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~015_b_PrennIng-a_0.allgemein-gendern (xx Seiten)_1a.pdf
800 Sprachkritiker gegen die Zerstörung der Sprache durch Binnen-I und andere von oben verordnete Verunstaltungen. In Printmedien werden nur bei 0,5Prozent von Aussagen, die auf beide Geschlechter bezogen sind, getrenntgeschlechtlich formuliert. Die Sprachfrequenzforschung belegt ganz im Gegensatz dazu überzeugend, dass der feminine Artikel „die“ in allen Arten von Texten um ein Vielfaches häufiger repräsentiert ist als der maskuline Artikel „der“. Folgende aus den angeführten irrigen Grundannahmen entstandenen Verunstaltungen des Schriftbildes sind daher wieder aus dem Schreibgebrauch zu eliminieren: •Binnen-I, z.B. KollegInnen •Schrägstrich im Wortinneren, z.B. Kolleg/innen •Klammern, z.B. Kolleg(inn)en Unterstrich, z.B Schüler_Innen •hochgestelltes „a“ bzw. „in“ im Anschluss an bestimmte Abkürzungen, z.B. Mag.a, DIin •angehängtes R, ZeichnungsberechtigteR Sie/Er ihr/ihm sie/ihn ihrer/seiner
Ein minimaler Prozentsatz kämpferischer Sprachfeministinnen darf nicht länger der nahezu 90-prozentigen Mehrheit der Staatsbürger seinen Willen aufzwingen. Radikale Feministinnen und Feministen gehen so weit, auch den Satz: „Mädchen sind die besseren Schüler.“ abzulehnen, da der Begriff „Schüler“ im Beispielsatz sowohl Mädchen als auch Jungen umfasst (generisches Maskulinum). Das generische Maskulinum solle aber durch den angestrebten Sprachwandel vollständig abgeschafft werden. Diese konsequente Nichtbenutzung des generischen Maskulinums bezeichnet Bettina Jobin als „feministischen Imperativ“: „Bezeichne nie eine Frau, einschließlich dir selbst, mit einem grammatischen Maskulinum.“[17] Bei konsequent angewandter „Geschlechtsneutralität“ müsste der o. g. Satz lauten: „Mädchen sind bessere Schülerinnen, als Jungen Schüler sind.“, „Mädchen sind die besseren SchülerInnen.“, „Mädchen sind die besseren Schüler/-innen.“ oder auch (wenn nicht von Jugendlichen ab 14 Jahren die Rede ist) „Mädchen sind die besseren Schulkinder.“ Gemäßigte Feministinnen und Feministen neigen dazu, im genannten Beispiel ausnahmsweise das generische Maskulinum zuzulassen, zumal das laute Vorlesen der beiden kurzen Varianten erhebliche Probleme bereite.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Gap_(Linguistik) http://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Linguistik Hinweis Auf all meinen Seiten werden die weiblichen Formen nicht genannt. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle nur in der männlichen Form niedergeschriebenen Formulierungen selbstverständlich auch Frauen gegenüber gelten.
Fritz Prenninger
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Gendern ist als Wort nicht im deutschen Duden zu finden. Trotzdem wird es vielerorts verwendet, wenn sich Menschen für eine Gleichbehandlung der Geschlechter einsetzen. Das englische Wort gender bezeichnet im Gegensatz zum Wort sex nicht das biologische Geschlecht, sondern eine gesellschaftliche Kategorie.
Aus für das Binnen-I Liebe LeserInnen, liebe/r Leser/in Das österr. Normungsinstitut Austria Standards diskutiert über eine NORM zur geschlechtergerechten Sprache siehe ÖNORM A1080. Verbindlich waren und sind solche NORMEN ohnehin nicht, es ist wie immer in Öst. einige Beamte haben damit eine überaus sinnvolle Beschäftigung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender http://de.wikipedia.org/wiki/Binnen-I http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
Das Österreichische Normierungsinstitut Austrian Standards schlägt vor, in Hinkunft auf das Gendern zu verzichten. Bundeskanzler Faymann tut es. Vizekanzler Spindelegger tut es. Eva Glawischnig sowieso, von ihr ist das auch nicht anders zu erwarten, H.-C. Strache tut es. Gendern kann man auf verschiedene Art und Weise, es gibt etwa das Binnen-I und den Schrägstrich und den Gender Gap, es gibt die Möglichkeit, Begriffe zu wählen, die Männer und Frauen gleichermaßen meinen (Studierende statt Studenten). Oder man spricht, wie das Politiker gerne machen, einfach beide Geschlechter an: „Meine Damen und Herren", beginnen die Parlamentarier ihre Reden. „Liebe Wählerinnen und Wähler!", rufen die Wahlkämpfer ins Mikro. Von den „Österreicherinnen und Österreichern" spricht der Vizekanzler. Und H.-C. Strache erklärte jüngst: „Wir werden diese Demokratieverweigerung von SPÖ und ÖVP genauso wenig einfach hinnehmen wie das die Wählerinnen und Wähler tun werden". Das ist höflich. Und schlau. Denn prinzipiell haben wir Frauen uns zwar an das generische Maskulinum gewöhnt, das heißt: Wir fühlen uns mitgemeint, wenn nur von Männern die Rede ist, wir parken als Kundinnen auf dem Kundenparkplatz und zünden uns als Raucherinnen im Raucherzim mer eine Zigarette an. Aber trotz aller Übung fühlen wir uns immer noch eher angesprochen, wenn wir tatsächlich angesprochen werden. Nun hat das Österreichische Nor-mierungsinstitut Austrian Standards mit einem Vorschlag für Diskussionen gesorgt: Man könnte, meinte es in einem Entwurf, das Binnen-I entsorgen und künftig nur die männliche Form verwenden, man müsse nur am Anfang des Dokumentes dazuschreiben, dass eh beide Geschlechter gemeint sind. Man nennt das Generalklausel. Das ist interessant, denn es entspricht ziemlich genau jenem Vorschlag, den letztes Jahr ein Professor an der Universität Leipzig eingebracht hat: Auch dort war man des Binnen-I überdrüssig, auch dort fand man, die Generalklausel sei die vernünftigste Lösung. Der Unterschied: Die Leipziger verwenden das generische Femininum, schreiben also von Professorinnen, Lektorinnen, Studentinnen und was für die gilt, gilt dann automatisch für die Männer. Dieser Erlass sorgte übrigens für genauso heftige Debatten wie jetzt der Entwurf von Austrian Standards, was nur einen Schluss zulässt: Weder Männer noch Frauen wollen darauf verzichten, direkt angesprochen zu werden. Wenn man aber schon die Generalklausel wählt, so ist die Leipziger Variante wohl gerechter: In der weiblichen Form ist die männliche wenigstens meistens enthalten. Die Leipziger Uni macht es vor: das generische Femininum. http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/1576766/Liebe-Waehler-Liebe-Osterreicher-Liebe-Herren ********************************************************* Gendering (abgeleitet von ursprüngl. engl. „Gender“ – soziales Geschlecht) bezeichnet eine hauptsächlich von Feministen und Feministinnen sowie profeministischen Strömungen praktizierte Bestrebung, die Gleichstellung aller Geschlechter in Sprache und Gesellschaft zu etablieren und dem Sexismus in der Sprache entgegenzuwirken. Dazu werden beispielsweise Texte „gegendert“, also in einer möglichst geschlechtsneutralen oder Gender-inkludierenden Form verfasst. Eine weitere Funktion dieser Praxis ist, durch die ungewöhnliche orthographische Form auf die Thematik der, von den Praktizierenden oft als fehlend oder unzureichend angesehenen, Gleichberechtigung weiblicher, männlicher, queerer Mitglieder der Gesellschaft hinzuweisen sowie Sprechgewohnheiten in Richtung erhöhter Gleichwertigkeit der in Sprechakten Benannten zu beeinflussen. Als orthographisches und auch gesprochen-sprachliches Mittel wird hierzu häufig das Binnen-I verwendet (wie zum Beispiel in „StudentInnen“), obwohl auch andere konkrete orthographische Praxen zur Umsetzung dieser Ziele Verwendung gefunden haben (z. B. der feste Unterstrich als sogenannte gender-gap: „Student_innen“[1], der dynamische Unterstrich „Doz_entinnen“[2] oder das Sternchen Student*innen). Ein weiteres, weniger augenfälliges Mittel des Genderns ist die Verwendung von deverbativen Substantiven, also Nomen die von Verben abgeleitet sind und deshalb keine auslassende Gender-Markierung enthalten (z. B. „Studierende“). Aus der amerikanischen Praxis teils in die deutschsprachige Gender-Praxis übernommen ist die Verwendung des generischen Femininums anstelle des häufig verwendeten generischen Maskulinums. http://de.wikipedia.org/wiki/Gendering********************************************************* Was heißt denn überhaupt „gendern“?Die Initiativen zur Gleichbehandlung der Geschlechter sind vielfältig an den Universitäten. „UniLive“ fragte nach, wie die im Gender-Bereich tätigen Menschen ihre Arbeit auffassen. Gendern? Das ist doch kein Wort!“, meint Ulrike Felt, Gleichbehandlungsbeauftragte der Fakultät für Sozialwissenschaften. Sie selbst setzt sich nicht nur für die Gleichbehandlung an der Uni Wien ein – als Chefin des Instituts für Wissenschaftsforschung dient sie wohl auch jungen Wissenschaftlerinnen als „Role Model“: Sie lebt vor, dass sich Familie und erfolgreiche Uni-Karriere nicht ausschließen. Auch Ruth Müller, die die Lehrveranstaltung „Gender in Science“ leitet, kann mit dem Wort „gendern“ nur wenig anfangen: „Etwas kann gegendert sein, also eine geschlechtsspezifische Dimension enthalten. Soll gendern vielleicht heißen, etwas hat Gender-Mainstreaming durchlaufen? Mir geht es darum, offene oder versteckte Diskriminierung im wissenschaftlichen Arbeiten aufzudecken.“ Der Duden kennt das Wort „gendern“ auch nicht. Im Online-Duden erhält man bei der Suche nach „gendern“ die Frage: „Meinten Sie kentern?“ In der gedruckten Version steht unter Gender Mainstreaming: „Verwirklichung der Gleichstellung von Mann und Frau unter Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Lebensbedingungen und Interessen.“ Aha – das hilft. Die Uni Wien nimmt das Thema „Gender“ jedenfalls sehr ernst. Fast alle Studienrichtungen bieten gender-spezifische Lehrveranstaltungen an. So findet man etwa bei den Sportwissenschaften „Geschlechtersensibles Unterrichten bei Mädchen und Buben“, an der Orientalistik „Gender Studies zur islamischen Welt“ und an der katholischen Theologie „Gender-Theorien und Kirchenhistorie“.
„Vergeschlechtlichen“ zu sperrigAm Referat Genderforschung, das im Wiener Uni-Campus am alten AKH angesiedelt ist, wird auch ein eigenes Masterstudium „Gender Studies“ angeboten. Dort lernt man unter dem Schlagwort der Interdisziplinarität „Grundlagenwissen, das unabdingbar für die europaweiten Bemühungen um geschlechterdemokratisch organisierte Gesellschaftsprozesse ist“, wie dem Leitbild zu entnehmen ist. Derzeit sind knapp 100 Studierende für das Masterstudium „Gender Studies“ inskribiert. Die Mitarbeiter des Referats sind bemüht, in der Gesellschaft für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten. Da man damit nicht früh genug beginnen kann, wird in einem vom „Sparkling Science“ geförderten Projekt seit Oktober auch Schülern ein kritisches Bewusstsein für Geschlechts-Stereotypen vermittelt. Maria Katharina Wiedlack, die selbst am Referat Genderforschung arbeitet, kann mit dem Begriff „gendern“ sehr wohl etwas anfangen: „Im Englischen gibt es zusätzlich zum biologischen Geschlecht den Begriff ,Gender‘ für das soziale Geschlecht.“ Die Entlehnung ins Deutsche – auch als Verb – macht für sie Sinn, da das Wort „vergeschlechtlichen“ zu sperrig ist und nicht gut ausdrückt, was „gendern“ meint: „Ich verwende diesen Begriff, wenn ich aufzeigen will, dass und inwiefern Frauen und Männer aufgrund ihres Geschlechts ungleich behandelt werden.“ Dass man schon bei der Sprache beginnen soll, beide Geschlechter gleichwertig zu behandeln (und nicht „beide Geschlechtsteile zu umfassen“, wie das kürzlich dem Wort „Bürger“ unterstellt wurde), sind sich die engagierten Befragten einig. Ruth Müller bringt das Beispiel einer internationalen Studie, in der Kinder gebeten wurden einen „scientist“ zu zeichnen. Herauskam, dass fast alle Kinder einen älteren Mann im weißen Mantel mit Brille aufzeichneten. „Wenn ich aber stets ,Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen‘ sage, dann löst das ganz andere Bilder in den Köpfen der Menschen aus“, so Müller. Ulrike Felt bringt zudem ein Beispiel, dass gleiche Rechte für Mann und Frau noch lange nicht gleiche Möglichkeiten bedeuten: „Wenn man die Lebensläufe junger Wissenschaftler ansieht, und ein Mann hat in vielen Bereichen publiziert, dann findet man sein breit gefächertes Wissen beeindruckend. Bei einer Frau heißt es eher ,die arbeitet beliebig‘.“ Offene Formen von Diskriminierung wie jene, in der eine Chemiestudentin beim Putzen des Arbeitsplatzes von einem Mann beobachtet wird und er darauf sagt: „Sehr gut: Jeder macht das, was er am besten kann“, sind eher selten geworden. Der Kampf der Frauen konzentriert sich heutzutage auf das Ausmerzen der vielen versteckten Einschränkungen, mit denen man im Unialltag konfrontiert ist.
Versteckte EinschränkungenAuch Männer kämpfen an dieser Front. Vorsitzender des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen ist Richard Gamauf vom Institut für römisches Recht: „Der Arbeitskreis ist in allen Berufungskommissionen für Professuren vertreten und wenn Verdacht auf Diskriminierung vorliegt, können wir bei der Schiedskommission Beschwerde einlegen.“ Obwohl die Uni Wien auf dem richtigen Weg ist (2007 waren 30 Prozent der Neuberufungen Frauen), ist es bis zur 40-Prozent-Quote noch weit. „Wir haben nicht mal genug weibliche Dekane“, so Gamauf. Nur eine der 15 Dekane ist weiblich. In den Gremien der Universitäten soll nun per Gesetz die 40-Prozent-Quote erreicht werden. Gamauf befürwortet dies: „Die Wissenschaft ist noch immer tendenziell frauenfeindlich. Aber mutige Lösungen fehlen leider.“
http://diepresse.com/home/bildung/unilive/425540/Was-heisst-denn-uberhaupt-gendern ********************************************************* Das Binnen-I sieht zwar aus wie ein Phallussymbol, ist aber keins.Ein Beitrag zu einer gerechteren Sprache ist es aber genauso wenig. Ich bin fürs Entsorgen. Auf einmal kennt halb Österreich das Komitee 045 Bürowesen des Normungsinstituts. Es hat einen Vorschlag zur ÖNORM 1080 vorgelegt, der rät, im geschäftlichen Schriftverkehr das Binnen-I nicht anzuwenden. Und dass man auch nicht immer die weibliche Form zur männlichen hinzufügen muss. Spätestens seit Walburg Ernst als Vorsitzende den Vorschlag auch noch ganz unverblümt verteidigt hat („Welcher Frau hat das Binnen-I zu einem Job oder zu einer besseren Bezahlung verholfen?"), ist die Aufregung groß. Ich verstehe völlig, dass Sprache und Schrift die Würde der Frauen achten und unterstützen müssen. Meine Frau wird allerdings ziemlich heftig, wenn jemand andeutet, ihre Würde sei auf den korrekten Gebrauch von Suffixen angewiesen. Ich verstehe auch das Argument, Sprache müsse die Frauen sichtbar machen, damit die Welt nicht von Männern dominiert wird. Aber da muss noch etwas anderes im Spiel sein, denn nicht einmal die Gender-sprache selbst hält sich daran. Nur wenn man neben die Wiener auch die Wienerinnen setzt und neben die Täter auch die Täterinnen, hebt man den weiblichen Teil sichtbar hervor. Die genderkorrekten Lehrpersonen, Studierenden und Stellvertretenden machen aber nicht mehr Weiblichkeit sichtbar als die Lehrer, Studenten oder Stellvertreter. „Mitgemeint" sind die Frauen da wie dort, so wie auch die Männer mitgemeint sind, wenn man „die Ordonnanz" sagt oder „die Stellvertretung". Und Binnen-I und der/die-Schrägstriche machen schon gar nicht die Frauen sichtbar, sondern bloß die verkrampfte Seite des Feminismus. Es ist ein so massiver Fremdkörper im Schriftbild, dass damit nicht beide Geschlechter deutlich werden, sondern nur der Eingriff selbst und vielleicht seine Absicht. Klar sieht man das bei der Hinzufügung zum Binnen-I, dem Gender Gap: eine Leerstelle, die für all jene steht, die weder eindeutig Mann noch Frau sind. Ein weißer Fleck im Text macht sie sichtbar? Das obligate Binnen-I hat mit menschengerechter Sprache also wenig zu tun - es hat mehr den Charakter eines Unterwerfungsrituals, die schriftgewordene Kombination von erhobenem Zeigefinger und Landvogt Gesslers Hut. An den Postings zur NORM 1080 merkt man, dass das vielen - auch vielen Frauen - gegen den Strich geht, auch wenn ihnen die Gleichberechtigung der Geschlechter wichtig ist. Meine Frau zum Beispiel sagt, sie habe es satt, ständig dem Narrativ huldigen zu müssen, dass sie einer marginalisierten Unterschicht angehört. Dadurch hat noch keine Frau einen Job bekommen, oder mehr Geld oder auch nur mehr Selbstwertgefühl. Michael Prüller - Komunikationschef der Erzdiözese Wien. (früher stv. Chefredakteur der "PRESSE") mailto:[email protected] ********************************************************* Gender Mainstreaming - Sprachregeln
Die sprachliche Gleichbehandlung hat sich in den vergangenen Jahren überall durchgesetzt: in den Medien, beim Bund, in der geschriebenen und gesprochenen Sprache. Immer mehr Frauen und Männer kommunizieren bewusster und konsequenter für Frauen und Männer. Auch wenn die Auswirkungen dieser sprachlichen Gleichbehandlung nicht in Zahlen und Bilanzen gewertet werden können, ist der frische Wind von Sprache und Haltung doch spürbar. http://wko.at//ubit/gender/sprache.htm *********************************************************
Diese Beispiele richten sich an Männer und Frauen. Wir alle leben in einer Gesellschaft, die gewohnt ist männerzentriert wahrzunehmen, zu denken und entsprechend zu handeln. Deshalb haben wir alle Nachholbedarf in Sachen geschlechtergerechter Kommunikation. Im Zentrum steht die Fähigkeit, auch andere Perspektiven als die eigene, gewohnte einzubeziehen und die Forderung, alle Menschen, Frauen und Männer, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund in Sachen Bildung, sozialer Stellung und Kultur gleichermaßen anzusprechen und einzubeziehen und keines der verschiedenen Kollektive zu diskriminieren. Im Vordergrund steht das bewusste, explizite Nennen und Einbeziehen der Frauen und ihrer Lebens- und Erfahrungswelten.
Stellen Sie sich die Frauen und Männer als Handelnde vor.
Verwenden Sie immer beide Formen, wenn Männer und Frauen gemeint sind. Vereinfachen Sie Paarformen mit dem Plural oder verwenden Sie neutrale Formen.
Vermeiden Sie Klischees, Stereotype, die Frauen oder Männer diffamieren oder nicht ernst nehmen. Formulieren Sie kreativ um.
http://www.genderleitfaden-weiterbildung.de/erfolgssicherung/gendergerechte-texte/ ********************************************************* Genderwahns. Jürgen von der Lippe und die "Gender-Scheiße"("Liebe Kolleginnen und Kollegen"), hält von der Lippe für "Gender-Scheiße". "Das macht mich fertig", so der Entertainer. "Wenn ich 'Mit-Glieder' sage, müsste ich politisch korrekt doch auch 'Mit-Mösen' sagen. DIN A4 ausdrucken
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Impressum: Fritz Prenninger, Haidestr. 11A, A-4600 Wels, Ober-Österreich, mailto:[email protected]ENDE |