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Wels, am 2014-10-25BITTE nützen Sie doch rechts OBEN das Suchfeld [ ] [ Diese Site durchsuchen]DIN A3 oder DIN A4 quer ausdrucken
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********************************************************I* ~015_b_PrennIng-a_geocaching- (xx Seiten)_1a.pdfhttp://www.geocaching.at/ http://www.geocaching.com Beim Geocaching findet man oft mehr, als man sucht. Trendsport " Geocaching" Wandern und Dosen suchen mit GPS Das Zeug zum GPS-Schatzjäger Ausprobieren. Bei einer Tour mit Daniel Prenninger ist man dem Reiz des Geocaching auf der Spur Sie sehen die Welt mit anderen Augen: Sie heben Steinbrocken in die Höhe oder suchen eine Haltestelle auf, nur um eine tastende Hand unter die Sitzbank zu schieben. Irgendwo muss sich ja der Schatz verstecken. Beim Geocaching verrät ein GPS-Gerät oder das Smartphone die Koordinaten, an denen Mitspieler kleine Behälter, sogenannte „Caches" oder „Dosen", hinterlassen haben. Ihr Inhalt: kleine Tauschgegenstände, die entnommen und durch mitgebrachte Gegenstände ersetzt werden können. Die dabei gemachten Erfahrungen werden online ge stellt — etwa, wenn ein Versteck nicht mehr existiert, weil der Baum, der den Schatz im Wurzelwerk beherbergte, gefällt wurde. Wer herausfinden möchte, ob er das Zeug zum modernen GPS-Schnitzeljäger hat, kann seit Kurzem an einer geführten Tour mit Willi Stiebler aus Wels teilnehmen. „Der Weg an sich, die Bewegung im Freien — alleine oder mit Gleichgesinnten —, das Kennenlernen interessanter Plätze und deren Geschichte sind das Ziel", schwärmt der passionierte Geocacher. „In Osterreich gibt es ca. 28.700 aktive Cacher und 57.000, meistens an besonderen Orten, verstecke Geocaches. Oft ist die Suche mit einer mehr oder weniger anstrengenden Wanderung verbunden." Auch in und rund um Wels finden Cacher eine vielversprechende Spielwiese: In der Stadt Wels sind 211 Dosen verteilt, in Wels-Land 467. Interessierte können sich unter Betreff: Naturfreunde Wels, Willi Stieber (52) mailto:[email protected] für eine Tour anmelden.
Wanderung auf den Schneiderberg in Grünau im Almtal
STAND 2015-03
Wo ist jetzt der Schatz, Schatzi? Geocaching ist kein Kurs in Erdkunde. Es ist ein Abenteuer. Die GPS-Schatzsuche ist die spannendste und gesündeste Verbindung von Natur und Technik. Kaum hat man ein Rätsel gelöst, wartet schon das nächste. Ein Hinweis führt zum anderen. Schlau muss man sein. Und schnell. Der Lohn: ein Schatz. Was für Kinder die Schnitzeljagd, ist Geocaching für Erwachsene. Ausgestattet mit einem GPS -Gerät und Koordinaten macht man sich auf die Suche. Und findet Spaß, Spannung, Action und vielleicht auch einen Schatz. Moderne Schnitzeljagd. Der Begriff Geo-caching setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Geo kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erde, Cache kommt aus dem Englischen und heißt Geheimlager. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei diesem Sport um eine moderne Schatzsuche mit GPS -Geräten, bei der das Suchobjekt allerdings nicht vergraben wird. Ein Geocacher - der so genannte Owner - versteckt es stattdessen irgendwo am Berg, im Wald, im Park oder im Stadtzentrum. Bei dem Schatz handelt es sich um einen wasserdichten Behälter mit einem Notizbuch, dem Logbuch. Manchmal gibt es auch kleine Tauschgegenstände. Der Owner veröffentlicht die Koordinaten des Verstecks im Internet. Mithilfe eines GPS - Geräts kann man sich dann auf die Suche machen. Findet man den Geocache, trägt man sich in das Logbuch mit Nickname und Funddatum ein. Danach legt man die Dose wieder exakt an die gleiche Stelle zurück damit sie auch der nächste Geocacher noch finden kann. Wieder zu Hause angekommen, loggt man dann den Fund im Internet mit Kommentar und stellt eventuell noch Fotos ins Netz. Auf diese Weise können der Owner und andere Geocacher mitverfolgen, was mit dem Cache passiert. Der Fitness-Faktor dieses Trendsports hängt natürlich vor allem von der Route ab, die man zurücklegen muss, um sein Ziel zu erreichen. Es gibt leicht zu findende Caches für Familien mit kleinen Kindern, aber auch Verstecke, für die man eine längere Wanderung auf sich nehmen, eine Felswand hinaufklettern oder sogar in ein tiefes Gewässer tauchen muss. Wie ein echter Schatzjäger. Viele Möglichkeiten. Spannend und nicht leicht zu knacken sind Rätselcaches, bei denen man schon recherchieren muss, um die Koordinaten herauszufinden. Ebenfalls eine harte Nuss ist der Multi-Cache: Man muss dafür mehrere Stationen zurücklegen und knifflige Aufgaben lösen, bei denen der Owner oft sehr viel Fantasie beweist. Da kommt dann auch der Denksport nicht zu kurz. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Sonderformen wie etwa den Nacht-Cache, der nur bei Dunkelheit auffindbar und durch technische Hilfsmittel wie Reflektoren, LEDs oder akustische Signale gekennzeichnet ist. In einigen Fällen braucht man für die Suche auch ein Nachtsichtgerät oder einen Metalldetektor. Ein Earth- Cache ist an geologisch interessanten Orten versteckt. Einen Moving Cache nimmt der Finder mit und versteckt ihn an einer neuen Stelle. Die Koordinaten ersetzt er dann im Internet. Beim Wherigo-Cache führt das GPS Mitspieler, die auf ihr Gerät eine spezielle Cartridge laden, an einen Ort, von dem aus sie dann mit virtuellen Objekten und Charakteren interagieren. Und ein Event Cache ist ein Treffen von Geocachern zu einem bestimmten Zeitpunkt - manchmal auch zu einem guten Zweck. Beim Cache in - Trash out beseitigt man Müll aus einem bestimmten Gebiet und legt ein Erinnerungs-Cache aus. Wie viel Kondition und Können, Ausdauer und Ausrüstung man für einen Cache mitbringen muss, kann man schon im Vorfeld erfahren. Caches werden üblicherweise nach dem Schwierigkeitsgrad der Wegstrecke, des Geländes und der Aufgaben bewertet. Auch Angaben zum erforderlichen Equipment - von der simplen Taschenlampe über spezielles Schuhwerk oder Kletterausrüstung bis hin zu einem Boot - findet man im Internet. Zahlen und Fakten. Die Auswahl an Caches für jedes Level ist mittlerweile riesig. Laut Datenbank von geocaching.com das größte Geocache-Verzeichnis - existieren heute weltweit insgesamt mehr als 2,3 Mio. aktive Caches, etwa 35.000 davon in Österreich. Die USA führen mit rund einer Million versteckter und registrierter Schatzbehälter die Länderliste an. Dort hat man auch im Mai 2000 den ersten Geocache platziert. Ein Mann namens Dave Ulmer hat im Bundesstaat Oregon einen schwarzen Plastikeimer mit einer CD, einer Videokassette, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Konservendose mit Bohnen versteckt und die Koordinaten auf Google Groups veröffentlicht. Die eifrigsten Owner findet man aber in Skandinavien: Zumindest im Jahr 2007 hatten Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark die höchste Cache-pro-Kopf-Zahl. Detaillierte Anleitung. Wer Geocaching ausprobieren möchte, braucht dazu ein GPS-fähiges Gerät. Wobei spezielle Outdoor- GP S - Geräte aufgrund ihrer langen Akkulaufzeiten und ihrer höheren Belastbarkeit am besten geeignet sind. Zuerst registriert man sich bei einer Geo-cache-Datenbank (zu finden auf www. geocache.at/cms/cachedatenbanken) und wählt via Suchfunktion einen Geocache in der Nähe aus, der den eigenen Anforderungen entspricht. Dessen Koordinaten überträgt man auf das GPS - Gerät. Bevor man startet, packt man alles ein, was für das Abenteuer nötig ist - wie Wasser, Proviant, Regenschutz sowie Ersatzbatterien für das GPS-Gerät - und erzählt sicherheitshalber jemandem, wohin man wandern wird. Den Startpunkt sollte man als Wegpunkt markieren, damit man wieder zurückkommt. Danach verwendet man das GPS-Gerät, um den besten Weg zum Zielpunkt zu finden. Ist man dort angelangt, gilt es, das Behältnis aufzustöbern. Hinweise in der Cache-Beschreibung können dabei helfen. Ist der Behälter gefunden, trägt man sich ins Logbuch ein. Nimmt man etwas aus dem Geocache heraus, muss man es durch etwas Gleich- oder Höherwertiges ersetzen. Es darf allerdings - anders als bei Dave Ulmer - nichts Verderbliches sein. Auch Gegenstände ohne Jugendfreigabe sind verpönt. Schließlich gehen auch Familien mit Kindern auf Schatzsuche. Eine Besonderheit unter den Tauschobjekten sind die Travel Bugs - Gegenstände, die Geocacher von einem Cache zu einem anderen bringen. Ihre Reise wird auf speziellen Internetseiten protokolliert. Dazu ist jedem dieser Objekte eine eindeutige Zahlenkombination zugeweisen. Zu den Travel Bugs zählen auch die beliebten Geocoins - aufwändig gestaltete und produzierte Medaillen, die selten und daher umso begehrter sind. Zu guter Letzt trägt man, wieder zu Hause angekommen, den Fund und den Tauschhandel online ein und kann auch Fotos hochladen. Findet man den Cache nicht, muss man ein DNF („nicht gefunden") einstecken - und sollte sich davon nicht entmutigen lassen. Am besten versucht man es dann beim nächsten Mal mit einer einfacheren Aufgabe. Gutes Versteck. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, selbst einen Cachebehälter zu installieren. Man kann dabei die Größe wählen - die man auch im Internet angeben sollte. Die Einteilung reicht dabei von Nano (Durchmesser unter einem Zentimeter) über Micro oder Mini, Small, Medium oder Regular bis Large. Die Behältnisse variieren von der winzigen Magnetdose, die man zum Beispiel an einer Metallwand befestigt, bis zum Tresor mit Zahlenkombination. Neben Logbuch und Tauschgegenständen sollte jeder Cache eine Art Gebrauchsanweisung beinhalten. Dadurch erfahren Zufallsfinder, dass es sich dabei nicht um Müll oder gar um eine Bedrohung handelt. Apropos Müll: Aus Umweltschutzgründen soll man die Behälter keinesfalls vergraben. Stattdessen verwendet man kleine Höhlen, Nischen oder Mauerritzen als Versteck und bedeckt die Stelle mit Laub, Steinen oder Zweigen. Der Cache sollte der Natur zuliebe die Sucher auch nicht in Gebiete führen, die bis dahin weitgehend unberührt waren oder geschützt sind. Ebenso sollte die Route für die Geocacher kein uneinschätzbares Sicherheitsrisiko darstellen. Den Cache veröffentlichen kann man entweder auf geocashing.com, der bekanntesten und umfangreichsten Datenbank, oder auf anderen internationalen oder regionalen Portalen. Bei geocashing. com gibt es einen vorgelagerten Prozess, der die Informationen, die ein Owner online zur Verfügung stellt, auf Einhaltung der Richtlinien überprüft. Nur wenn kein Verstoß dagegen vorliegt, kann das Versteck online gestellt werden. Einfache Methode. Wem Geocaching zu kompliziert und zu aufwändig ist, der kann natürlich auch einfach ein paar Freunde und Familienmitglieder zusammentrommeln, eine kleine Kiste mit liebevoll ausgewählten Mini-Geschenken im Wald verstecken, sich ein paar Rätsel überlegen und eine traditionelle Schatzsuche beziehungsweise Schnitzeljagd veranstalten. Dazu braucht man kein Internet und kein GPS- Gerät. Nur etwas Fantasie. Und es macht auch viel Spaß und hält genauso fit. Wer will, kann die abenteuerlichen Erlebnisse dann auf Facebook oder in einem anderen sozialen Netzwerk teilen. Das animiert andere zwar nicht, den - bereits geplünderten Schatz zu suchen, aber immerhin dazu, sich wieder einmal bei einer actionreichen Schnitzeljagd in freier Natur so richtig auszutoben.
TEXT: ANTONIA WEMER
Moderne Schnitzeljagd Obwohl Geocaching schon seit Jahren in Wels betrieben wird, ist die Zahl der Schatzsucher gering. Dreißig bis vierzig aktive Geocacher aus Wels durchforsten die Landschaft auf der Suche nach einem „Doserl", wie ein Cache in der Umgangssprache auch genanntwird: einem wasserfesten Behälter mit Logbuch, um den eigenen Fund dokumentieren zu können. „Durch das Geocachen kann man sehr viel über eine Stadt und ihre Geschichte lernen", so Willi Stiebler, Geocacher aus Wels, der auch immer wieder mit den Welser Naturfreunden Geocaching-Touren in die umliegende Bergwelt veranstaltet. „Man entdeckt Wege, die man anders vielleicht nie gefunden hätte, erfährt auch vieles über weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, über historische Ereignisse, über berühmte Persönlichkeiten", so Stiebler. Kurz zusammengefasst: Man geht mit offenen Augen durch die Welt, macht Bewegung an der frischen Luft und hat auch die Möglichkeit, sich mit anderen Geocachern auszutauschen. Für Einsteiger empfiehlt Stieb-ler, sich auf www.geocaching.com zu registrieren, sich kurz mit den Möglichkeiten der Navigation zu beschäftigen und dann einfach auszuprobieren und loszulegen. Informationen, welche Caches wo zu suchen sind, erhält man ebenfalls auf diesem Portal. DIN A4 ausdrucken
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Impressum: Fritz Prenninger, Haidestr. 11A, A-4600 Wels, Ober-Österreich, mailto:[email protected]ENDE |