal versuchen nun die beiden Gegner ein 10 Cent-Stück in das gegnerische Tor zu schießen.
Derjenige mit den meisten Toren gewinnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfitschigogerl
https://muttis-blog.net/kinderspiele-ganz-wie-damals-fur-drinnen-und-drausen-pfitschigogerln-tempel-hupfen-co/




39) Ich packe meinen Koffer
Ein Spiel für lange Zug- oder Autofahrten.
Das erste Kind sagt:
 „Ich packe meinen Koffer und nehme einen Apfel mit."
Der nächste Spieler wiederholt den Satz und fügt einen neuen Gegenstand hinzu:
„Ich packe meinen Koffer und nehme einen Apfel und ein Brot mit."
Und so geht es weiter. Ziel dabei ist, das ganze Alphabet zu schaffen.
Wer sich einen Versprecher leistet, muss die ganze Litanei wieder von vorne aufsagen.
Lustige Versprecher und seltsame Wortkreationen sorgen für viel Heiterkeit.


40) Ich sehe was, was du nicht siehst!
Sehr einfaches Spiel für 2 oder mehrere Kinder.
Ein Kind ruft: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist (Bsp.) rot!"
Dabei hat es einen bestimmten Gegenstand aus der Umgebung mit genau dieser Farbe ausgesucht.
Die anderen Kinder müssen solange raten, bis sie den richtigen Gegenstand gefunden haben.
Kleine Hinweise sind erlaubt.
Wer richtig geraten hat, darf als Nächster einen Gegenstand aussuchen.


Ich bin in den Brunnen gefallen!
Ein Spiel für drinnen und draußen.
Dieses Spiel ist sehr einfach und daher auch für kleinere Kinder geeignet.
Außerdem kann es schon mit wenigen Kindern gespielt werden.
Ein Kind sitzt auf einer Decke, die Anderen bilden einen Kreis um die Decke.
Das Kind in der Mitte sagt: „Ich bin in den Brunnen gefallen!"
Die Kinder ringsum antworten: „Oh! Wie viel Meter tief?"
Das Kind in der Mitte antwortet (Bsp.): „100 Meter tief, 10 Meter, ..."
Die Anderen antworten:
„So tief!
Wer kann dich herausholen?"
Das Kind in der Mitte antwortet: „Wer am besten singen, tanzen, Trompete spielen, am höchsten hüpfen, ... kann."
Alle Kinder zeigen nun die verlangte Fähigkeit vor und das Kind in der Mitte entscheidet, wer ihm nun aus dem Brunnen heraushilft.
Beim Heraushelfen geben sich die Kinder die Hände und ziehen aneinander, dabei fällt der Retter in den Brunnen und das ganze Frage-Antwort-Spiel beginnt wieder von vorne.



41)  Fingerfaden-Spiel - Faden abheben
oder auch Fadenspiel zu zweit
Das Fadenspiel beschäftigt sich mit Figuren, die mit Hilfe eines geschlossenen Fadens auf den Fingern eines Spielers gelegt werden.
Es ist ein Partnerspiel, bei dem die Figuren abwechselnd so übergeben werden, dass jedes Mal eine neue Figur entsteht.
Spielablauf: Man wickelt die Kordel einmal um jedes Handgelenk, wobei die langen Schnüre parallel bleiben müssen.
Dann steckt man den Mittelfinger der einen Hand unter die Schnur, die vor der Handfläche der anderen verläuft, und zieht die Hände auseinander.
Mit der anderen Hand verfährt man gegengleich.

Figuren:

Matratze, auch Karo-As genannt:

•    Man steckt Daumen und Zeigefinger beider Hände von außen durch die sich kreuzenden Schnüre (wobei der Daumen auf der einen und der Zeigefinger auf der anderen Seite sein muss)
•    Man zieht die gekreuzten Schnüre nach außen, unter den parallelen Schnüren vorbei wieder nach oben, wobei diese mit abgehoben werden, und zieht die Hände auseinander
•    Jetzt sollte man ein doppeltes, eingerahmtes X sehen


Straße, auch Bahnschienen genannt:
•    Jeweils mit Daumen und Zeigefinger in die beiden X greifen
•    Die gegriffenen Fäden dann nach außen ziehen und von oben durch die parallelen Fäden führen   
•    Das ergibt 4 parallele Fäden   


Wiege, auch Badewanne, genannt:

•    Im Grunde ist dies die umgedrehte Anfangsfigur. Die mittleren Fäden mit den kleinen Fingern überkreuzt greifen, und nach außen ziehen
•    Dann Daumen und Zeigefinger durch das entstandene Dreieck tauchen und die parallelen Fäden von unten aufgreifen
•    Dabei die Fäden an den kleinen Fingern nicht fallen lassen



Matratze umgekehrt:

Sieht genauso aus wie die Matratze, nur zeigen die Finger nach unten



Katzenauge:
•    Mit Daumen und Zeigefinger von oben in die beiden X greifen
•    Die gegriffenen Fäden nach außen ziehen und um die äußeren Fäden von    unten wieder in das Mittelloch führen




Schweinchen auf der Leiter, streckt alle Viere von sich:
•    Die beiden äußeren X mit Daumen und Zeigefinger greifen und von unten durch das Mittelloch nach oben führen


•    Hier kann man das Spiel beenden

https://de.wikipedia.org/wiki/Fadenspiel
http://www.mathematische-basteleien.de/fadenspiel.htm
http://www.kidsaway.de/reiseplanung/urlaubsspielzeug/familienspiele-fur-den-urlaub-fadenspiele-eine-schnur-fuer-jede-gelegenheit/
http://einfach-lebendig.at/downloads/fadenspiel.pdf
~300_a_elisabeth-x_Finger Fadenspiel zu zweit_1a.pdf
http://www.kikisweb.de/gruppen/klatschen/fingerfaden.htm




43) Stadt - Land - Fluss

Für mindestens 2 Spieler. Teste auf lustige Weise dein Allgemeinwissen.
Die Mitspieler schreiben auf einem linierten Zettel waagrecht die Kategorien: Stadt, Land, Fluss, Name, Beruf, Pflanze, Tier, Nahrungsmittel, ...
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Ein Kind sagt (kann durch Auszählreim bestimmt werden) unhörbar das Alphabet auf und der nächste in der Runde ruft „Stopp".
Der Buchstabe, der gerade an der Reihe war, gilt als Anfangsbuchstabe für die Wörter in den Kategorien (Stadt, Land, ...).
Auf ein Signal des Buchstaben-Ansagers beginnt jeder für sich mit dem Aufschreiben, sobald der Erste fertig ist, ruft er „Stopp".
Alle hören auf und es wird verglichen. Für die richtigen Begriffe werden Punkte verteilt:
10 Punkte: als Einziger richtig
5 Punkte: zu zweit oder mehrere den gleichen Begriff
Für falsche Begriffe kein Punkt;
Nun kommt der Nächste in der Runde dran, mit dem Aufsagen des Alphabets usw. lässt sich beliebig lange spielen.
Am Schluss werden die Punkte zusammengezählt und der Gewinner ermittelt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt,_Land,_Fluss
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.fanatee.stop&hl=de
http://www.stadt-land-fluss-spielen.de/vorlage/
http://stadt-land-fluss-online.de/boegen-zum-ausdrucken/





44)  Schifferl versenken

Für 2 Spieler.
Wer kennt es nicht aus langweiligen Schulstunden:
Ein Strategiespiel, bei dem man mit minimalem Aufwand ein Maximum an Unterhaltung erzielen kann.
Man nimmt einen karierten Block und zeichnet die waagrechten Koordinaten mit Zahlen und die senkrechten mit Buchstaben.
Bsp.: von 1-12 und von A-L.
Nun werden die Schiffe mit Kreuzerln in die Koordinaten eingetragen (siehe Skizze),
Bsp. 10 Schiffer!: ein 4er, zwei 3er, drei 2er und vier 1er.
Die Schiffe dürfen sich nicht berühren.
Nun raten die Spieler abwechselnd die Koordinaten auf denen ein gegnerisches Schiff vermutet wird.
Geantwortet wird mit Treffer, kein Treffer oder Treffer versenkt, wenn das ganze Schiff erraten wurde.
Bei einem Treffer darf man nochmals.
Fehlversuche werden mit einem Punkt  am eigenen Zettel markiert, damit man einen guten Überblick über das Feld des Gegners bekommt.
Wer als erstes alle gegnerischen Schiffe versenkt hat, ist Sieger'
https://de.wikipedia.org/wiki/Schiffe_versenken
https://www.brettspielnetz.de/spielregeln/schiffe+versenken.php
http://www.kikisweb.de/gruppen/schreibspiele/schiffeversenken.htm
http://www.schule-und-familie.de/spiele/spiele-fur-drinnen/schiffe-versenken.html
http://www.web-fortbildung.de/wiki/index.php/Schiffeversenken_spielen
https://www.spielwiki.de/Schiffe_versenken



Schere, Stein, Papier
Für 2 Spieler.
Die Spieler zählen nun „Eins, zwei, drei!".
Dabei bewegen sie die Hand als Faust auf und ab.
Bei „Drei" bilden sie mit der Hand eine der folgenden drei Figuren: Stein - Faust, flache Hand - Papier, Zeigefinger und Mittelfinger ausgestreckt - Schere.
Nun schaut die Gruppe nach wer gewonnen hat.
Dabei gelten folgende Anleitungen, in aufsteigender Reihenfolge:
Das Papier wickelt den Stein ein.
Die Schere schneidet das Papier.
Der Stein schleift die Schere.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schere,_Stein,_Papier
https://www.welt.de/wissenschaft/article153501253/Wie-Sie-bei-Schnick-Schnack-Schnuck-oefter-gewinnen.html
http://www.kinderspiele-welt.de/spiele-fur-drinnen/schere-stein-papier.html



45)  Zum Schluss noch einige Auszählreime / Abzählreime
•    Ich und du, Müllers Kuh, Müllers Esel, draus bist du!
•    Ene mene muh und draus bist du. Draus bist du noch lange nicht, musst erst sagen wie alt du bist. (Das angetippte Kind nennt sein Alter Bsp. 7). 7 ist kein Wort und du musst fort!
•    Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, eine alte Frau kocht Rüben, eine alte Frau kocht Speck, und du musst weg.
•    Eins, zwei, drei, vier, auf dem Klavier, sitzt eine Maus und du bist draus.
http://www.kidsweb.de/schule/abzaehlreime.html
https://www.kindaktuell.at/abzaehlreime.html
http://www.kinderspiele-welt.de/fingerspiele/abzaehlreime.html
https://www.heilpaedagogik-info.de/abzaehlreime.html
http://www.kindergarten-homepage.de/spiele/abzaehlreime.html



46) Lustige Zungenbrecher können als Wettbewerb gespielt werden

•    Zwischen zwei Zwetschkenbäumen zwitschern zwei Schwalben.
•    Zehn zahme Ziegen zogen zehn Zentner Zucker zum Zoo. Zehn Zentner Zucker zogen zehn zahme Ziegen zum Zoo.
•    Kleine Kinder können keine kleinen Kirschenkerne knacken. Keine kleinen Kirschenkerne können kleine Kinder knacken.
•    Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
•    Esel essen keine Nesseln nicht, Nesseln essen Esel nicht.
•    Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.
https://www.lachmeister.de/lustige-sprueche/zungenbrecher/index.html
https://www.heilpaedagogik-info.de/zungenbrecher.html
http://deecee.de/fun/lustige-texte/zungenbrecher/
https://www.pro-kita.com/blog/lustige-zungenbrecher-fuer-kita-kinder/
https://deutschespruechexxl.de/zungenbrechersprueche/1/



46) Die Natur am Teller

Getränke:
Täglich mindestens 1,5 Liter Wasser und Getränke mit wenig/ohne Zucker
Gemüse und Obst:
Täglich 3 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und 2 Portionen Obst
Getreide und Erdäpfel:
Täglich 4 Portionen 44**" Getreide, Brot, Nudeln, Reis oder Erdäpfel (5 Portionen für sportlich Aktive und Kinder), vorzugsweise Vollkorn
Milch und Milchprodukte:
Täglich 3-mal Milchprodukte
Fisch, Fleisch, Wurst und Eier:
Pro Woche maximal 3 Portionen Fleisch oder Wurst. Pro Woche etwa 3 Eier und 1-2 Portionen Fisch
Fette und Öle:
Täglich 1-2 Esslöffel pflanzliche
Öle, Nüsse oder Samen. Nüsse und Samen sind wichtige Energie- und Vitaminlieferanten. Bevorzugt 0
kaltgepresste Pflanzenöle verwenden
Fettes, Süßes und Salziges:
Selten fett-, zucker- und salzreiche Lebensmittel und energiereiche Getränke 1 Portion entspricht etwa 1 Hand voll.


47) Wald- und Wiesensirup
Auf der Wiese, am Wegrand oder im Wald findet sich eine Vielzahl an Pflanzen.
Viele davon können wir Menschen essen oder ihre Wirkung für die Heilung bestimmter Leiden nutzen.
Sie können als Verfeinerung für ein Butterbrot verwendet werden (z.B. Bärlauch) oder man kann leckere Säfte machen.
Es macht Spaß, Blüten und Kräuter zu sammeln, die man für einen Wiesensirup (er wird mit viel Wasser verdünnt) braucht.
Denn dabei kann man wieder viele besonders kleine Tierarten beobachten z.B. Insekten, Käfer, Spinnen.

Rezept Wald- und Wiesensirup (4,5 Liter)
Blüten und Kräuter unter Anleitung eines Erwachsenen sammeln:
Holunderblüten (ca. 30 Stück oder mehr) — je nach Gusto kann man auch viele weitere Zutaten probieren: Tannen-wipferl, Löwenzahnblüten, Minze- und Melissenblätter, Schaf-garbenblüten oder Spitzwegerichblätter.
Die gesammelten Blüten am besten nach dem Sammeln kurz stehen lassen, damit sich die mit eingesammelten Insekten „in Sicherheit" bringen, anschließend die Blätter gut waschen.
'3 Liter Wasser mit 2,5 kg Zucker aufkochen und abkühlen lassen.
Anschließend über die Blätter und Blüten gießen (in einer großen Schüssel oder in einem sauberen Kübel) und 70 g Zitronensäure sowie 2-3 Bio-Zitronen oder Orangen in Scheiben geschnitten unterrühren.
In einem kühlen und dunklen Raum mit einem Tuch zugedeckt 2-3 Tage ruhen lassen und anschließend mit einem Tuch abseihen und in saubere Flaschen füllen.




48) Tipp:
Die besten Durstlöscher sind Wasser oder naturbelassene  Fruchtsäfte, zum Beispiel ungesüßter Apfelsaft!
Zuviel Zucker in Limonaden, Kuchen oder Schokolade erhöht den Vitaminbedarf deines Körpers und fördert Übergewicht und Karies!

Vollkornbrot

Getreide in Form von Müsli, Brot, Reis und Nudeln versorgt uns mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.
Mit seinem hohen Kohlenhydrat-Anteil versorgt uns Getreide mit langanhaltender Energie!
Vollkorngetreide ist zu bevorzugen, gleich wie bei Obst und Gemüse enthält die Schale der Getreidearten besonders viele Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.
Den Geruch von frisch gebackenem Brot in der eigenen Küche sollte jede/r unbedingt erleben:

Rezept für ein schnelles Vollkornbrot

30g Germ in lauwarmen Wasser auflösen und 1 Minute mit etwas Mehl verrühren.
2 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Zucker in einem 1/4 Liter lauwarmen Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten 1-2 Minuten zu einem Teig verrühren:
500g Weizenvollmehl, 80g Sonnenblumenkerne, 40g Sesam, 40g Leinsamen, 2 EL Brotgewürz, 2 EL Buttermilch untermischen.
In eine befettete Kastenform füllen, kurz gehen lassen, und bei 190 Grad   45-60 Minuten backen.
Klopft man gegen Ende der Backzeit auf das Brot und es klingt hohl, so ist es fertig!

49)  Buttermilch
hat ihren Namen, weil sie ein Nebenprodukt der Buttererzeugung ist.
Sie hat einen geringeren Fettgehalt als normale Milch und trotzdem einen hohen Gehalt an Calzium, was besonders gut für die „Festigkeit" deiner Knochen sowie die Gesundheit deiner Zähne ist.
Tipp:
für den Sommer: Pürierte Erdbeeren oder Himbeeren mit Buttermilch sind eine erfrischende Köstlichkeit!


Chips - das ideale Fast Food für unterwegs!

Wer hätte das gedacht?
Chips gibt es nicht nur wie gewohnt von der Kartoffel - die süße Variante aus Äpfeln schmeckt ebenso köstlich:
Fast jedes Obst kann „gedörrt", also bei sehr geringer Hitze getrocknet, werden. Besonders geeignet sind fein geschnittene Apfelspalten (Apfelchips) oder Zwetschken (ihre Inhaltsstoffe fördern die Darmtätigkeit)!
Obst dörren kann man selber im Backofen oder mit einem speziellen Dörrapparat.
Dörrobst hält in einem Glas mit Schraubverschluss übrigens ein ganzes Jahr und kann jederzeit auch für Müsli oder Weihnachtsbäckerei verwendet werden.
Vorsicht:
Kartoffelchips sind meist sehr fett- und salzhaltig, sie sollten nur in kleinen Mengen gegessen werden.



50) Obst und Gemüse
sind DIE Begleiter für deinen Tag und der wichtigste Bestandteil der Ernährung.
Sie versorgen dich mit Wasser, Energie, Vitaminen und Mineralstoffen.
Jede Mahlzeit während des Tages sollte Obst oder Gemüse enthalten.


Rezept Apfel-Nuss-Muffins
Zutaten:
1 kleinwürfelig geschnittener Apfel, 50g gehackte Nüsse, 1 Ei, 50 ml Öl, 50 ml Milch, 100g griffiges Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 70g Zucker, Vanillezucker.
Zubereitung: Alle Zutaten vermengen und in Muffinsformen füllen. Bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen.


51) Rezept.. für das Lagerfeuer
Stockbrot
500 g Mehl, 1 Teelöffel Salz, ev. Kümmel oder Brotgewürz, ein Päckchen Trockenhefe, 1/4 Liter lauwarmes Wasser.
Verrühre alles in einer Schüssel, bis der Teig glatt ist und sich von der Schüssel löst.
An einem warmen Ort ca. 1/2 Stunde rasten lassen.
Nun einen kleinen Teigpatzen zu einer Rolle formen und den Grillstock umwickeln.
Vorsichtig über die Glut halten, bis das Stockbrot außen hellbraun ist.

Folienkartoffeln
Pro Person 1-2 möglichst junge Kartoffeln mit Alufolie umwickeln und in die Glut legen.
Nach ca. 30 Minuten herausnehmen und vorsichtig auspacken.
Aufpassen!
Die Alufolie kühlt rasch ab, aber die Kartoffel darin ist noch heiß.
Besonders lecker schmecken die Folienkartoffeln mit Joghurt-Kräutersoße.

Ringelwürstchen
Pro Person 1-2 Würstchen an den Enden tief über Kreuz einschneiden.
Nun die Würstchen am Stock aufspießen und über die Glut halten.
In der Hitze ringeln sich die eingeschnittenen Enden ein.
Sieht lustig aus und schmeckt knusprig


52) Im Lebensmittelratgeber „heimisch, frisch & g`sund”  finden sich alle E-Nummern, Lebensmittelkennzeichnungen, Ideen für die Restlküche und ein Saisonkalender.
Ein äußerst praktischer Einkaufsführer, der in jede Tasche passt.
Erhältlich auf
www.ooe.bauernbund.at/shop



Quelle:
Herausgeber: Bäuerinnen im OÖ Bauernbund
Harrachstraße 12, 4010 Linz, ZVR 76673942

Fotos: Privat; Fotolia.com: Barbara-Maria Damrau, caftor, Cerberpeter, Christian Schwier (Titelfoto), Daorson, emer, Friedberg, Jacek Chabraszewski, Jasmin Merdan, kevron2001,
life_artist, Marina Zlochin, Miredi, Mr, Twister, msk.nina, Ogonkova, Olga Naidenova, olly, PeJo, sbp321,
S.Kobold, T. Linack, tigatelu, unpict, yanlev, yurumi
Nachdruck, Kopieren und Vervielfältigen nur mit Genehmigung des Herausgebers!
Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung wird nur die männliche Form verwendet.
Es sind jedoch stets Personen männlichen und weiblichen Geschlechts gleichermaßen gemeint.
2017 März
    www.ooe.bauernbund.at







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Spiel mit mir!
Spiele im Freien / Lauf- und Fangspiele

Blinde Kuh

Einem Kind werden die Augen verbunden.
Jetzt versucht dieses Kind, in einem abgegrenzten Gelände die anderen Kinder zu fangen, was gar nicht so leicht geht.
Die Sehenden laufen so nahe wie möglich an der 'blindenKuh' vorbei, zupfen oder necken sie, ohne gefangen zu werden.
Spielvariante:
Es werden zwei Teams gebildet, jedes Team hat eine „blinde Kuh“ und  versucht, diese mit Zurufen durch einen Parcours zu otsen.
Das Team, welches als erstes seine „blinde Kuh“ durchs Ziel bringt, hat gewonnen.
Utensilien:
Augenbinde oder Tuch


Donner-Wetter-Blitz
Ein RuferIn wird ausgewählt und stellt sich mit dem Rücken zur Gruppe auf.
Alle anderen stellen sich in einer angemessenen Entfernung in einer Reihe an den Start.
Der Rufer/In ruft: „Donner, Wetter, Blitz“ und  dreht sich um. Während dem Rufen nähern sich die MitspielerInnen an den Rufer an und erstarren, sobald sich diese/r sich umdreht.
Wen der  RuferIn noch beim Bewegen erwischt, muss zurück an den Start. SiegerIn ist, wer den Rufer abklatscht
.

Wassermann

Es wird ein „Wassermann“ ausgewählt.
Dieser steht in der Mitte des Platzes.
Alle anderen stehen in einer angemessenen Entfernung in einer Reihe, dem Start.
Sie rufen den Spruch: „Wassermann mit welcher Farbe dürfen wir hinüberziehen, übern blauen Ozean, du dummer, dummer Wassermann?!“
(statt dummer kann auch lieber Wassermann gerufen werden) oder
„Lieber, lieber Wassermann, mit welcher Farbe dürfen wir über den blauen Ozean?“
Der Wassermann nennt eine Farbe.
Alle Kinder, die diese Farbe tragen, können ungehindert über das Spielfeld in den gegenüberliegen den Zielbereich marschieren.
Diejenigen, die diese Farbe nicht haben, versucht der Wassermann zu fangen.
Sind alle im Ziel angekommen, wird das Ziel zum Start und nach dem Spruch wird eine neue Farbe bestimmt.
Die Gefangenen unterstützen den Wassermann bei der nächsten Runde beim Fangen.
Sieger ist, wer nicht gefangen wird und als Einziges im Ziel übrig bleibt.


„Schneider, Schneider leih’ mir d’ Scher!“
Fünf oder mehr Kinder stellen sich auf einer Baumwiese etwa kreisförmig an einzelnen Bäumen oder auch an anderen festgelegten Plätzen auf.
Ein Kind, das vorher bestimmt wurde, geht von einem zum anderen und spricht:

"Schneider, Schneider leih mir d’ Scher - welcher Platz ist leer?
oder
Schneider, leih' mir d’ Scher',
Der  Angesprochene schickt ihn zu einem andern und sagt: „
Da drüben liegt sie ja!“ oder „Geh zum Nachbarn, der leiht’s auch her!“
Inzwischen müssen die alle Kinder ihren Platz (Bäumchen) wechseln.
Das scherensuchende Kind muss versuchen, einen unbesetzten Baum zu erhaschen.



Eisbär und Pinguin
Es gibt einen Eisbär und einen Pinguin.
Zwei Personen bilden eine Eisscholle, indem sie sich beieinander einhaken.
Nun fängt der Eisbär den Pinguin und muss dabei laut brüllen (je lauter, desto lustiger), der Pinguin flüchtet unter „pipp, pipp“-Lauten.
Der Pinguin flüchtet zu einer Eisscholle und hakt sich ein (die Eisscholle besteht nun aus 3 Personen).
In diesem Moment wird die Person, die sich am anderen Ende der Eisscholle befindet, zum Eisbären.
Sie löst sich los und fängt den vorigen Eisbären, der nun zum Pinguin geworden ist.
Großer Spaßfaktor! Je größer die Gruppe, desto lustiger!


Spiele für drinnen – Spiele für Regentage


Alles, was Flügel hat, fliegt

Die Kinder sitzen rund um den Tisch.
Der Spielleiter und die Kinder klopfen mit den Zeigefingern auf die Tischkante.
Der Spielleiter beginnt "Alles was Flügel hat, fliegt" und streckt dabei die Arme in die Luft, alle Kinder ebenfalls.
Der  Spielleiter fährt fort "Es fliegt, es fliegt der Schmetterling" und streckt die Arme wieder in die Luft, die Kinder auch.
Es fliegt sicher nicht alles, aber es können neben Vögel auch Flugzeuge, Luftballons, Käfer usw. fliegen.
Dann geht es weiter, der Spielleiter sagt:
 „Es fliegt, es fliegt der Fisch“ und streckt die Arme wieder in die Luft.
Da Fische nicht fliegen können, sollten jetzt die Arme der Kinder am Tisch bleiben.
Wer nicht gut aufgepasst hat und die Arme hochhebt, scheidet aus.
Utensilien:
Tisch und Sessel


Ich seh’ etwas, was du nicht siehst!
Ein Kind sucht sich im Geheimen einen Gegenstand im Raum aus und beschreibt  nur die Farbe: „Ich seh’ etwas, was du nicht siehst, und das ist... blau!“
Die Kinder raten nun der Reihe nach, welches blaue Ding gemeint ist.
Wer richtig geraten hat, darf sich den nächsten Gegenstand aussuchen.


Vater (Mutter), wie weit darf ich reisen?
Die Kinder stehen in einer Linie, in einiger Entfernung davon ist die Mutter oder der Vater.
Die Kinder fragen: „Vater/ Mutter, wie weit darf ich reisen?“ und versuchen, so schnell wie möglich beim Vater/ bei der Mutter zu sein.

Diese/r antwortet: „Zwei Riesenschritte/ einen Hüpfer/ einen Purzelbaum“ oder „zwei Zwergenschritte zurück“ usw.
Wer zuerst beim Vater ist, darf Vater (oder Mutter) sein

Variante:
Es werden Städte oder Länder genannt, die Kinder dürfen so viele Schritte machen, wie das Ziel Silben hat.
z.B. Amsterdam, (am-ster-dam = 3 Schritte,
Kopenhagen (ko-pen-ha-gen = 4 Schritte)


Reise nach Jerusalem
Sessel werden mit Sitzfläche nach außen im Kreis aufgestellt, es gibt einen Stuhl zuwenig.
Bei Musikeinsatz beginnen alle, um den Sesselkreis herum zu gehen oder zu tanzen.
Wenn die Musik stoppt, versucht jede/r einen Platz zu ergattern.
Wer keinen Platz findet, scheidet aus. Nach jeder Runde wird ein Sessel weggenommen.
Utensilien:
mehrere Sessel, CD Player


Zahlen verbinden

Auf einem großen Blatt Papier werden die Zahlen von1-20 aufgeschrieben.
Zwei oder drei Kinder treten gegeneinander an.
Jedes Kind hat einen Stift mit einer anderen Farbe.
Nun werden die Zahlen abwechselnd verbunden.

Achtung:
Man darf nur die Linien mit der eigenen Farbe kreuzen, nicht aber die anderen Farblinien.
Wenn das geschieht, wird der Kreuzungspunkt markiert.
Wer die wenigsten Kreuzungspunkte hat, gewinnt!
Utensilien:
Flip-Chart oder ein große Bogen Papier, unterschiedliche Farbstifte



Spiele im Sesselkreis

In meinen Koffer packe ich:
Die Kinder sollen symbolisch einen Koffer packen und sich die eingepackten Ge-genstände merken, diese Gegenstände können auch noch pantomimisch dargestellt werden.
Jedes Kind soll sich alle Gegenstände, die seine VorgängerInnen genannt haben, merken und in der richtigen Reihenfolge wiedergeben.
zB: In meinen Koffer packe ich...
Kind 1: einen Apfel
Kind 2: einen Apfel und eine Hose
Kind 3: einen Apfel, eine Hose und ein Buch...
Wer einen Gegenstand vergisst oder verwechselt, muss von vorne anfangen.


Mein rechter, rechter Platz ist leer:
Ein Sesselkreis wird gebildet, ein Platz ist frei.
Das Kind links vom leeren Platz klopft auf den Stuhl und sagt „Mein rechter, rechter Platz ist leer, da wünsch ich mir die Claudia her“
oder „... da wünsch ich mir jemanden her, der gerne Eis isst/ gerne singt/ einen Hund hat“ usw.

Wer sich angesprochen fühlt, läuft zum leeren Platz und das Kind neben dem neuen leeren Platz macht weiter.


Armer schwarzer Kater:
Die Kinder sitzen oder stehen im Kreis, eines ist der „schwarze Kater“.
Ein Kind nach dem anderen streichelt den Kater und muss 3x „armer schwarzer Kater“ sagen.
Es darf nicht lachen, obwohl der Kater versucht, es mit Gesten, Grimassen und traurigem Miauen aus dem Konzept zu bringen.
Utensilien:
Polster zum Knien


Stille Post:
Ein Kind darf sich ein Wort oder einen Satz ausdenken und flüstert es dem  Nächsten ins Ohr.
Der darf nicht nachfragen, sondern muss das Wort/ den Satz  genauso weitergeben, wie er es verstanden hat.
Der Letzte sagt es dann laut.
Welches Wort kommt heraus?

Obstsalat:
Die Kinder bilden einen Sesselkreis, ein Platz ist zuwenig, ein Kind steht in der Mitte.
Jedes Kind ist eine Frucht und die Gruppe bildet z.B. vier Kirschen, vier Birnen, vier Äpfel, usw.
Ein Kind steht in der Mitte und ruft verschiedene Obstsorten auf.
Wenn beispielsweise „Kirsche“ gerufen wird, müssen alle „Kirschen“ Platz tauschen, das Kind in der Mitte versucht, einen Platz zu erhaschen.
Das Kind,das jetzt keinen Platz hat, kommt nun in die Mitte.
Beim Wort „Obstsalat“ tauschen alle „Früchte“ untereinander den Platz.

Erstellt im September 2009
Silvia Dygryn, Mag. Julia Katzmann, DI Birgit Gegenbauer,
alle von "die umweltberatung" NÖ


Quelle:
http://images.umweltberatung.at/htm/spielesammlung.pdf









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